IMAGE###||###
Gezerre beendet: Telecolumbus geht an Gläubigerkonsortium
Laut der "FTD" (Donnerstagsausgabe) hat das Gezanke um den hochverschuldeten TV-Kabelnetzbetreiber Telecolumbus ein Ende: Wie die Zeitung berichtet, übernimmt ein Gläubigerkonsortium das Unternehmen für 2,5 Mrd Euro. Zu der Investorengruppen sollen u.a. die Hedgefonds York Capital, GoldenTree und die Bank of Ireland gehören. Die avisierte Versteigerung der Telecolumbus-Mutter Orion Cable sei vom Tisch, so die "FTD". Als neuer CFO sei der Private-Equity-Experte Paul Taaffe (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Hill & Knowlton-CEO) im Gespräch, zudem soll der langjährige Operativ-Chef Dietmar Schickel in die Firma zurückkehren. Er wich Ende November, stattdessen übernahmen die Finanzinvestoren Scott Lanphere und Robert Fowler die Kontrolle, die sich mit dem Schachzug weiter energisch gegen die Orion-Auktion zur Wehr setzen wollten. Sie geben laut "FTD" die Macht wieder ab. Über ihre luxemburgische Holding Escaline und die Orion Cable steuern sie aber weiterhin die profitable Telecolumbus-Schwester Primacom. Laut "FTD" sei damit zu rechnen, dass die neuen Eigner nach einer erfolgreichen Restrukturierung und Entschuldung Telecolumbus wieder loswürden - damit erhielten bislang gehandelte Interessenten wie die Kabelnetzkonkurrenz (KDG, Unitymedia) oder hiesige Telekommunikationsfirmen wie Vodafone eine neue Chance. Telecolumbus und Primacom versorgen in Deutschland rund 3 Mio Kunden mit einem Kabelanschluss.
Dieser Newseintrag ist älter als 30 Tage und daher nur für Abonnenten des kressreport zugänglich. Wenn Sie den Artikel ganz lesen und uneingeschränkten Zugang zu unserem Archiv haben wollen, hinterlegen Sie doch bitte im Kontrollzentrum Ihre Abonummer unter dem Punkt "Archivzugang freischalten". Dort können Sie nun Ihre Abonummer eintragen und unser XXL-Archiv, das bis ins Jahr 1966 zurückreicht, steht Ihnen offen.