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Der kress-Jahresrücklick, Teil fünf:
Zehn Minuten Wutausbruch hatten die versammelten deutschen Fernsehbosse in Atem gehalten: Marcel Reich-Ranickis flammende, notgedrungen ungerechte und vor allem schlecht vorbereitete Strafpredigt gegen die Programmverflachung hat dem "Deutschen Fernsehpreis“ am 11. Oktober ungeahnte Aufmerksamkeit beschert, für lang anhaltendes Rascheln im Blätterwald gesorgt – und die so Gescholtenen weitgehend kalt gelassen. 2008 war kein Jahr, in dem die Fernsehsender durch besondere Innovationen oder mutige Programm- Coups auffielen. Stattdessen haben sie erfolgreich und bieder den Mangel an Ideen verwaltet. Lesen Sie auf der nächsten Seite die Sonnenblume, die Schatten-Morelle, die welke Rose, das Vergissmeinnicht und das Mauerblümchen des TV-Programms 2008.
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