"Spiegel"-Chefredakteur Mathias Müller von Blumencron hat die Veröffentlichung von US-Diplomatenberichten und die Zusammenarbeit mit Wikileaks gerechtfertigt. Er verstehe das Unbehagen über die Berichterstattung. Das Wikileaks-Material enthalte aber "sehr interessante Geschichten" wie die kritische Haltung der USA zum türkischen Ministerpräsidenten Erdogan. "Jeder Journalist hätte sich diese Dokumente angeschaut", sagte Müller von Blumencron am Dienstag bei der kresskonferenz in Hamburg.
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