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Kunst-Stück:
Augsteins "Freitag" startet Anfang Februar
Vor einem halben Jahr hat Jakob Augstein (Foto), 41, die Wochenzeitung "Freitag" übernommen (kress.de vom 26. Mai 2008). Er sagte damals, er wolle den "Freitag" (Untertitel: Die Ost-West-Wochenzeitung, Auflage: ca. 14.000 Exemplare) stärken und weiterentwickeln. Ab dem 5. Februar können sich die Leser ein eigenes Bild machen. Dann erscheint der neue "Freitag". Auch im Netz haben Verleger Augstein, Sohn des "Spiegel"-Gründers Rudolf Augstein,und Chefredakteur Philip Grassmann (zuvor "Süddeutsche", kress.de vom 28. Mai 2008) große Pläne: On- und Offline-"Freitag" sollen künftig gleichberechtigt sein. Jörn Kabisch (zuvor "taz") soll Print und Online verzahnen, er wirkt beim "Freitag" als stellvertretender Chefredakteur. Die Redaktion ist in den vergangenen Monaten von 12 auf 20 fest angestellte Mitarbeiter angewachsen. Als Kulturchef kommt der ehemalige "Netzeitung"-Chef Michael Angele. Der britische "Guardian" konnte als Partner gewonnen werden. Um wirtschaftlich zu überleben, müsse die Zeitung ein Kunststück vollbringen, sagt Grassmann: Sie müsse sich verändern und gleichzeitig treu bleiben. Nur so werde der "Freitag" wachsen können. Neben dem Erscheinungsbild ändert sich auch der Umfang: Ein neues Ressort namens "Alltag" wird aufgezogen - umblättern.
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