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CondéNet-Zentrale wird entmachtet
CondéNet International, das in London ansässige Online-Schwesterunternehmen von Condé Nast International, will sich dezentraler organisieren. So sollen die Ländergesellschaften von CondéNet künftig nicht mehr an die internationale CondéNet-Führung berichten, sondern an die Geschäftsführung von Condé Nast im jeweiligen Land. Anlass ist der Weggang Stefano Maruzzis, Präsident von CondéNet International. Laut Unternehmen verlässt er CondéNet auf eigenen Wunsch, um in seine italienische Heimat zurückzukehren. "Stefano Maruzzis Entscheidung bot einen zeitlichen Anlass, um zu evaluieren und zu überdenken, wie CondéNet sich auf nationaler und internationaler Ebene weiterentwickeln soll", erklärt Jonathan Newhouse, Präsident von Condé Nast International. Bis seine Nachfolge bestimmt ist, wird Albert Read, neben seiner Tätigkeit als General Manager von Condé Nast UK, als Operations Director von CondéNet International den Umbau begleiten. Mit der neuen Struktur will Condé Nast die Zusammenarbeit zwischen den Print- und Online-Teams verstärken – sowohl redaktions- als auch marketingseitig. Die CondéNet-Zentrale in London wird künftig ihren Schwerpunkt auf marktübergreifende Tätigkeiten verlagern, wie die internationale Vermarktung, Kooperationen und Neugeschäftsoptionen. In Deutschland finden die neuen Zuständigkeiten eine ganz konkrete Umsetzung: Im Mai 2009 soll das Team von CondéNet Deutschland (u.a. "Glamour.de" und "Vouge.com") ins Hauptgebäude des Condé Nast Verlags in München ziehen.
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