Die Gerüchte gibt es schon länger. Sony-Ericsson hat auf dem Mobile World Congress in Barcelona endlich das PlayStation-Handy vorgestellt (kress.de vom 27. Oktober 2010). Das Besondere an dem Xperia Play genannten Gerät: Statt einer ausziehbaren Tastatur kommt es mit einem Game-Controller daher – inklusive der typischen Funktions- und Steuertasten, wie man sie von der PlayStation kennt.
Auch oberhalb der Steuerung wird deutlich, dass es sich hier um ein Mobiltelefon handelt, das zum Spielen gebaut wurde. Augenzeugen berichten von einem Bildschirm mit kräftigen Kontrasten und satten Farben. Die Diagonale misst vier Zoll und die Auflösung beträgt 854 mal 480 Pixel. Unter der Haube arbeitet ein 1-GHz-Prozessor.
Damit die Daumen gleich was zu tun bekommen, will Sony-Ericsson "bis zu sieben" Spiele vorinstallieren. Und für Nachschub ist reichlich gesorgt: Zahlreiche Klassiker der ersten PlayStation-Stunden sollen dem Daddel-Handy auf den Leib geschneidert werden. Dazu bastelten derzeit mehr als 20 Spielehersteller an Titeln. Die Preise dürften nicht höher sein als bei Game-Apps fürs iPhone, also zwischen 79 Cent und 3,99 Euro liegen. Alle Spiele werden über die neue "PlayStation Suite" vertrieben (kress.de vom 27. Januar 2011).
Beim mobilen Anspielen gegen die Apple-Übermacht setzt Sony auf Google: Neben dem Xperia Play können auch andere Handys mit dessen Betriebssystem Android auf die "PlayStation Suite" zugreifen. Doch die haben keine Controller-Tasten. Das PlayStation-Handy soll im März erscheinen.
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