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Aust-Rausschmiss:
Führungskrise und interner "Bürgerkrieg"?
Solidarität für den geschassten "Spiegel"-Chefredakteur Stefan Aust (Foto), 61: Auf der Zeitschriftenverlegertagung in Berlin äußerte "Focus"-Chefredakteur Helmut Markwort sein Unverständnis über die Entscheidung. Markwort kritisierte die Mitarbeiter KG als "Meute", die einen verdienten und erfolgreichen Chefredakteur verjage. Auch "Spiegel"-intern gibt es inzwischen Kritik. Einige fürchteten jetzt eine Führungskrise, schreibt die "Süddeutsche Zeitung" (Montagsausgabe). Manche würden bereits vor einem internen "Bürgerkrieg" im Hause "Spiegel" warnen. Bei der Suche nach einem Nachfolger seien nicht nur die "Spiegel"-Ressortleiter für eine interne Lösung. Aust will nach seinem Urlaub spätestens am Dienstagmorgen wieder im Büro sein. Bleibt die Frage, wie lange er sich dort aufhalten wird.
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