IMAGE###||###
Relaunch: "Westfalenpost" gibt dem Lokalen mehr Gewicht
Die WAZ-Zeitung "Westfalenpost" ("WP") enthüllt am 21. September die neue Blattstruktur - und macht dem Lokalteil mehr Platz: Künftig gibt's nur noch zwei statt vier Bücher, einen Mantel- und einen Lokalteil. Die neuen Regionaldesks berichten täglich ganzseitig unter der Überschrift "In der Nachbarschaft" über Entwicklungen und Veranstaltungen im Lokalen - die Seite werde je nach Stadt im Verbreitungsgebiet individuell angepasst. Mehr Lokalthemen auf dem Titel, eine lokale Wirtschaftsseite ("Wirtschaft in Südwestfalen"), Umfragen vor Ort und Lokalfenster selbst in der "Kinderpost", die sich auf eine Seite ausdehnt, sollen den Charakter der "WP" als "Heimatzeitung" stärken. Das Layout habe man nur "behutsam" angepasst, am Gesamtumfang der "WP" ändere sich nichts. Chefredakteur Bodo Zapp: "Alle wissen um die herausragende Bedeutung des Lokalen für Regionalzeitungen. Wir handeln danach." Allerdings musste die "WP" jüngst die Schließungen der Lokal-Redaktionen in Soest und Werl verschmerzen (kress.de vom 18. Juni 2009). Als einzige der vier NRW-Zeitungen der WAZ-Gruppe durfte nach dem Umbau die "WP" ihre Mantelredaktion in Hagen behalten (kress.de vom 17. Februar 2009).
Dieser Newseintrag ist älter als 30 Tage und daher nur für Abonnenten des kressreport zugänglich. Wenn Sie den Artikel ganz lesen und uneingeschränkten Zugang zu unserem Archiv haben wollen, hinterlegen Sie doch bitte im Kontrollzentrum Ihre Abonummer unter dem Punkt "Archivzugang freischalten". Dort können Sie nun Ihre Abonummer eintragen und unser XXL-Archiv, das bis ins Jahr 1966 zurückreicht, steht Ihnen offen.