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Jalag bringt "Petra" größer raus
Am 15. Januar liegt die "Petra" erstmals im größeren Format in den Regalen, ein Pocket-Format gibt es wie bisher "on top". Wie angekündigt (kress.de vom 22. Oktober 2008) hat der Jahreszeiten Verlag sein über 40-jähriges Frauenblatt generalüberholt: Das Cover wird künftig inhouse gemacht, der Inhalt ist nur noch in drei Ressorts (Welt, Look, Life) gegliedert. Man wolle sich wieder mehr auf die Kernkompetenz Mode besinnen, so Chefredakteurin Ulrike Fischer. Ihre Zielgruppe der berufstätigen 30- bis 45-jährigen Frauen will die "Petra" künftig zudem mit mehr Meinung beglücken. Zwingend notwendig war der Relaunch nicht - "Petra" darf sich laut Reichweitenmessung der AWA als meistgelesene Frauenzeitschrift Deutschlands rühmen. "Wir handeln aus einer Position der Stärke heraus", sagt denn auch Michael Silvio Kusche, Objektleiter "Petra" und stellvertretender Verlagsleiter. Die Anzeigenkunden haben schon mal angebissen: Man liege über dem Vorjahr. Während andere Verlage sparen, greift der Jalag nochmal tief in die Tasche und spendiert seiner herausgeputzten "Petra" eine umfangreiche Markenkampagne in Print und TV. Unter dem Claim "Petra ist für Frauen" zeigen die Anzeigen aus dem Hause KNSK ausnahmsweise keine Heftausgaben, sondern Frauen und flotte Sprüche, wie "Ich bin dafür, dass der letzte Schrei zum guten Ton gehört". Mit dem runderneuerten Heft habe sich der Verlag gut für das kommende Jahr gewappnet, so Fischer. Der Neu-Anfang ist auch auf dem Titel der Februar-Ausgabe Programm: Zu den angepriesenen Themen gehört u.a. die Story "Ich erfinde mich neu!".
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