Springer trennt sich von Münchner Titeln/Von Laffert geht:
OZ-Verlag kauft "Jolie" und Jugendhefte
Die Axel Springer AG schleift ihre Münchner Dependance Axel Springer Mediahouse und reduziert ihr Engagement im Zeitschriftengeschäft: Der Verlag hat seine Jugendtitel ("Mädchen", "Popcorn") sowie die Frauenzeitschrift "Jolie" an den OZ-Verlag, Rheinfelden, verkauft. Redaktion und Verlag der genannten Titel bleiben in der Leonrodstraße in München beheimatet und firmieren fortan unter dem Namen Vision Media GmbH. Der OZ-Verlag übernimmt auch Springers 50%-Anteil an Family Media (u.a. "Familie&Co") und hat dort jetzt alleine das Sagen. Die Musiktitel ("Rolling Stone", "Musikexpress", "Metal Hammer") bleiben bei Springer, wechseln aber nach Berlin zur "Welt"-Gruppe. Herausgeber wird Ulf Poschardt, 42, neben seiner Funktion als stellvertretender Chefredakteur der "Welt am Sonntag". Offiziell ist nun auch der Wechsel Moritz von Lafferts (Foto), 41, von Springer zu Condé Nast. Der bisherige Verlagsgeschäftsführer der Frauen- und Lifestylemedien von Springer und Geschäftsführer von Axel Springer Mediahouse München wird zum 1. Oktober President des deutschen Ablegers des US-Verlags in München. Bei Springer war von Laffert auch für "Bild der Frau" und "Frau von Heute" zuständig. Diese Titel wechseln in die neue Verlagsgruppe Programm- und Frauenzeitschriften unter Leitung von Jochen Beckmann, 50, bisher Programmie-Boss bei Springer. Weitere Personalien - umblättern!
Die IVW-Zahlen fürs zweite Quartal 2009:
Problem-Programmies
Programmzeitschriften sind die großen Auflagenverlierer im zweiten Quartal 2009: Gleich drei davon sind laut Auflagen-Tüv IVW in der Top-10-Liste der Absteiger gelandet. Ganz besonders hart hat es Springers "TV Digital" erwischt - der 14-tägliche Titel verzeichnet gegenüber dem Vorjahresquartal Einbußen um 17,4% (bzw. 352.105 Exemplare) und erreicht jetzt noch eine Auflage von gut 1,67 Mio verkaufen Exemplaren. Der Höhenflug der Zeitschrift war bereits im ersten Quartal 2009 zu Ende gegangen. Springer erklärte das seinerzeit u.a. mit dem erfolgreichen Kampf von Kooperationspartner Premiere gegen Schwarzseher. Die - so die Argumentation - hätten aber am Kiosk "TV Digital" gekauft. Ebenfalls stark verloren haben "TV Spielfilm plus" (-6.8% auf rund 1,88 Mio Verkaufte) und "TV Movie" (-7,6% auf 1,53 Mio). Unter allen Kaufzeitschriften am stärksten zugelegt hat wieder "LandLust": um 46,4% auf 464.296 Verkaufte. Ebenfalls erfolgreich sind u.a. "Glamour" und "Welt der Wunder". Der "Focus" verliert 12,6% und liegt erneut unter der 700.000er-Marke. Weitere Infos zu "Spiegel" & Co. gibt's nach dem Umblättern!xxxx
Radio-MA 2009/II:
Bayern 1 verteidigt Reichweiten-Million
Bayern 1 setzt seinen Siegeszug in der Radio-MA fort, auch wenn sich das Wachstum etwas verlangsamt. Laut der am Dienstag veröffentlichten neuen Ausgabe der Reichweitenerhebung schalten den Sender in der Durchschnittsstunde (Mo. bis Sa., 6 bis 18 Uhr) 58.000 Hörer mehr als in der vorhergehenden MA ein. Damit hält sich Bayern 1 über der der letzten MA seit langer Zeit wieder übersprungenen Mio-Hürde und landet bei 1,08 Mio Hörern. Zum letzten war es den Bayern 1995 gelungen, diese Marke zu knacken. Mit dem leichten Gewinn verteidigen die Bayern auch ihren Platz 2 auf der Reichweitenhitparade. Nur noch der ewige Spitzenreiter radio NRW, Mantelprogramm der nordrhein-westfälischen Lokalsender, schneidet besser ab: dank eines minimalen Zuwachses von 5.000 Hörern jetzt mit 1,43 Mio Hörern. Die Gewinner und Verlierer - bitte umblättern.
Das neue "3 nach 9"-Moderatorenteam Charlotte Roche (Foto), 31, und Giovanni di Lorenzo, 50, gab am Montagabend in Hamburg einen kleinen Vorgeschmack auf seine Zusammenarbeit bei der NDR-Talksendung. Die quirlige Roche und der ruhige di Lorenzo, leicht geschwächt durch eine Mandelentzündung, ergänzen sich in ihrer Gegensätzlichkeit. Im Talk mit den Gästen soll Roche für "neue Gesprächszugänge" sorgen, so di Lorenzo - der "Zeit"-Chefredakteur und "Tagesspiegel"-Herausgeber feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum als "3 nach 9"-Moderator. Gleichzeitig will Roche aber "keine Skandalnudel" sein, wie man es nach ihrem Aufreger-Buch "Feuchtgebiete" erwarten könnte. Auch Programmleiter Helge Haas versichert, Roche schlicht wegen ihrer Interview-Tüchtigkeit eingestellt zu haben. Umblättern!xxxx
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Das gab's noch nie:
Online-Werbung im Juni im Minus
Was für die klassischen Medien mittlerweile gang und gäbe ist, bekommen jetzt auch Online-Medien zu spüren: einen Rückgang der Bruttowerbeinvestionen. Im Juni stellte Nielsen Media Research ein Investitions-Minus von 6% in Online-Werbung fest. Das gab's noch nie. Insgesamt wächst das Segment im ersten Halbjahr 2009 allerdings noch um 9,5% (63 Mio Euro) auf 734 Mio Euro. Weniger gut lief's für die Above-the-line-Medien: Hier schließt der Bruttowerbemarkt mit einem Minus von 3,3% (336 Mio Euro) gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Am härtesten traf es das Kino mit einem Werbe-Minus von 26,9% und die Publikumszeitschriften, die 15,6% einbüßten. Insgesamt setzten die klassischen Mediengattungen 9,8 Mrd Euro um. Nielsen-Chef Ludger Wibbelt (Foto) findet dennoch ermunternde Worte - umblättern!
Der kress-Quotencheck:
"Geld.Macht.Liebe" verliert kräftig
Kursstürze in der Frankfurter Bankenszene, doch das ARD-Geldhaus steht noch: Die erste reguläre Folge der neuen Montagsserie "Geld.Macht.Liebe" verwickelte aktuell 4,01 Mio Zuschauer in ihr finsteres Intrigenspiel. Damit musste der teutonische "Dallas"-Klon einen Aderlass von 820.000 Fans im Vergleich zur Pilotfolge vor einer Woche verkraften. Mit einem Gesamt-Marktanteil von 15,4% (Vorwoche: 16,9%) schwebt der Neustart aber noch luftig über der selbst gesetzten Messlatte von 15,0%. Bei den Jüngeren kommt die Serie weniger gut an: Mit nur 550.000 Werberelevanten und einem vergleichsweise läppischen Marktanteil von 5,2% hatte sie kaum Gewicht in der Primetime-Schlacht ums hellste Scheinwerferlicht. Auf der wichtigen 20:15-Uhr-Schiene ging wie schon vor sieben Tagen "Fringe – Grenzfälle des FBI" aus dem Rennen. Die Mysteryserie auf ProSieben hatte zwar 300.000 jüngere Fans verloren, stach aber mit 1,80 Mio jungen Zuschauern und einem Marktanteil von 16,8% (Vorwoche: 18,5%) den RTL-Konkurrenten "Rach – Der Restauranttester" (1,76 Mio Werberelevante, 16,6%) klar aus. Tagessieger in der Werbe-Wertung wurde dennoch RTL mit dem Dauerbrenner "Gute Zeiten, Schlechte Zeiten". Die Vorabendserie lockte diesmal 1,96 Mio Jüngere an (23,4%). Den neuesten Akt im Sat.1-Trauerspiel und die aktuellen Tagesmarktanteile verraten wir hier.
rtv media Group: arvato verheiratet seine Nürnberger Töchter
Die Bertelsmann-Dienstleister-Sparte arvato führt ihre Nürnberger Programminfo-Töchter unter einem Dach zusammen: In der neuen rtv media group gehen namentlich der Deutsche Supplement Verlag (DSV) und die TV Informations Services GmbH (TVI) auf. Der DSV gibt die TV-Beilage "rtv" heraus - das Firmen-Flaggschiff, das mit über 200 Zeitungen verteilt wird und den Namen fürs neue Unternehmen stiftet. Die Schwesterfirma TVI produziert digitale Programmführer. Chef der rtv media group wird Matthias Schönwandt, bisher Geschäftsführer des DSV. Das Finanzielle regelt, wie zuvor beim DSV, Jan Reichold, ums strategische Marketing kümmert sich Heiko Willers. In der rtv media group existiert künftig eine zentrale Verkaufssparte namens rtv media solutions unter der Leitung von Martin Schumacher, bislang Vize-Verlagsleiter. Daneben vereint Finanzchef Reichold in der rtv content solutions die Produktion von DSV und TVI. Marketing-Mann Willers verantwortet indes mit dem Bereich Business Development die Entwicklung neuer EPGs, innovativer Verkaufsplattformen und das Auslandsgeschäft. Chef Schönwandt zu den Vorzügen der Medien-Gruppe: "Unsere Kunden werden durch die neue rtv media group noch individueller und umfangreicher betreut: Crossmediale Kommunikationslösungen werden nun aus einer Hand angeboten."
VHB krönt König zum Vertriebsleiter Publikumsmedien
Torsten König (Foto), 36, wird zum 1. November Vertriebsleiter Publikumsmedien bei der Verlagsgruppe Handelsblatt (VHB). Er beerbt auf dem Posten Kay Helmecke, 44, der die VHB zum Monatsende in Richtung WAZ Mediengruppe verlässt. König kommt von Gruner + Jahr, wo er zuletzt als Vertriebsleiter der "Geo"-Gruppe (u.a. "Geo", "Geolino" "Geo Epoche") gearbeitet hat. Zuvor war König auch für die G+J Wirtschaftspresse tätig. Hintergrund: Zum VHB-Portfolio gehören neben dem Flaggschiff "Handelsblatt" auch die "Wirtschaftswoche" und das Ausbildungsmagazin "Junge Karriere" sowie diverse Fachzeitschriften (u.a. "absatzwirtschaft", "Der Betrieb"). Die VHB ist seit einigen Wochen eine Tochter der Dieter von Holtzbrinck Medien GmbH, nachdem der Altverleger sie aus der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck herausgekauft hat (kress.de vom 26. März 2009).
Bertelsmann-Mitarbeiter verzichten auf Teil ihres Gehalts
Der Verzicht des Bertelsmann-Vorstands auf seine Tantiemen-Ansprüche (und damit mindestens 50% des Einkommens) macht im Konzern Schule. Jetzt geben sich auch die Mitarbeiter der Gütersloher Zentrale mit weniger Gehalt zufrieden. Sie verzichten auf eine eigentlich für diesen Monat geplante Tariferhöhung um 2,5%. Gleichzeitig verzichten die außertariflich bezahlten Mitarbeiter auf 4% ihres Einkommens. Neben dem Bertelsmann-Vorstand waren kürzlich auch schon die Führungskräfte der Konzernzentrale mit gutem Beispiel vorangegangen: Die Hauptabteilungsleiter verzichten auf die Hälfte ihres Bonus und die Abteilungsleiter nehmen Gehaltseinbußen von 8,4% hin.
kressQuiz: "Russki extrem. Wie ich lernte, Moskau zu lieben"
Das kressQuiz wandert gen Osten: Boris Reitschuster ist "Focus"-Korrespondent in Moskau, seit 1999 leitet er das örtliche Büro des Nachrichtenmagazins. Als geborenen Augsburger und "gelernten Russen" können ihn Winter ohne Warmwasser, fluchende Präsidenten, Saunagänger mit Badehose und Taxifahrer ohne Bremsfuß nicht schrecken. "Russki extrem. Wie ich lernte, Moskau zu lieben" ist seine Kolumnensammlung, die mit ironischem Unterton vorführt, wie vielfältig und verrückt der Russen täglich Brot sein kann. Eine Hommage ans Land der "unbegrenzten Zumutbarkeiten", die amüsiert, nachdenklich stimmt - und nicht nur für deutsch-russische Grenzgänger spannend sein dürfte. Das Werk ist im Ullstein Verlag erschienen und kostet 14,90 Euro. kress und der Focus Magazin Verlag legen 5 Gratis-Exemplare auf den Gabentisch. Frage: "Wie heißt die investigative Moskauer Zeitung, die sich teilweise im Besitz von Michail Gorbatschow befindet?" Antwort bitte bis 15. Juli ans Glückspostfach abschicken. Postadresse nicht vergessen!
Medienwächter strafen Sat.1 für Schleichwerbung ab
Die Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) hat Beanstandungen an drei Sat.1-Shows wegen Schleichwerbung ausgesprochen. Betroffen sind zwei Ausgaben von "Jetzt wird eingelocht! Das große Promi-Mini-Golf-Turnier" aus den Jahren 2007 und 2008 sowie das Schwester-Format "Jetzt wird eingeseift! Die große Sat.1-Wintershow" von 2008. Bei den Shows waren Werbebanden für einen Schuh- bzw. einen Stromanbieter zu sehen. Die LMK hatte zwar jeweils nach Ausstrahlung ein aufsichtsrechtliches Verfahren eingeleitet, mit den Beanstandungen aber gewartet, bis das Gerichtsverfahren zu einem ähnlichen Fall abgeschlossen war. Dabei ging es um die Sendung "Jetzt geht's um die Eier" Die große Promi-Oster-Show". Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz hatte im Januar entschieden, dass Schleichwerbung auch vorliegen kann, wenn die Werbeelemente klar als solche erkennbar sind. Zudem wurde die Eier-Sendung nur für den Sender produziert, was die Bandenwerbung nicht mit der von Sportübertragungen vergleichbar macht (kress.de vom 13. Januar 2009). Die Entscheidung ermöglichte die Beanstandung der anderen Fälle.
Vox gibt Synchro ab und baut Fiction-Sparte um
Umbau bei Vox: Der Kölner Sender gibt seine Synchro-Abteilung innerhalb der Mediengruppe RTL Deutschland an den großen Bruder RTL ab. Belange des Jugendschutzes sind bei Vox künftig Thema der Geschäftsleitung. Zudem verleibt sich die Vox-Programmdirektion die Leitung der Serienredaktion ein, eine eigene Führungsposition der Fictionsparte entfällt. Beate Uhrmeister-Barz, bisher an der Spitze der Spielfilm- und Serienredaktion, trennt sich in "bestem Einvernehmen" vom Sender, wie es in einer Mitteilung heißt. Die Umsiedelung der Synchro und Degradierung der Fiction-Abteilung ist offenbar eine Folge aus der vermehrten Nachfrage nach Doku Soaps und anderen Non-Fiction-Formaten. Lizenzserien, die von der Serienredaktion betreut und synchronisiert werden müssen, nehmen im Vergleich zu früheren Jahren weniger Platz im Vox-Programm ein. Hintergrund: Im März hatte der Sender Umbaumaßnahmen angekündigt und die eigenproduzierten Reisemagazine "Wolkenlos" und "Voxtours" eingestellt (kress.de vom 18. März 2009).
Kein Ende in Sicht: ARD verlängert Telenovelas um 200 Folgen
Das Erste hat seine beiden Telenovelas "Rote Rosen" und "Sturm der Liebe" um 200 Folgen verlängert. Fans der Geschichten aus Lüneburg und dem oberbayrischen Nobelhotel "Fürstenhof" werden damit bis Frühjahr 2011 versorgt. "Roten Rosen" und "Sturm der Liebe" fahren im ARD-Nachmittagsprogramm starke Quoten ein. "Rote Rosen" erreichte im laufenden Jahr bisher einen durchschnittlichen Markanteil von 14,8% beim Gesamtpublikum, "Sturm der Liebe" erzielte 26,0%.
Microsoft kopiert Google: Das Gratis-Online-"Office" kommt
Microsoft bringt im ersten Halbjahr 2010 eine Gratis-Version seines Kassenschlagers "Office" auf den Markt - mit abgespeckten Online-Funktionen etwa für die Textverarbeitung "Word", das E-Mail-Programm "Outlook" oder die Tabellkalkulation "Excel". Konkurrent Google bietet bereits seit längerem ähnliche Büroanwendungen zum Online-Gebrauch an. Zuletzt hat der Suchmaschinen-König mit Chrome OS ein eigenes auf das Internet ausgerichtetes Betriebssystem angekündigt (kress.de vom 8. Juli 2009).
Russen wollen weitere 100 Mio Dollar in Facebook stecken
Der russische Investor Digital Sky Technologies (DST) will seine Anteile an Facebook aufstocken und bietet den Mitarbeitern und Ehemaligen 14,77 US-Dollar pro Stammaktie. Mit diesem Angebot schreibt die Firma dem Social Network einen Wert von rund 6,5 Mrd Dollar zu. Laut US-Medienberichten wolle DST insgesamt erneut bis zu 100 Mio Dollar in Facebook investieren. Damit würde sich der DST-Anteil an Facebook von derzeit 1,96% auf 3,5% erhöhen. Im Mai hatten sich die Russen bereits mit 200 Mio Dollar bei Facebook eingekauft. Das entsprach damals einer Bewertung von 10 Mrd Dollar (kress.de vom 26. Mai 2009).
Modeportal "stylight.de" wirft sich in Schale
Die junge Online-Mode-Suchmaschine "stylight.de" kommt mit neuem Look aus der Umkleidekabine: Gewerkelt haben die Macher in München an der Navigation, zudem erscheint die Seite nun in lockerer Optik mit großen Bildern und angesagtem Lila. Via "mystylight" können die User mittlerweile ihr eigenes Profil samt Konfektionsgröße oder Markenpräferenzen anlegen - die Suchmaschine spürt damit in 55 Onlineshops nach gewünschten Waren und zeigt nur noch passende Produkte an. Neu ist zudem das Online-Magazin "The Stylight", in dem die Redaktion Trends und Styles vorstellt. Hintergrund: "stylight.de" startete im Januar, Geschäftsführer und Mitgründer ist Benjamin Günther. Zu den Investoren gehört neben Holtzbrinck auch der ehemalige "Maxim"- und "Playboy"-Chef Stefan Gessulat (kress.de vom 31. März 2009).
mehr...Turner bringt die Comedy-Marke "Adult Swim" ins Netz
Turner Broadcasting System hat seine Comedy-Marke "Adult Swim" im Netz untergebracht. Zielgruppe sind Männer zwischen 14 und 29, die Spaß an schwarzem Humor, Sarkasmus und Satire haben. Die Website bietet Clips, Games und ganze Folgen von schrägen Serien wie "Robot Chicken", "Moral Orel" und "Assy McGee". In den USA ist "Adult Swim" ein eigener Kanal, in Deutschland bespielt Turner lediglich ein Programmfenster im TNT-Serie-Nachtprogramm mit den Comedy-Serien. Dazu bestehen Kooperationen mit maxdome, Vodafone, Videoload und Clipfish. Für Design und Umsetzung von "adultswim.de" zeichnet die Agentur samvara verantwortlich, die Vermarktung übernimmt Platform-A.
Marketing-Chefin Schneider-Mestrom verlässt G+J Exclusive & Living
Michaela Schneider-Mestrom (Foto), 42, bislang Leiterin Marketing der Gruner+Jahr-Verlagsgruppe Exclusive & Living, verlässt den Verlag zum Monatsende auf eigenen Wunsch, wie es in einer G+J-Mitteilung heißt. Wo es sie hinzieht - unklar. Ihre Stelle bei G+J entfällt indes, die Marketing-Aufgaben müssen künftig die für den jeweiligen Titel verantwortlichen Verlagsleiter und Geschäftsführer zusätzlich schultern. Schneider-Mestrom war zuvor Marketing- und PR-Chefin der Verlagsgruppe Living, die 2008 mit der Verlagsgruppe Exclusive kombiniert wurde; den PR-Posten hatte Schneider-Mestrom im Januar an Sandra Pickert abgegeben (kress.de vom 9. Januar 2009). Zudem war Schneider-Mestrom Marketingleiterin der G+J-Dependance in München ("marie claire", "Eltern"-Gruppe, "P.M."). Davor war sie in Unternehmen und Agenturen wie Eggert, Grey und Brösske, Meyer & Ruf tätig.
Dressel führt Marketing bei Springers Gaming-Tochter Gamigo
Volker Dressel (Foto), 46, ist neuer Director Marketing beim Springer-Online-Gaming-Portal Gamigo AG. Das bestätigte ein Unternehmenssprecher gegenüber kress. Dressel war zuletzt als stellvertretender Leiter der Verkaufssparte Online, Crossmedia und Sponsoring bei der Bauer Media Group, davor arbeitete er im Marketing von AOL (kress.de vom 14. August 2007). Dressel berichtet auf seinem neuen Posten an Gamigo-Vorstand Patrick Streppel. Gamigo ist auf Online- und Multiplayerspiele ausgerichtet, die Firma besteht seit 2000 und tritt sowohl als Publisher als auch als Dienstleister für Geschäftskunden auf. Im Januar übernahm die Axel Springer AG den Spieleanbieter völlig, zuvor hatte Springer seine Gamigo-Beteiligung über Jahre sukzessive aufgestockt (kress.de vom 4. September 2008).
Sprecher Weiland verlässt Top Radiovermarktung
Michael Weiland (Foto), 42, Sprecher der Berliner Top Radiovermarktung, verlässt das Unternehmen. Ab dem 1. August widmet sich Weiland ganz seiner eigenen Kommunikationsfirma Positioning First Media, ebenfalls Berlin. Dort hat er Kunden wie T-Mobile oder die Deutsche Bahn. Weiland war in 90er-Jahren Sprecher von Sat.1 und der RTL-Hörfunktöchter 104.6 RTL und RTL Radio Deutschland. 1996 übernahm er den gleichen Posten beim Privatradios 94,3 rs2, später zusätzlich bei 98.8 Kiss FM und Berliner Rundfunk 91,4, deren Kommunikation heute die Top Radiovermarktung besorgt.
Hans Heller führt Geschäfte bei Die Brut Royal
Hans Heller (Foto), ist bei der Offenbacher Agentur Die Brut Royal als Geschäftsführer eingestiegen. Der ehemalige Client Service Director von Publicis Frankfurt folgt auf Edwin P. Marenbach, der die Agentur aus gesundheitlichen Gründen verlässt. Heller führt die Geschäfte von Brut Royal gemeinsam mit Gründer Knut Lauterbach, den er seit seiner Studienzeit kennt. Zum Kundenstamm von Brut Royal gehören u.a. afri-cola, Ferrero, Procter & Gamble und Reemtsma.
Spotschau: Sexy Leder und Neues vom Yeti
Leder fühlt sich sexy an, sieht sexy aus und riecht sexy. Axe trommelt mit einem sinnlichen Spot für sein neues Deo "Instinct".
Wer in den Bergen von Neuseeland verloren geht, sollte sich nicht immer auf das herzensgute Zottelmonster Yeti verlassen. TV-Spot der freiwilligen Rettungsgesellschaft LandSAR. Sagen Sie uns, was Sie von den Videos halten!
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