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Springer-Bilanz mit digitalem Wachstumsmotor:
"Fröhlicher Spirit der Angriffslust"
Die Axel Springer AG hat im Geschäftsjahr 2008 trotz eines starken Einbruchs der Konjunktur zum fünften Mal in Folge ein Rekordergebnis erzielt. Der Konzernumsatz kletterte - wie bereits am 25. Februar 2009 vorab veröffentlicht - um 5,8% auf 2.728,5 Mio Euro (Vj.: 2.577,9 Mio Euro). Zum Plus trugen insbesondere die 2007 akquirierten Unternehmen bei, unter anderem die Aktivitäten in der Schweiz sowie zanox.de und auFeminin.com. Aber auch bereinigt um Konsolidierungseffekte legte der Umsatz um 1,2% zu. Die Werbeerlöse nahmen um 4,6% zu; das internationale und digitale Geschäft konnte deutliche Rückgänge bei den inländischen Zeitungen und Zeitschriften wettmachen. Aufgrund von Copypreiserhöhungen stiegen die Vertriebserlöse konzernweit um 2,1% an. Springer-Chef Mathias Döpfner präsentierte die Zahlen am Mittwoch vormittag nicht ohne Stolz. "Das ist genau die Situation, die ich mir immer gewünscht habe." Man habe eine Strategie, sei wirtschaftlich "kerngesund" und verfüge über die notwendigen Mittel für antizyklische Investitionen. Und die sucht Döpfner vor allem in Digitalien: In mindestens zehn Jahren wolle er die Hälfte des Umsatzes und Gewinns mit digitalen Geschäften erwirtschaften. Döpfner: "Wir arbeiten in einem fröhlichen Spirit der Angriffslust." Wie viele Millionen Döpfner investieren will - bitte umblättern!
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