07.02.2008  12:00

Müller von Blumencron, Mascolo und Frank sprechen über Zukunft des "Spiegel".

Mehr Exklusives statt schöne Reportagen:

Chefredakteure sprechen
über Zukunft des "Spiegel"

Mathias Müller von BlumencronGeorg MascoloIn einer Redaktionskonferenz am Mittwoch, 6. Februar, stellten sich die neuen "Spiegel"-Chefredakteure Mathias Müller von Blumencron (Foto, links) und Georg Mascolo (Foto, rechts) der Belegschaft vor und erklärten, wie sie sich die Zukunft des Blatts vorstellen. Laut einem Bericht des "Tagesspiegel" will die neue Doppelspitze "mehr exklusive Nachrichten, nicht mehr nur schön geschriebene Reportagen". Außerdem sei mehr Meinung gewünscht, über Kommentare und Leitartikel werde nachgedacht. Des Weiteren sollen Print und Online enger miteinander verzahnt werden. "Spiegel"-Geschäftsführer Mario Frank kündigte in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" außerdem an, Spiegel TV noch enger in den Medienmix miteinzubeziehen. Neben den TV-Inhalten auf "Spiegel Online" sind für 2008 acht DVD-Beilagen für das Heft geplant. Müller von Blumencron und Mascolo haben bereits ihre neuen Büros bezogen. Der ehemalige stellvertretende Chefredakteur Joachim Preuß hat zusammen mit Stefan Aust das Haus verlassen.

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