Kundrun-Nachfolger gefunden:
Buchholz soll G+J-Chef werden
Bernd Buchholz (Foto), 47, derzeit Zeitschriftenvorstand, soll als Nachfolger von Bernd Kundrun, 51, Gruner + Jahr-Vorstandsvorsitzender werden. Darauf hätten sich die Gesellschafter Bertelsmann (74,9%) und Jahr-Familie (25,1%) verständigt, so Unternehmenskreise zu kress. Der Aufsichtsrat des Zeitschriftenverlags muss sich mit der Top-Personalie noch beschäftigen. Kundrun hatte Bertelsmann am 23. Dezember sein Vorstandsmandat vor die Füße geworfen und so auch seine Ablösung als G+J-Chef provoziert (kress.de vom 24. Dezember 2008). Gegen wen sich Buchholz jetzt durchsetzte - umblättern!
Stephan von Wrede tritt aus:
Wall AG schmälert Vorstand
Die Wall AG hat ab sofort nur noch drei Vorstände. Vorstandsmitglied Stephan von Wrede scheidet laut Unternehmensangaben "im gegenseitigen Einverständnis" aus dem Gremium aus. Im Wall-Vorstand sitzen weiterhin Daniel Wall, Vorstandsvorsitzender, Andreas Scholz, Vorstand Finanzen, und Hans-Peter Dunker, Vorstand IT & Technik. Für die Übriggebliebenen gibt es jetzt mehr zu tun: Die Sparte Sales & Marketing ist nun direkt bei Daniel Wall angesiedelt, Dunker kümmert sich um alle technischen Bereiche. Olaf Wall (Foto), 38, Cousin von Daniel Wall, ist gleichzeitig zum Leiter Unternehmensentwicklung berufen worden und erhält mit sofortiger Wirkung Prokura. 2009 hat die Wall AG zum "Jahr des Vertriebs" ausgerufen und in diesem Sinne Ulf Hochwald als neuen Verkaufsleiter sowie Andreas Knorr als Marketingchef an Bord geholt - umblättern!
Der kress-Quotencheck:
ZDF zaubert sich ganz nach vorn
Märchenhafter Start ins neue Jahr: Mit der Free-TV-Premiere von "Harry Potter und der Feuerkelch" verzauberte das ZDF Fernsehdeutschland. 7,90 Mio Zuschauer drückten dem knuffigen Teenager beim Trimagischen Turnier auf Hogwarts die Daumen. Mit 5,02 Mio Werberelevanten und einem abenteuerlichen Marktanteil von 37,4% ließ das ZDF der Konkurrenz auch nicht den Krötenfurz einer Chance. Besonders erfreulich für die Mainzer: Auch am Samstag schnitt der neue Wolfgang-Stumph-Krimi "Stubbe - Von Fall zu Fall" besonders gut ab. Mit 7,41 Mio Gesamtzuschauern, darunter 1,50 Mio Jüngeren, wurde der beliebteste Schnauzbart-Ossi Reichweitensieger. Am Sonntagabend hatte dagegen ProSieben die Nase vorn: Die nur leidlich lustige Horrorfilm-Parodie "Scary Movie 4" bannte mit 3,22 Mio die meisten Werberelevanten vor den Schirm. Alle Hintergründe zum TV-Wochenende und die aktuellen Tagesmarktanteile gibt's hier.
Buchclubs sollen bei Arvato und Random House unterkommen
Bertelsmann will laut "FAZ" die Buchclubs nicht mehr als eigenständigen Geschäftsbereich führen und Umsätze und Ergebnisse der Direct Group nicht mehr separat veröffentlichen. Vorstandschef Hartmut Ostrowski (Foto), 50, habe entsprechende Pläne, Beschlüsse gebe es aber noch nicht, so das Blatt. Die Aktivitäten der Direct Group sollten Geschäftsbereichen wie Random House (Buchgeschäft) und Arvato (Dienstleistungen) zugeschlagen werden. Von dort solle das Buchclubgeschäft schleichend ohne radikale Schließungen zurückgefahren werden. Nach dem Verkauf der Clubgeschäfte in Amerika, Asien, Großbritannien und den Niederlanden sind laut "FAZ" noch gut 11.000 Menschen für die Direct Group tätig, der Jahresumsatz der Gruppe dürfte 1,4 Mrd Euro betragen.
"FAZ" schrumpft TV-Programm
Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" ("FAZ") hat ihre TV-Seite zu heiß gewaschen. Das Ergebnis passt nun zusammen mit der Rubrik "Medien" auf nur eine Seite (Foto). Das Hörfunkprogramm fiel komplett dem Sparzwang zum Opfer: Was bleibt ist ein TV-Programm in Form einer Bleiwüste. Jeweils zu Wochenbeginn will die "FAZ" einen kommentierten Überblick über das Radioprogramm der kommenden Woche bieten ("Die Woche im Radio"). In 14 Tagen soll sich eine Übersicht zum Fernsehen hinzugesellen. Wer mehr will muss im Internet auf "www.faz.net/TV" schauen. Schon zwischen den Jahren fusionierte die Zeitung ihre Dienstagsbeilage "Technik & Motor" mit dem samstäglichen "Motormarkt". Künftig erscheint "Technik & Motor" immer samstags und damit unmittelbar vor der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" ("FAS"), die ebenfalls eine solche Beilage bietet.
"Euro am Sonntag" wird teurer und zieht auf den Samstag vor
Die Wirtschaftszeitschrift "Euro am Sonntag" zieht ihren Erscheinungstag ab sofort auf den Samstag vor. Die Redaktion fährt zudem zusätzliche Rubriken, Serviceangebote und Übersichten u.a. zu den Themen Versicherungen und Steuern auf. Im Inneren gibt sich das Blatt dank Redesign etwas moderner, das Magazin-Logo ähnelt künftig mehr dem des monatlichen Schwestertitels "Euro". Mit der Umstellung kostet das Heft ab sofort 3,90 Euro, also 50 Cent mehr als bisher. Der Springer Finanzen Verlag hatte die Umstellung des Erscheinungstags zuvor drei Monate in Nordrhein-Westfalen geprobt. Zusätzlich zu den üblichen Verkaufsstellen am Kiosk, in Bäckereien und Tankstellen wird das Magazin künftig auch im Einzelhandel erhältlich sein. Der Verlag bewirbt die Umstellung mit einer Anzeigenkampagne in Print- und Onlinemedien.
Malmbak verkauft Anzeigen für Spiegel-Verlag in Frankfurt
Viola Malmbak, 36, ist ab sofort im Außendienst für das Verkaufsbüro Frankfurt des Spiegel-Verlags tätig. Sie folgt auf Harke Kracht, der nach 35 Jahren beim Spiegel-Verlag in den Vorruhestand geht. Malmbak kommt vom Deutschen Fachverlag, wo sie Anzeigenverkaufsleiterin für die Fachzeitschrift "TextilWirtschaft" war.
Ruckert übernimmt Vorstandsvorsitz bei der AGF
Florian Ruckert (Foto), 42, Geschäftsleiter Marketing IP Deutschland, ist ab sofort Vorstandsvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF). Stellvertretender Vorsitzender der AGF ist Martin Berthoud, Leiter der Programmplanung beim ZDF. Verbunden mit der Neuwahl des Vorstandes ist die Neuwahl der Sprecher der Technischen Kommission der AGF: Hier spricht ab sofort Bernhard Engel vom ZDF für das Gremium. Er wird vertreten von Karin Hollerbach-Zenz von SevenOne Media. Die Amtszeit dauert bis zum 31. Dezember 2010. Die AGF ist ein Zusammenschluss der großen Fernsehanbieter in Deutschland, in deren Auftrag die Einschaltquoten ermittelt werden. Auftragnehmer ist seit der Gründung der Arbeitsgemeinschaft in 1988 die GfK.
RTL Shop macht dicht, Channel21 öffnet die Pforten
Der hannoversche Teleshopping-Sender RTL Shop wandelt nach dem Verkauf sein Antlitz und mausert sich bis März in Channel21. In den nächsten Wochen soll die neue Marke und eine neue Verkaufsgrafik den Schirm beziehen, die Macher versprechen verbesserte Funktionalität, mehr Information und Interaktion für die Zuschauer. Der neue Claim lautet: "Channel21 - Mit besten Empfehlungen". Ansonsten halten die neuen Betreiber am Konzept fest: Wortgewandte Moderatoren, Produkt-Profis und Kunden bieten Produkte aller Art feil, zunehmend sollen aber Waren mit hoher Gewinnspanne das Sortiment verbreitern (kress.de vom 1. August 2008). Hintergrund: Im September 2008 übernahm die Münchner Aurelius Equity Development den Einkaufssender von der RTL Group (kress.de vom 28. Juli 2008). Bis 2010 wollen die neuen Eigner die Gewinnzone erreichen, in den sechs Jahren unter RTL-Befehl gelang dies nicht.
ZDF zeigt Telenovela "Alisa" ab März 2009
Das ZDF sendet ab 2. März seine neue Telenovela "Alisa - Folge deinem Herzen" - immer montags bis freitags um 16:15 Uhr. Gedreht wurden die 240 Folgen der Telenovela im Harz und in Babelsberg. In der Hauptrolle der Alisa ist Theresa Scholze ("Der letzte Zeuge"), 28, zu sehen. Die Handlung kommt Genre-konform daher: Alisa nimmt ihr Leben in die Hand und geht gegen alle Widerstände ihren Weg zum beruflichen Erfolg und privatem Glück. Im Detail: Alisa fängt in der Kleinstadt Schönroda im Harz mit stolzen 27 Jahren noch einmal ganz von vorne an. Hier findet sie nicht nur die Liebe ihres Lebens, sondern entdeckt auch ihre Leidenschaft für die Herstellung glitzernder Kristalle. teamWorx und Grundy Ufa produzieren die Telenovela (kress.de vom 14. August 2008).
"Biggest Loser" poltern am 8. Januar auf den ProSieben-Schirm
Am 8. Januar um 20:15 Uhr fällt der Startschuss für die neue ProSieben-Abnehm-Doku "The Biggest Loser". 14 schwergewichtige Kandidaten (kumuliertes Kampfgewicht: 1.800 Kilo) ringen auf einer Hazienda nahe Budapest um den Titel. Wer bis zum Ende am meisten abnimmt - in Prozent des eigenen Anfangsgewichts -, gewinnt 100.000 Euro. Fitness-Profis, Ärzte und Ernährungs-Coaches stehen dabei mit Rat und Tat zur Seite. Moderiert wird die Chose von der Ex-Eisprinzessin Katarina Witt. Das Format lief bereits auf dem amerikanischen Sender NBC und wurde zahlreich ins Ausland verkauft.
Sie sind zurück: "Die Ausreißer" wieder auf RTL
Streetworker Thomas Sonnenburg (Foto), 45, kümmert sich ab Mittwoch, 7. Januar, um 20:15 Uhr in der RTL-Doku-Soap "Die Ausreißer - Der Weg zurück" wieder um obdachlose Kinder und Jugendliche. Nach dem Staffelstart mit einer Doppelfolge um 20:15 Uhr hat die Sendung in den kommenden Wochen um 21:15 Uhr ihren Sendeplatz. Die erste Staffel der "Ausreißer" lief im Januar und Februar 2008. Im Oktober 2008 wurde die Sendung mit dem Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie "Beste Reality-Sendung" ausgezeichnet. Die Begründung der Jury: "Streetworker Thomas Sonnenburg geht dorthin, wo andere längst aufgegeben haben. Die Ausreißer und ihre Geschichten wirken nach und fragen, wie wir miteinander leben wollen." Produziert wird die Doku-Soap von der Imago TV Film- und Fernsehproduktions GmbH, die von Andrea Schönhuber und Fabian Sabo gegründet und mittlerweile von der britischen ITV mehrheitlich übernommen wurde (kress.de vom 1. Oktober 2008).
Radio-Urgestein Fink moderiert bei Radio Nora
Günter Fink (Foto), 58, moderiert ab dem 10. Januar die wöchentliche Personality-Sendung "Der Club mit Günter Fink" bei der Kieler Radiostation Radio Nora. Fink wirkte seit 1974 als leitender Redakteur beim NDR und moderierte bei NDR 2 ("Club-Wunschkonzert"). 1990 wechselte er zum NDR-Fernsehen, seit Mitte der 90er-Jahre arbeitet Fink als freier Journalist, u.a. für die "Welt am Sonntag", "Die Welt", die "Lübecker Nachrichten" sowie die "Hannoversche Allgemeine Zeitung". Fink ist zudem weiterhin für andere Hörfunk- und TV-Redaktionen tätig.
kressZwitscher: kress.de zwitschert die wichtigsten Nachrichten
Ab sofort informiert kress nicht nur via RSS-Feed und täglichem Newsletter: Künftig kann man uns auch per Twitter (zu Deutsch: Gezwitscher) verfolgen. Wichtige Nachrichten gibt es bei kressZwitscher in aller Kürze. Dies kommt jedem entgegen, der stets auf dem neusten Stand sein will, ohne stündlich unsere Homepage zu kontrollieren. Oder jedem, der keine Geduld hat, den täglichen Newsletter abzuwarten. Einfach diesem Link folgen und auf den grauen "Follow"-Knopf klicken. Schon hat man uns abonniert.
mehr..."FAZ"-Finanzportal vor dem Launch
Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" startet in Kürze ein Finanzportal im Internet (kress.de vom 26. Juni 2007). Laut einem "Spiegel"-Bericht sollen Online-Nutzer auf der Site ihre Vermögensanlage verwalten und analysieren. Für "FAZ"-Geschäftsführer Tobias Trevisan ein strategischer Schritt: "Der Verkauf von Bannerwerbung allein reicht wohl kaum aus, um Online-Auftritte von Zeitungen zu einem attraktiven Geschäft zu entwickeln." Hübscher Nebeneffekt: Mit der Software, die die "FAZ" für ihr Finanz-Angebot entwickelt hat, soll sie bis zum Sommer ein neues Börsenportal für die Deutsche-Telekom-Tochter T-Online aufbauen. Eine weitere Erlösquelle für die "FAZ" im Internet ist der Online-Stellenmarkt FAZjob.net.
Tote Hose bei Heidenreich-Sendung im Internet
Seitdem Elke Heidenreich mit ihrer "Lesen!"-Sendung (Foto) ins Internet umgezogen ist (kress.de vom 28. November 2008), herrscht zunehmend tote Hose, was die Zuschauerzahlen betrifft. Dies berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf den Betreiber litcolony.de. Bei der Premiere klickten 158.000 Zuschauer das Literaturformat an, der Sänger Campino war zu Gast. Die zweite Ausgabe, mit dem Philosophen und Bestsellerautoren David Precht ("Wer bin ich - und wenn ja, wieviele?") wollten den Angaben zufolge nur noch 63.000 User sehen. Ob die 30-Minuten-Sendung komplett abgerufen werde oder die Zuschauer schon nach wenigen Minuten wegklickten, sei an den Zahlen allerdings nicht erkennbar, so litcolony-Geschäftsführer Rainer Osnowski. Im Fernsehen erreichte Heidenreichs Sendung zuletzt durchschnittlich eine Million Zuschauer. Hintergrund: Heidenreich hatte das ZDF nach der Übertragung des Deutschen Fernsehpreises scharf angegriffen und für sich selbst einen besseren Platz gefordert: "Man schämt sich, in so einem Sender überhaupt noch zu arbeiten." Daraufhin hatte das ZDF die Zusammenarbeit beendet. Der Mainzer Sender werkelt derweil an einem Nachfolgeformat. Wer es moderieren soll - unklar.
RTL schenkt sich B2B-Geburtstagsseite
RTL feiert sich auf seiner eigens dafür eingerichteten Seite "www.25jahre-rtl-television.de" selbst (Foto). Auf der nett gemachten B2B-Seite zum 25. Geburtstag findet man einen umfassenden Rückblick auf die Geschichte des Senders mit detaillierteren Informationen zu Programmhighlights. Zudem gibt es ein wahres Bewegtbildfeuerwerk: Neben Clips mit den größten Pannen und den ersten Sendeminuten gibt es Grußworte von der RTL-Geschäftsführerin Anke Schäferkordt, RTL-Group-Chef Gerhard Zeiler und Bertelsmann-Boss Hartmut Ostrowski sowie Gratulationen von Senderchefs, Produzenten und Politikern -inklusive Ständchen des ProSiebenSat.1-Managements.
Mediengruppe Presse-Druck stößt Anteile an der Community Timeshot ab
Die Augsburger Mediengruppe Presse-Druck ("Augsburger Allgemeine Zeitung") hat ihre Geschäftsanteile an der Augsburger Regional-Community Timeshot verkauft. Jürgen Marks, Mitglied der "AZ"-Chefredaktion, hat die Geschäftsführung zum Jahresende 2008 abgegeben. Die Zeitung hielt seit Mitte 2007 eine Minderheitsbeteiligung (49%) an dem Portal. "Wir haben in dieser Zeit wichtige Erfahrungen im Umgang mit einer jungen Community gemacht", so Marks in der "AZ". Alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer des Portals ist fortan Andreas Schwinger: "Wir freuen uns auf ein interessantes neues Jahr, in dem wir zuverlässig und flexibel unsere Chancen am Markt nutzen werden."
"Android" fühlt sich auch auf Netbooks wohl
Googles Handy-Betriebssystem "Android" läuft auch auf Netbooks, den momentan so beliebten kleinen und preiswerten Notebooks. Matthäus Krzykowski und Daniel Hartmann von VentureBeat dokumentieren ihre erfolgreiche Installation des Betriebssystems auf einem Asus EeePC 1000H. Rund 4 Stunden habe die Anpassung des Google-Betriebssystems an das Netbook gedauert. Nach der anschließenden Installation hätte der Großteil der Hardware funktioniert (Grafik, Ton, Internet). Gemeinsam mit Googles Webbrowser Chrome könnte "Android" zu einer neuen Generation internetbasierter Applikationen führen, spekulieren Krzykowski und Hartmann. In rund drei Monaten könnte ein "Android"-Netbook marktreif sein, abhängig von den Entscheidungen der Open Handset Alliance (OHA), in der Google mit Hardware-Lieferanten und Mobilfunkunternehmen zusammenarbeitet. Laut VentureBeat würde unter anderem der Chipkonzern Intel an einer Notebook-Version des Betriebssystems arbeiten. Aus dem Umfeld der OHA wollen Krzykowski und Hartmann erfahren haben, dass eine Massenproduktion in drei bis neun Monaten möglich sei. Die Journalisten gehen jedoch davon aus, dass sich der tatsächliche Start auf 2010 verschieben könnte.
Wikipedia hat Spendenziel erreicht
Die freie Online-Enzyklopädie Wikipedia hat genug Spenden gesammelt, um die Kosten für das aktuelle Geschäftsjahr bis zum 30. Juni 2009 zu decken. Rund 4 Mio US-Dollar würden laut Wikipedia-Gründer Jimmy Wales von 125.000 Einzelspendern kommen, weitere 2 Mio Dollar kämen von größeren Spendern. Mit den insgesamt 6 Mio Dollar will Wikipedia laufende Kosten wie Server und Personal, die Weiterentwicklung der Software, Veranstaltungen ("Wikipedia Academies") und die Unterstützung der freiwilligen Helfer finanzieren. Werbung erteilt Wales in seinem Dankesschreiben eine Absage: Man wolle der Welt freies Wissen bieten - ohne Gebühren und ohne Werbung.
"Adweek" ernennt TBWA zur globalen "Agency of the Year"
Das US-Branchenblatt "Adweek" hat TBWA zur globalen "Agency of the Year" ernannt. Die Gründe für die Auszeichnung liegen zum Einen in den üppigen Etatgewinnen 2008, wie Visa (kress.de vom 16. September 2008) und PepsiCo (kress.de vom 18. November 2008). Zum anderen lobte "Adweek" die Kreativität der Agentur. Hier stachen besonders die Kampagnen "Get a Mac" für Apple, "In an Absolut World" für Absolut Vodka und die riesigen Außeninstallation für Adidas während der Fußball-EM hervor. Damit zog TBWA an den anderen Finalisten BBDO, Grey und Leo Burnett vorbei auf Platz eins.
awk und Moplak plakatieren gemeinsam
Die Firmengruppe Freund hat kurz vor dem Jahreswechsel 2008/2009 eine Beteiligung von 33,3% an der Moplak Medien Service GmbH übernommen. Als neuer strategischer Partner wird die Freund-Tochter awk Aussenwerbung GmbH weitere 10.000 Werbeträger der Moplak Medien Service GmbH vermarkten. Gleichzeitig erfolgt die Übernahme der Logistik und eine Umstellung der bisherigen Moplak-Versandanschriften auf neue awk-Versandanschriften - die konkreten Einzelheiten stimmt das Unternehmen mit den Geschäftspartnern individuell ab. Laut eigenen Angaben wird awk mit dieser Kooperation die Position als Nr. 2 (hinter Ströer) im deutschen Außenwerbemarkt ausbauen und künftig zusätzlich rund 7.700 Großflächen, 800 Ganzsäulen sowie 1.700 Allgemeinstellen vermarkten. Zudem rüstet awk auch technisch auf: Ab dem zweiten Quartal 2009 können Kunden im Internet den Aushang ihrer Kampagne verfolgen und kontrollieren.
WPP-Boss Sorrell will tausende Stellen streichen
Der globale Werbekonzern WPP will offenbar mehrere Tausend Stellen streichen. Das berichtet der Londoner "Observer". Besonders hart werde es Westeuropa und Nordamerika treffen. Dort hat die Rezession schon zugeschlagen. In Südamerika und Asien will WPP-Boss Martin Sorrell (Foto) dagegen Stellen schaffen, da der Markt dort stabil ist bzw. sogar noch wächst. In Deutschland gehören WPP u.a. Ogilvy & Mather, Grey, Young & Rubicam und TNS Infratest.
25 Jahre sind genug: Barth dankt bei Grey ab
Grey Worldwide Düsseldorf verliert einen Managing Director: Rainer Barth hat die Agentur zum Jahresende 2008 verlassen. Er war 25 Jahre lang bei der Agentur und arbeitete u.a. für die Kunden Brandt, E.on, O2 und Melitta. Künftig will er sich als selbstständiger Markenberater durchschlagen.
Mediaplus sieht mit dem Zweiten weiterhin besser
Mediaplus hat sich im Pitch um den Media-Etat des ZDF gegen drei andere Agenturen durchgesetzt. Die Agentur betreut das Zweite bereits seit über neun Jahren. Zuständig ist Christof Schmid, Geschäftsführer der Mediaplus 3. Mediaagentur. Mediaplus gehört zur Servcieplan-Gruppe.
Reiter dockt bei Raike Kommunikation an
Thomas Philipp Reiter, 40, ist seit Jahresbeginn bei der Hamburger PR-Agentur Raike Kommunikation unter Vertrag. Er soll die Sparte Public Affairs & politische Kommunikation auf Trab bringen. Zuvor war Reiter mehrere Jahre in der niedersächsischen Landesregierung als Ministeriumssprecher tätig. Im niedersächsischen Landtagswahlkampf 2007/2008 leitete Reiter als Pressesprecher die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von Ministerpräsident Christian Wulff, zuletzt war er Berater des thüringischen Ministerpräsidenten Dieter Althaus. Reiter ist an mehreren Kommunikationsfirmen beteiligt, u.a. bis Anfang 2008 als geschäftsführender Gesellschafter der L & P Kommunikationsgesellschaft (ehemals Leipziger & Partner, wo Raike-Chef Wolfgang Raike seine Berater-Karriere startete). Reiters bisheriger Firmensitz am Leipzig-Altenburg Airport firmiert künftig als Niederlassung der Agentur Raike Kommunikation für Mitteldeutschland.
Publicis Frankfurt holt Gemein als Director Public Communication & CSR
Franz-Josef Gemein (Foto), 38, heuert als neuer Director Public Communication & CSR bei der Frankfurter Publicis-Dependence an. Die Sparte wurde neu eingerichtet, erstes Geld kommt durch den Etat des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Gemein zeichnet zusätzlich für die Beratung in den Themengebieten Regierung, Gesellschaft und Kirche verantwortlich. Er betreut künftig die CSR-Arbeit bestehender Publicis-Kunden und soll Neugeschäft von Verbänden und Ministerien heranschaffen. Zuvor war Gemein Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Hessischen Sozialministerium und Sprecher der Ministerin Silke Lautenschläger. Bis 2003 war Gemein noch stellvertretender Sprecher der Bundes-CDU. Er verantwortete die PR für den Bundestagswahlkampf 2002 und das Online-Campaigning. Früher war Gemein u.a. Pressesprecher des katholischen Bundesverbands und Presse-Chef der Jungen Union Deutschlands.
Viral-Spot-Schau mit David Letterman und Heineken
Die Viral-Spot-Schau begrüßt das Jahr 2009 mit einem Feuerwerk an guter Laune: Hier sind die acht populärsten Spots und Videos der Woche: David Letterman präsentiert die lustigsten Momente mit George W. Bush, Heineken und das männliche Geschlecht, United State of Pop 2008, 1 Jahr im Zeitraffer, Happy New Year mit ABBA und lustige iPhone-Apps. Viel Spaß beim Gucken und guten Start ins neue Jahr! Die besten Viral-Spots des vergangenen Jahres finden Sie hier.
mehr...Unverbindlich und ohne Abozwang: Testen Sie jetzt den kressreport, den 14-täglichen Branchendienst für Medienwirtschaft, Werbung und Marketing. Testphase einleiten
Sie suchen exakte Zahlen zu Printtiteln? Nutzen Sie unseren Auflagencheck!
