"TV Movie Digital":
Bauer startet "TV Movie"-Ableger
Die Bauer Verlagsgruppe bringt am 22. August eine neue Programmzeitschrift für das digitale Fernsehen auf den Markt: "TV Movie Digital" erscheint als Ableger von "TV Movie" im selben 14-täglichen Rhythmus. Das Heft kostet 1,60 Euro - 10 Cent mehr als die große Schwester. Die Übersicht über die wichtigsten Sender von 7 digitalen Programmpaketen, das Free-TV-Programm, ein eigenständiger Mantelteil sowie eine regelmäßige Fußball-Strecke blähen das Heft auf 268 Seiten auf - 56 Seiten mehr als die herkömmliche "TV Movie". Bei der Druckauflage startet Bauer mit 330.000 Exemplaren, angestrebt ist ein 6-stelliger Verkauf. Punkten will "TV Movie Digital" mit einem neuen Ordnungssystem - mehr dazu nach dem Umblättern!
Neue Programmzeitschrift "TV für mich":
WAZ lässt Frauen an die Fernbedienung
Die WAZ-Gruppe hat sich etwas Neues für den randvollen Markt der Programmzeitschriften einfallen lassen: "TV für mich", einen Titel, der Elemente aus serviceorientierten Frauenzeitschriften und 14-täglichen Programmies kombiniert. "TV für mich" erscheint erstmals am Donnerstag, 21. August, und kostet 90 Cent. Sandra Schönbein hat das Konzept für den Gong Verlag, eine WAZ-Tochter, entwickelt. Sie war schon Chefredakteurin im TV und mehr Zeitschriftenverlag, der mittlerweile auch den Essenern gehört, und ist jetzt Mitinhaberin der Agentur Blattgold. Chefredakteur von "TV für mich" ist Michael Stange vom ms-medienteam, Rastatt, an dem die WAZ-Gruppe sich unlängst beteiligt hat (kress.de vom 21. Mai 2008). Was im neuen Titel so drinsteht - umblättern!
Treffer:
Seatwave holt Google-Marketing-Chef
Google-Marketing-Manager Karl Krainer (Foto), 42, hat etwas Neues gefunden. Beim Ticketmarktplatz Seatwave übernimmt er den Posten des Senior Vice President Northern Europe. Krainer war bei Google als Marketing Director für das Marketing in Deutschland, Österreich, Schweiz und Skandinavien verantwortlich. Vorher hat er für eBay als Director Brand Marketing unter anderem die "3...2...1...Meins!"-Kampagne entwickelt. Weitere Stationen von Krainer waren Coca Cola, DealTime (heute: shopping.com) und Apollinaris & Schweppes.
Fußball-Fernsehrechte-Streit eskaliert:
DFL will Kartellamt verklagen
Der Streit um die Fußball-Fernsehrechte spitzt sich zu: Die DFL will kurzfristig gegen das Bundeskartellamt klagen. In der Frankfurter Zentrale ist man verschnupft darüber, dass man über die Medien vom Kartellamt-Veto gegen das nachträglich eingereichte Vermarktungskonzept ("Mini-Sportschau") erfahren hat. "Natürlich ist man nicht glücklich darüber, wenn man das so erfährt. Wir waren erstaunt", so DFL-Vizepräsident Peter Peters gegenüber der dpa. "Dagegen werden wir uns zur Wehr setzen." Eine entsprechende Klage gegen das Kartellamt wegen dessen anhaltender Ablehnung werde nun nach weiteren Beratungen mit den DFL-Anwälten erfolgen." Umblättern.
mehr...Neuer Google-Dienst:
Werbung in RSS-Feeds
Der Suchmaschinen-Primus Google hat den Werbedienst Adsense for Feeds scharf geschaltet. Bereits seit Mai 2008 konnte eine kleine Gruppe von Adsense-Benutzern den Service auf Herz und Nieren prüfen. Adsense for Feeds pflanzt kontextabhängige Werbung in die RSS-Feeds ein und zeigt diese in RSS-Readern wie dem Google Reader an. Feeds werden meist von den Betreibern von Nachrichtenseiten, Weblogs und Foren angeboten, um über neue Artikel und Beiträge auf dieser Website zu informieren. So kann der Besucher, auch ohne die Website explizit aufzusuchen, erkennen, ob für ihn interessante Beiträge vorliegen. Mit Adsense for Feeds können die Web-Autoren die Frequenz und die Platzierung der Werbung festlegen. Außerdem lässt sich einstellen, ab welcher Länge der RSS-Nachrichten Werbung eingeblendet wird. Für die Auswertung kann die Adsense-Kundschaft das gleiche Tool benutzen, das auch Werbeeinblendungen auf Webseiten unter die Lupe nimmt.
RTL macht's wie "Bild":
Prepaid-Tarif soll Mobilportal pushen
Um mehr Nutzer auf das hauseigene Mobilportal zu locken, steigt RTL als erster deutscher TV-Sender mit einem Handytarif ins Mobilfunkgeschäft ein. Das neue Prepaid-Angebot namens "RTLmobil" ermöglicht kostenfreies mobiles Surfen im Inland innerhalb des RTL-Mobilportals sowie Telefongespräche in alle deutschen Fest- und Handynetze für 10 Cent pro Minute. RTL interactive führt das Angebot in Partnerschaft mit der Telekom-Tochter congstar ein. Startersets mit Prepaid-Karte und 5 Euro Guthaben werden ab 18. August für 9,90 Euro bei real, Rossmann, an Aral-Tankstellen und online unter www.RTLmobil.de verkauft. An rund 20.000 Stationen bundesweit können abtelefonierte Karten wieder aufgeladen werden. Als erste deutsche Medienmarke hat "Bild" ihr Mobilportal seit Oktober 2007 mit dem eigenen Prepaid-Tarif "Bildmobil" beflügelt (kress.de vom 15. Oktober 2007). Welche Ziele RTL verfolgt - umblättern!
Der kress-Quotencheck:
Richy Müller hat die Nase vorn
Eine Traumpartie für das neue Schwaben-Duo Richy Müller (Foto, li.) und Felix Klare (Foto, re.): Trotz lethargischer Handlungsführung und viel Liebesgeplänkel setzte sich der ARD-"Tatort" aus Stuttgart mit 7,02 Mio Zuschauern souverän an die Spitze der Wochenendwertung. 2,18 Mio jüngere Krimifans begleiteten die neuen Top-Ermittler in ihrem zweiten Fall auf dem langen Weg zum "Du". Lohn der Mühen war ein traumhafter Zielgruppen-Marktanteil von 17,5% für den Film. Den ARD-Wochenendtriumph läutete bereits der Bundesliga-Auftakt am Freitagabend ein: Für das Spitzenspiel FC Bayern München - Hamburger SV begeisterten sich 6,27 Mio Gesamtzuschauer, darunter 2,00 Mio aus der werberelevanten Zuschauerschicht (Marktanteil: 19,5%). Selbst am Samstag, der ansonsten bei den ZDF-Kollegen ganz im Zeichen von Olympia stand, konnte sich die ARD mit der Bundesliga-Berichterstattung weit nach oben schieben. Für die erste "Sportschau" der neuen Saison interessierten sich 1,29 Mio Jüngere (Marktanteil: 20,8%) - und damit exakt 100.000 Zuschauer mehr als für die Highlight-Zusammenfassung "ZDF Olympia kompakt". Mehr Zahlen, Fakten und Applaus zum sportlichen Wetteifern am Wochenende gibt's hier.
EuroSoccer startet in Deutschland
Das Schweizer Fußball-Hochglanzmagazin "EuroSoccer" kommt mit einer eigenen Ausgabe nach Deutschland: Ab 29. August kann man für 3,50 Euro eines der 250.000 Exemplare kaufen. Die alpenländische Ausgabe kommt nur auf eine Auflage von 50.000 Exemplaren, ist aber nach eigenen Angaben trotzdem das größte Fußball-Magazin der Schweiz. Jeweils am letzten Freitag des Vormonats erscheint die Ausgabe für den kommenden Monat. Bei den internationalen Themen wird das Heft mit der Schweizer Ausgabe identisch sein, so Chefredakteur Ulrich Kühne-Hellmessen, "der nationale Teil über die deutschen Stars und die Bundesliga wird komplett neu erstellt". Bis zu 10 Journalisten sollen an der Titelgeschichte arbeiten. Um schneller Fuß zu fassen, kooperiert "EuroSoccer" mit dem Sportsender DSF. Diese Zusammenarbeit bezieht sich auf Werbung, aber auch auf journalistische Inhalte. Herausgeber der deutschen Ausgabe ist die EuroSoccer Deutschland GmbH, Redaktion und Produktion übernimmt die Sportverlag Europa Medien AG mit Sitz in Zürich. Die Anzeigen des deutschen Hefts vermarktet die Burda Sports Group. Anzeigenschluss für die Oktoberausgabe ist der 12. September - die 1/1-Anzeige gibt's für 9.900 Euro.
Von Uslar wird weiterer "Liebling"-Chef
Moritz von Uslar (Foto, 37) verstärkt zum 1. Oktober die Chefredaktion der Mode- und Kulturzeitschrift "Liebling". Das berichtet die "Welt am Sonntag". Derzeit ist von Uslar noch Redakteur im Kulturressort beim "Spiegel", er wird das Nachrichtenmagazin aber Ende September verlassen (kress.de vom 7. Juli 2008). Weitere "Liebling"-Chefredakteurin bleibt Anne Urbauer, die das Heft seit dem Ausstieg von Gründer Götz Offergeld alleine geführt hat. Offergeld hatte seine Verlagsanteile kürzlich an "Tempo"-Gründer Markus Peichl veräußert und das Magazin verlassen (kress.de vom 23. Mai 2008). Inzwischen bastelt er an einer deutschen Ausgabe der britischen Autozeitschrift "Intersection" (kress.de vom 4. August 2008).
Bauers "tina" frühstückt bei Sat.1
Die wöchentliche Frauenzeitschrift "tina" (Bauer Verlag) ist ab 20. August Sponsor der neuen Ratgeber-Rubrik "Leben & Genießen" im "Sat.1 Frühstücksfernsehen". "Leben & Genießen" läuft jeden Mittwoch 2 Mal in der Zeit von 7 bis 9 Uhr, "tina" ist dann jeweils im Opener und Closer präsent. Zudem hat der Verlag für die erste Zeit Spots im Umfeld der Rubrik geschaltet. Die Kooperation hat der ProSiebenSat.1-Vermarkter SevenOne Media eingetütet, sie ist zunächst bis Ende des Jahres angelegt. Die verbreitete Auflage der "tina" liegt laut IVW (2/2008) bei 524.504 Heften, die MA (2008/II) weist rund 2,74 Mio erreichte Leserinnen aus.
G+J schnürt Wohlfühlpaket "gesund & glücklich"
Gruner + Jahr schnürt seine Gesundheits-Zeitschrift "Healthy Living" mit dem Psycho-Magazin "Emotion" für die kommende Ausgabe 10/08 zum Aktionspaket "gesund & glücklich" zusammen. Beide Hefte liegen im Pocketformat gemeinsam für 4,40 Euro am Kiosk und im Bahnhofsbuchhandel. Die Auflage für das Bundle liegt bei 10.000 Stück. "Healthy Living" (IVW 2/2008: 158.275) bringt der Verlag seit dem jüngsten Relaunch sowohl im Maxi- als auch im Pocketformat (kress.de vom 10. Juli 2008), "Emotion" (IVW 2/2008: 136.956) ist nur im Magazinformat erhältlich. "Die Magazine sprechen unterschiedliche Zielgruppen an, bieten aber thematische Überschneidungen", erklärt Vertriebsleiter Torsten König die Marketing-Aktion.
"Spiegel" spendiert Heft zum NRW-Geburtstag
Der "Spiegel" legt seiner Ausgabe am 13. Oktober einen Extra-Beihefter über Nordrhein-Westfalen bei, jedoch nur der Auflage im Geburtstagsbundesland NRW. Unter der Überschrift "60 Jahre Nordrhein-Westfalen - hat der Schmelztiegel NRW eine eigene Identität erschaffen?" schreiben Autoren wie Franz Müntefering und Rüdiger Hoffmann über das Leben, die Wirtschaft, den Sport und die Kultur. Das "Spiegel extra" erscheint mit einer Auflage von ca. 180.000 Exemplaren. Anzeigenschluss ist der 17. September, eine 1/1-Seite kostet 11.900 Euro. Anzeigenkontakt: Doris Schmidt, Telefon 040/3007-2483, E-Mail: doris_schmidt@spiegel.de.
Reed Elsevier sammelt Gebote für Verlagsgeschäft
Der britische Medienkonzern Reed Elsevier steht kurz vor dem Verkauf seiner Sparte Reed Business Information (RBI). Wie das "Wall Street Journal" berichtet, gehören zu den Interessenten die Investoren Bain Capital und Providence Equity Partners. Rund 2,5 Mrd Dollar könnte der Verkauf in die Kassen des Konzerns spülen, mutmaßt das "WSJ". Schon im Februar hatte der Konzern die Sparte zum Verkauf gestellt, nun steht bald die zweite Runde im Bieterwettbewerb an. In RBI bündelt der Fachverlagskonzern sein Geschäft mit gedruckten Magazinen sowie Wirtschaftsdaten und -artikeln aller Art. Das Branchenblatt "Variety" dürfte das bekannteste Produkt von RBI sein. In Deutschland verlegt RBI unter anderem "Digital Production", "Ärztliche Praxis" und das Architekturmagazin "Detail". Hintergrund des Verkaufs: Reed Elsevier zieht sich zunehmend aus Branchen mit zyklisch schwankenden Einnahmen zurück und sieht seine Zukunft als Datenlieferant im Internet.
Sonic Media Verlag bringt "Advanced Photoshop" auf deutsch
Der Sonic Media Verlag ("Professional audio Magazin") bringt pünktlich zur Foto-Messe Photokina am 17. September eine deutsche Ausgabe von "Advanced Photoshop" heraus. Das Heft für professionelle Photoshop-Anwender erscheint monatlich zu einem Preis von 9,90 Euro. Die Startauflage umfasst 30.000 Exemplare, mit beiligender CD-Rom. Unter "www.advanced-photshop.de" startet zeitgleich zum Print-Auftakt einen Online-Auftritt. Chefredakteur und Herausgeber von "Advanced Photshop" ist Hans Günther Beer.
Es grünt bei Cicero
Das Politikmagazin "Cicero" beschäftigt sich in seiner kommenden Ausgabe ausschließlich mit der Frage "Was ist wirklich grün?". Das monothematische Heft erscheint am 21. August. Nicht nur in den Themen Energie, Nachhaltigkeit und Umweltschutz soll sich der grüne Ansatz widerspiegeln, sondern auch im Layout und den Eigenanzeigen. "Die Green Edition setzt zum ersten Mal die Idee einer Themenausgabe um und bietet neben spannenden Beiträgen ein interessantes Umfeld für Anzeigen", so Martin Paff, der Geschäftsführer des Verlags Ringier Deutschland. Diese Chance nutzten die Deutsche BP AG, die eine Anzeigenserie buchte, der Holzabsatzfonds, der Abonnenten ein Lesezeichen aus Holz spendiert, und Hybridveteran Lexus, der mit einem Sonderumschlag wirbt. Die Idee ist nicht ganz neu: Von Condé Nasts "Vanity Fair" gab es in den USA bereits "The Green Issue".
kress und Rowohlt verlosen Tobi Schlegls "Zu Spät?"
Tobias Schlegl - bekannt vor allem als Ex-Viva-Kopf und ehemaliger ProSieben-Moderator, mittlerweile beim NDR - probiert sich als Schriftsteller. Sein erstes Buch erscheint ab sofort im Rowohlt Verlag und trägt den Titel "Zu Spät? So zukunftsfähig sind wir jungen Deutschen". Thema: Die Welt im Ungleichgewicht - ökonomisch wie ökologisch. Atomstrom trägt Ökolabels, Fastfood-Ketten nehmen Gen-Burger ins Menü und T-Shirts reisen um die halbe Welt, bevor sie über die Ladentheke gehen. Nachhaltigkeit geht anders: Schlegl hat ganz Deutschland durchkämmt und mit Promis, Experten und Jugendlichen gesprochen - seine "Inspektion" stimmt nachdenklich. Schlegls Fazit: Jeder kann im Kleinen was tun. kress und Rowohlt verlosen 3 Exemplare für die Antwort auf die Frage: "Was verbirgt sich hinter den UNO Millennium Development Goals?" Mails bitte bis zum 19. August hier einwerfen - und Postadresse nicht verschweigen. Viel Glück!
Medienwächter will ARD und ZDF auf Schleichwerbung prüfen
Die Landesmedienanstalten sollen künftig auch die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten auf Schleichwerbung überprüfen. Das fordert Norbert Schneider (Foto), Direktor der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) im "Focus"-Interview (Ausgabe 34/08). Bislang obliegt den Medienanstalten nur die Aufsicht über die Privatsender, bei ARD und ZDF wachen eigene Aufsichtsgremien. "Den Feinheiten des Werbe- und Sponsorengeschäfts" seien deren Mitglieder als Generalisten nicht gewachsen, so Schneider. "Die Überwachung der Einhaltung von Werberichtlinien auch bei ARD und ZDF ließe sich problemlos und zügig auf die Experten der Landesmedienanstalten übertragen". Das diene auch der Gerechtigkeit: Bei Verstößen erwarteten RTL oder Sat.1 hohe Geldstrafen, die Öffentlich-Rechtlichen müssten solche Sanktionen aber nicht fürchten - davon stehe nichts im Gesetz. Anstoß für das Interview gab aktuell der Gerichtsprozess gegen Ex-HR-Sportchef Jürgen Emig (kress.de vom 12. August 2008).
Vox-"Kocharena" geht in die nächste Runde
Vox kann sich einfach nicht von seinen Koch-Sendungen trennen. Obwohl die Nachfrage nach den Brutzel-Shows in letzter Zeit leicht rückläufig war, schickt der Sender ab 12. September wieder Profi- und Hobbyköche in die "Kocharena". In 4 neuen Folgen konkurrieren immer freitags um 20:15 Uhr erneut die üblichen Verdächtigen (Tim Mälzer, Steffen Henssler, Sohyi Kim) mit den Gewinnern der anderen Vox-Kochshows "Das perfekte Dinner" und "Unter Volldampf". Die Jury besteht weider aus Rainer Calmund, Gastrokritiker Heinz Horrmann und "essen & trinken"-Chefin Katja Burghardt. Moderatoren sind Florian König und Heiko Wasser. Die letzten Sendungen mit der gleichen Besetzung liefen zwischen dem 16. Mai und dem 6. Juni. Nach Senderangaben erreichten sie durchschnittlich einen Marktanteil von 8,3% in der Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen Zuschauer.
Mallorca ist nicht genug: Die Drews wollen in den Dschungel
Jürgen Drews, 63, will angeblich samt Angetrauter ins RTL-Dschungelcamp ziehen. Wie die "Bild"-Zeitung (Montagsausgabe) erfahren haben will, werde lediglich noch über die Gage verhandelt. Die nächste Staffel "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" startet im Januar 2009. Auf die Frage, was die Zuschauer von Onkel Jürgen und Ehefrau Ramona (Foto), 36, alles zu sehen bekommen, erklärte der Schlagersänger, dass man zwar immer über die Kameras nachdenke, er aber "mit einem Nacktbad im Regenwald-Teich kein Problem" habe. "Und Ramona wird sich auch nicht hinter Steinen verstecken“, versprach Drews. Seitens RTL wurde der Einzug noch nicht bestätigt.
Aktien zum Frühstück: Das "DAF Früh-Parkett"
Das Deutsche Anleger Fernsehen (DAF) sendet ab 18. August um 8:00 Uhr das 60-minütige Format "DAF Früh-Parkett". Den Inhalt fasst der Spartensender wie folgt zusammen: "60 Minuten umfassende Informationen - alles, was die Märkte am Tag bewegen wird – bereits vor dem Handelsstart." Nancy Lanzendörfer (Foto) und Caroline Scherr führen durch die Sendung. Das Bewegtbild von DAF gibt es seit August 2006 kostenlos auf "www.anleger-fernsehen.de". Außerdem integrieren die Finanzportale "Onvista", "Finanztreff", "Wallstreet Online" und "Aktiencheck" die Inhalte von DAF. Seit Dezember 2007 sendet das DAF auch über Astra digital und in diversen Kabelnetzen.
DSF: TV und Web spielen Doppelpass
Der Sportsender DSF hat seinen Internet-Auftritt "DSF.de" (siehe Foto) umgekrempelt. Insgesamt sechs Channels (Doppelpass, Bundesliga Aktuell, Hattrick - 2. Liga, Motor, Poker und Sports) sollen die TV-Sendungen des DSF ins Internet verlängern. Nachrichten und Interviews rund um die Fußball-Bundesligen seien künftig auf www.dsf.de zu sehen - sogar vor der Ausstrahlung im TV, verspricht das DSF. Dazu komme allerlei Bewegtbild aus Motor, Poker und Sports. Zum Mitmachen sollen Blogs und Chats bewegen. Ein Profil kann der Nutzer auch anlegen und selbst erstellte Videos hochladen. Das DSF mit Sitz in München ist ein Unternehmen der EM.Sport Media AG. Auch die DSF-Schwester Sport1 hat gerade neue Seiten aufgezogen (kress.de vom 12. August 2008).
"fudder.de" macht auf Community
Die Freiburger Website "fudder.de" hat sich einen neuen Anstrich verpasst und eine eigene Community gestartet. Ab sofort lautet das Konzept: Lokale Nachrichten + Blogs + Community. Dabei bleibt der Badische Verlag ("Badische Zeitung"), der die Seite betreibt, realistisch: "fudder will kein südbadisches Facebook werden - dieses Ziel zu formulieren wäre vermessen", heißt es in der Pressemitteilung. Die fudder-Community solle vielmehr ein Ort sein, an dem sich Redaktion, Leser und diejenigen, über die berichtet wird, treffen und austauschen können. Die Community bietet sämtliche erprobten Web 2.0-Funktionen wie Userprofile, Freundelisten, Gruppen, Foren etc. Hintergrund: "fudder.de" ist seit Januar 2006 online und wurde 2007 mit dem Grimme Online Preis ausgezeichnet (kress.de vom 19. Juni 2007).
E-Plus: Kohle mit Werbung, nicht mit Daten
Der Mobilfunkanbieter E-Plus sieht das Heil der Branche nicht im mobilen Internet. Die deutsche KPN-Tochter will daher nur selektiv in den entsprechenden Netzausbau investieren, erklärte der E-Plus-Chef Thorsten Dirks dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe). So wird es den Datenturbo HSDPA vor allem in Universitätsstädten geben, denn Studenten würden vermehrt mobil auf das Internet zugreifen. "Der große Fehler unserer Branche bei Daten bestand darin, dass alle von Milliarden-Umsätzen geträumt haben", meint Dirks. Diese wird es aber nicht geben. Diethard Bühler von der Unternehmensberatung Arthur D. Little sieht dies ähnlich: "Die Welt liebt Flatrates." Der Umsatz steigt bei diesem Tarifmodell jedoch nicht parallel zur zunehmenden Nutzung. Sinkende Einnahmen aus der Telefonie lassen sich also nicht durch Einnahmen aus der Datennutzung ausgleichen. Ein Zubrot will E-Plus daher mit Werbung verdienen: Als Bildschirmschoner auf dem Handy-Display, in der SMS zum Telefonguthaben oder bei Anrufen auf der Mailbox. Im Gegenzug bekommt der Nutzer Gratis-SMS oder Spiele.
Vodafone: Vom Feldweg zur Datenautobahn
Fitz Joussen, Chef von Vodafone-Deutschland, bietet sich in der "FAZ" (Montagsausgabe) als Retter der mit DSL unterversorgten ländlichen Gebiete an. Dazu will er die so genannte "Digitale Dividende" nutzen: Nachdem das terrestrische Fernsehen auf DVB-T umgestellt wurde, kommen die Sender mit einem geringeren Frequenzspektrum aus. Die freigewordenen Frequenzen, die nun neu verteilt werden können, bezeichnet man als "Digitale Dividende". Bei deren Vergabe haben jedoch auch die Länder weitreichendes Mitspracherecht. Momentan ist noch offen, ob die freien Frequenzen für noch mehr Fernsehen oder den Ausbau des Breitbandinternets verwendet werden. Mobilfunkunternehmen könnten ländliche Gebiete mit wenigen Basisstationen großflächig und günstig abdecken, da es sich um langwellige Frequenzen handelt. Genau dies beabsichtigt Vodafone. Im Gespräch mit der "FAZ" schlägt Joussen eine Auktion der Frequenzen vor, gekoppelt an die Verpflichtung, zügig die Gebiete zu versorgen.
HoffSpace: David Hasselhoff startet eigene Social Community
Der Boom um Social Communitys nimmt neue abstruse Formen an: "Knight Rider" und "Baywatch"-Star David Hasselhoff hat seine eigene Community gegründet. In "HoffSpace" sollen Fans aus aller Welt ins Gespräch kommen, so beschreibt "the Hoff" seine Beweggründe. Denn: "the world would be a better place if everyone talked a little more to each other..." Passend dazu lautet der Slogan der Seite: "Hoff around the world". Gleichzeitig bietet sich natürlich auch eine vortreffliche Chance, Hasselhoff-Fanartikel zu vertreiben, wie "Knight Rider"-DVDs oder personalisierte Poster. Die Seite hat laut eigenen Angaben mittlerweile 12.379 Mitglieder. Die können sich wie in anderen Networks ein Profil basteln, Fotos und Videos hochladen und sich austauschen. Dazu kann jedes Mitglied einen eigenen Blog starten - in dem es u.a. um lebenswichtige Fragen wie "War ich ein fettes Kind?" geht. Außerdem können die Nutzer in kurzen Videos das Treiben ihres Idols verfolgen - z.B. bei der "Gumball Rally", einem Auto-Rennen auf öffentlichen Straßen. Sein Profil auf MySpace will "the Hoff" nun nicht mehr nutzen - dort findet sich ein Verweis auf die neue Community. Technisch bietet HoffSpace nicht unbedingt die Crème de la Crème - aber Hasselhoff-Fans sehen darüber bestimmt gerne hinweg. Außerdem ginge ja sonst der faszinierende Trash-Faktor verloren.
Laufenberg Co-Geschäftsführer bei TDC
Torsten Laufenberg (Foto), 39, wird Co-Geschäftsführer bei der TBWA-Beratungsfirma The Disruption Consultancy (TDC). Er kommt von der Schweizer Beratungsfirma Malik (St. Gallen), bei der er Associate Partner war. Laufenberg wird TDC gemeinsam mit Ulf-Brün Drechsel führen, der dem Unternehmen seit der Gründung der deutschen Dependance im Januar 2007 angehört. TDC Deutschland ist Teil eines internationalen Netzwerks mit Büros in Dubai, Hong Kong, Johannesburg, London, Los Angeles und Paris. Zu den Kunden des deutschen Büros zählen unter anderem Beiersdorf, 20th Century Fox und Roche Diagnostics. Die Managementberatung TDC gehört zur Agenturgruppe TBWA Deutschland.
Pempel ist neu bei "neu.de"
Nicole Pempel (Foto), 41, verantwortet ab sofort Marketing und PR bei der Partnerbörse "neu.de". Als Director Marketing & Communication ist sie zuständig für die Führung aller Marken der neu.de GmbH ("neu.de", "meetic.de", "partner.de") in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Pempel war zuletzt Senior Marketing Manager bei Vodafone D2 in Düsseldorf. Davor arbeitete sie in Österreich für Sony, Xerox und Mars. Bei "neu.de" folgt sie auf Isabelle Wagner, die in Elternzeit geht.
Petzsch: Von komm.passion zu Nemetschek
Regine Petzsch (Foto), 46, übernimmt ab dem 1. Oktober die Konzernkommunikation der Nemetschek AG, einem Softwareanbieter für Architektur und Bau. Petzsch war zuletzt Partnerin und Vorstand der Kommunikationsagentur komm.passion und war mitverantwortlich für die Leitung des Münchner Büros. Die Münchner Niederlassung wird künftig allein von Tobias Schnappinger geleitet, seit Anfang 2007 ebenfalls Vorstand der komm.passion AG.
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