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14.03.2008  12:00

Deutscher Presserat spricht vier Rügen aus.

Presserat spricht vier Rügen aus

PresseratDie Beschwerdeausschüsse des Deutschen Presserats haben vier Rügen ausgesprochen. Drei davon beziehen sich auf das Dauerthema Trennungsgebot und Schleichwerbung. Die "Für Sie" (Jahreszeitverlag) hat sich schuldig gemacht, indem sie 1.000 Raumsprays einer Marke verloste und diese in einer späteren Ausgabe von den Leserinnen in höchsten Tönen loben ließ. Der "Gong" (WAZ-Gruppe) erwähnte bei diversen medizinischen Themen stets ein bestimmtes Präparat, obwohl es keine Alleinstellungsmerkmale aufwies. Dritter Schleichwerber ist laut Presserat die "In" (Klambt), die bei einem Artikel über eine Soap-Darstellerin zwei Mal auf deren ach so günstigen Handy-Vertrag hinwies. Die "Marburger Neue Zeitung" kassierte eine nicht-öffentliche Rüge wegen eines Verstoßes gegen die Sorgfaltspflicht: In einer Collage aus Schlagzeilen der vergangenen zehn Jahre hatte sie zwei Schlagzeilen über einen Missbrauchsverdacht gegen ein Behindertenheim verwendet, der jedoch nicht erhärtet wurde. Insgesamt befasste sich der Presserat mit 88 Beschwerden und sprach neben den vier Rügen 13 Missbilligungen und 19 Hinweise aus. In fünf Fällen wurden auf Maßnahmen verzichtet, da die Redaktionen ihre Fehler bereits selbst berichtigt hatten.

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  • 25.05.2012 11:38
     meint zu:
    Vom Unterhaltungswert ist so etwas sicher lustig, solange dort niemand verletzt wird. Andererseits steht zu befürchten, dass hier mit populärwissenschaftlicher Geschichtsbanalisierung gearbeitet wird,... mehr...
  • 25.05.2012 11:36
     meint zu:
    "Todeszone" - was für ein Begriff wenn es doch nur um lächerliche Sendeminuten geht.... mehr...
  • 25.05.2012 11:32
     meint zu:
    Ich finde die Aufregung um diese Fernsehsendung völlig übertrieben. Wenn die Darstellung von Schusswaffen im Fernsehen kritisiert würde, fände ich das nachvollziehbar, aber so? Anscheinend raucht der... mehr...
  • 25.05.2012 11:27
     meint zu:
    Löscht Google nun die Suchinhalte oder geht selbst löschend gegen die Websites vor? Letzteres wäre Skandalös! Google als der nächtliche Rächer der Entrechteten im Internet? Wir brauchen keine... mehr...
  • 25.05.2012 11:25
     meint zu:
    Bravo. Leider müssen immer unabhängige Leute von aussen solche halbseidenen Machenschaften untersuchen. Bei dem Geschäftsinteresse, das dahinter steckt, kann man kaum von einem Unternehmen erwarten,... mehr...