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Werbeflaute belastet ProSiebenSat.1:
Marketingvorstand Christmann geht
Die TV-Sendergruppe ProSiebenSat.1 blickt auf ein schwieriges erstes Quartal zurück. Konzernchef Guillaume de Posch hat dafür am Donnerstag die Einführung des neuen Werbezeiten-Verkaufsmodells sowie die Quotenschwäche des Sorgenkinds Sat.1 verantwortlich gemacht. Der Umsatz von ProSiebenSat.1, inklusive der übernommenen europäischen Sendergruppe SBS, fiel auf vergleichbarer Basis um 2% auf gut 729 Mio Euro. Der operative Gewinn brach um ein Viertel auf 88,5 Mio Euro ein. Die geringeren Einnahmen nach der erzwungenen Umstellung beim Werbeverkauf fordern Opfer: Der für den Verkauf und das Marketing zuständige Vorstand Peter Christmann (Foto) wird den Konzern Ende Juni verlassen. Seine Aufgaben übernimmt zunächst Firmenchef de Posch. Auch im zweiten Quartal sollen sich die Unsicherheiten rund um das neue Verkaufsmodell auswirken - de Posch reagiert mit einem Sparprogramm - umblättern.
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