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Einen Rückzug aus Babelsberg
erwägt laut dem "Tagesspiegel" (Sonntagsausgabe) die NDR-Produktionstochter Studio Hamburg. Martin Willich, Chef von Studio Hamburg sagte der Zeitung, er wolle "eine 100-Prozent-Lösung". Biete jemand einen fairen Preis, werde Studio Hamburg über einen Verkauf seiner 50% nachdenken. Carl Woebcken, neuer Babelsberg-Miteigentümer (siehe auch Meldung unten), hatte vergangene Woche 900.000 Euro für 50% an dem Fernsehzentrum geboten, das der bisherige Babelsberg-Eigentümer Vivendi noch gemeinsam mit Studio Hamburg betreibt (täglich kress vom 22. Juli 2004). Studio Hamburg will derweil laut Willich alternativ zu Babelsberg seinen Standort Berlin-Adlershof massiv ausbauen. Am vergangenen Freitag habe er die Pläne dem Aufsichtsrat präsentiert. Investitionen von mehr als 18 Mio Euro seien geplant.
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