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Kundruns Botschaft an die "Spiegel"-Mitarbeiter KG:
"Machtverhältnisse sind eindeutig geklärt"
Im Streit um "Spiegel"-Geschäftsführer Mario Frank ist Bernd Kundrun (Foto) erneut in die Öffentlichkeit gegangen: In einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstagsausgabe) wirft der G+J-Boss dem "Spiegel"-Mehrheitsgesellschafter Mitarbeiter KG vor, G+J nicht angemessen über das Misstrauensvotum gegen Frank informiert zu haben. Zudem reklamiert er für sein Haus ein Mitbestimmungsrecht in wichtigen Fragen: "Die Machtverhältnisse auf der Gesellschafterebene sind eindeutig geklärt, und zwar noch von Spiegel-Gründer Rudolf Augstein", so Kundrun. Mitarbeiter KG und G+J müssten daher zusammenwirken. Kundrun verteidigt Geschäftsführer Frank, signalisiert aber auch Gesprächsbereitschaft: "Derjenige Gesellschafter, der für sich Klärungsbedarf feststellt, der also seine Position revidiert, der sollte vertraulich auf den anderen Gesellschafter zugehen. Darauf warte ich jetzt." G+J sei allerdings nur für eine Lösung zu haben, "die der Spiegel-Führung Unabhängigkeit gewährt".
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