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Welte reformiert den Burda-Verlag:
"Tomorrow" und "Young" erste Opfer
Burda-Heimkehrer und -Vorstand Philipp Welte (Foto) greift heftig durch und verpasst dem Verlagshaus ein Reformprogramm. Schuld sei die Krise. "Wir werden in den nächsten Wochen und Monaten durchaus harte, einschneidende Maßnahmen ergreifen müssen, um unser Unternehmen in seiner Gesamtheit in eine sichere Zukunft zu führen", schreibt Welte in einer Mail an seine Mitarbeiter. Erste Opfer: Die schon länger notleidende Internet-Zeitschrift "Tomorrow" und das Junge-Frauen-Heft "Young" werden mit sofortiger Wirkung eingestellt. Die Redaktionen der Offenburger Blättchen "Viel Spaß", "Freizeit Aktuell" und "Freizeit Magazin" werden nach Essen zum Joint-Venture-Partner Stegenwaller ausgelagert. Die Schlussredaktion in Offenburg wird dicht gemacht. Rund 50 Stellen werden insgesamt abgebaut. Weitere kostensenkende Maßnahmen könnten folgen: Man habe in Offenburg, Berlin und München einige Veränderungen "eingeläutet". Verlag, Vermarktung und Vertrieb werden betroffen sein. "Wir werden uns von Produkten verabschieden müssen, wir werden uns aber auch von Mitarbeitern, von Kollegen verabschieden müssen", so Welte weiter. Die Reform läuft unter der Überschrift: "Concentrate. Integrate. Innovate." Die Hintergründe und zwei Briefe der Burda-Manager Welte und Reinhold G. Hubert an ihre Mitarbeiter im Wortlaut - nach dem Umblättern!
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