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06.01.2010  12:00

Marmor will Döpfner beruhigen: "Eine App ist wie ein Tropfen Wasser im Ozean des Internets."

NDR-Intendant Marmor will Döpfner beruhigen:

"Eine App ist wie ein Tropfen Wasser
im Ozean des Internets"

Lutz Marmor (Foto), Intendant des Norddeutschen Rundfunks, hat sich nun auch in den Streit um die "Tagesschau"-Gratis-App-Streit eingeschaltet. Zu den Vorwürfen von Axel-Springer-Boss Mathias Döpfner, der den Verlust tausender Arbeitsplätze befürchtet, sagt Marmor in der "Zeit": "Wenn man die Jahreskosten eines solchen Arbeitsplatzes mit 40.000 bis 50.000 Euro bewertet, müssten Sie zur Refinanzierung von 1.000 Arbeitsplätzen auf 40 bis 50 Mio Umsatz mit den Apps kommen." Das halte er für unrealistisch. "Ich habe Verständnis für Sorgen der anderen Seite, aber eine App ist wie ein Tropfen Wasser im Ozean des Internets. Sie wird nicht marktentscheidend sein", so Marmor. Derweil fordert der rheinland-pfälzische Staatssekretär  Martin Stadelmaier in der "Zeit" einen Dreistufentest für die "Tagesschau"-App - umblättern!

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