Trübe Aussichten auf dem US-Videospielemarkt: Nach einem rekordverdächtigem Dezember 2009, gingen die Umsätze mit Games, Konsolen und Zubehör laut NPD Group im Januar wieder deutlich zurück. Ein Gesamtumsatz von 1,17 Mrd US-Dollar bedeuten ein Minus von 13% gegenüber dem gleichen Monat im Vorjahr.
Die Umsätze mit Videospielen gaben um 12% nach, Erlöse mit dem Verkauf von Konsolen fielen um satte 21% auf 353,7 Mio US-Dollar - allerdings bei steigender Absatzzahl. Hier machen sich die Preissenkungen bemerkbar.
Insgesamt konnte Platzhirsch Nintendo wieder deutlich draufpacken: Im Januar gingen 465.800 Wii-Konsolen und 422.200 Nintendo DS über den Tisch; die Abverkäufe von Microsofts Xbox360 lagen mit 332.800 Einheiten - ungewohnt deutlich - vor denen der PlayStation 3 (276.900); normalerweise ringen die beiden eher Kopf an Kopf. Microsoft in die Hände gespielt hat offenbar der Titel "Mass Effect 2", der exklusiv für die Xbox360 erhältlich ist. Zurückgegangen sind die Zahlen für die Sony PSP und die Sony PlayStation 2.
Kurz zu den meistverkauften Titeln: In der Rangliste der NPD Group führt "New Super Mario Bros. Wii Clip" (656.700 Stück), vor "Mass Effect 2" (572.100 Stück), das sich wohl mit der Xbox-Exklusivität den Spitzenplatz verdorben hat. Auf dem dritten Rang liegt "Wii Fit Plus" (555.700 Verkaufte). Auf den weiteren Plätzen folgen "Call of Duty: Modern Warfare 2" (360), "Mario Kart Wii" und "Wii Sports Resort".
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