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Neues vom Grosso-Poker:
Kleine Verlage auf den Barrikaden
Langsam wagen sich im Grosso-Streit auch die kleinen Partner aus der Deckung: Durch das neue Rabattschema des Bundesverbands Presse-Grosso (BVPG), das sich stärker am Umsatz orientiert, fühlen sich mittelständische und kleine Verlage mit weniger Auflage übervorteilt. "Tatsache ist, dass Konditionsverbesserungen nur für einen kleinen Anteil der deutschen Publikumszeitschriften vorgeschlagen werden, über 1.800 Titel von 2.300 gehen bei dem Neuvorschlag des Grosso leer aus", so Olaf Kleinelanghorst, Verlagsleiter beim Special-Interest-Verlag Delius Klasing. Der Vorschlag sei "in der vorliegenden Form nicht akzeptabel", heißt es auch seitens des Meckenheimer Nationalvertriebs IPS Pressevertrieb - der Rabatt-Vorschlag schade dem System. Heinz O. Huber, Verlagsleiter beim Berliner Egmont Ehapa Verlag, befürchtet gar wegen der "angedrohten Konditionenverschlechterung" zu drastischen Maßnahmen greifen zu müssen - "bis hin zur Einstellung von Titeln".
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