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Olympia: Europäisches Free-TV holt sich einen Korb
Das Internationale Olympische Kommitee (IOC) hat das Angebot der European Broadcasting Union (EBU) für die Free-TV-Rechte an den Olympischen Spielen 2014 (Winter) und 2016 (Sommer) abgelehnt. "Die EBU-Mitglieder waren von den hohen finanziellen Erwartungen des IOC überrascht", so EBU-Präsident Fritz Pleitgen. Die EBU vertritt 75 öffentlich-rechtliche Sender. Die Öffentlich-Rechtlichen übertragen die Spiele seit 1956 und sind beinahe traditionelle Anwärter auf die Rechte, da sie die meisten Zuschauer in Europa erreichen. Ab 2014 will die IOC mit den einzelnen Ländern verhandeln und so mehr Geld scheffeln. In Türkei und Italien sollen sich Medienberichten zufolge Rupert Murdochs Pay-TV-Sender den Zuschlag gesichert haben. Für die Winterspiele 2010 und die Sommerspiele 2012 hält noch die EBU die Rechte. ARD-Programmdirektor Volker Herres bedauert die Entscheidung der IOC - die Forderungen hält er für überzogen. ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender dazu: „Ich habe große Zweifel, dass durch Einzelverkäufe in den Ländern mehr Geld erwirtschaftet werden kann." Brender gibt noch auf: "Wie auch immer - bis 2014 ist es noch lange hin. Da wird es noch viele Gespräche geben.“
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