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22.05.2009  12:00

"Unangemessen sensationelle" Berichterstattung über Amoklauf: Deutscher Presserat rügt "Bild".

"Unangemessen sensationelle Darstellung" des Amoklaufs:

 

Deutscher Presserat rügt "Bild"

Die Beschwerdeausschüsse des Deutschen Presserats haben sechs öffentliche und fünf nicht-öffentliche Rügen ausgesprochen. Schwerpunkt der Tagung am 19. und 20. Mai 2009 war die Berichterstattung über den Amoklauf von Winnenden. Eine nicht-öffentliche Rüge sprach das Gremium gegen "Bild.de" aus. Auf der Internetseite wurden die vollen Vor- und Nachnamen mehrerer Opfer des Amoklaufs genannt - laut Presserat ein Verstoß gegen die Persönlichkeitsrechte der Betroffenen und Hinterbliebenen. Öffentlich rügte man die "Bild"-Zeitung, die mit einer Fotomontage des Amokläufers und einer Grafik, die eine Situation des Geschehens nachstellte, "unangemessen sensationell" agierte. Da die Grafik auch online zu sehen war, wurde auch gegen "Bild.de" eine öffentliche Rüge ausgesprochen. Welche Medien sich noch einen Rüffel der Presse-Sittenwächter einfingen steht nach dem Umblättern.

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  • 25.05.2012 11:38
     meint zu:
    Vom Unterhaltungswert ist so etwas sicher lustig, solange dort niemand verletzt wird. Andererseits steht zu befürchten, dass hier mit populärwissenschaftlicher Geschichtsbanalisierung gearbeitet wird,... mehr...
  • 25.05.2012 11:36
     meint zu:
    "Todeszone" - was für ein Begriff wenn es doch nur um lächerliche Sendeminuten geht.... mehr...
  • 25.05.2012 11:32
     meint zu:
    Ich finde die Aufregung um diese Fernsehsendung völlig übertrieben. Wenn die Darstellung von Schusswaffen im Fernsehen kritisiert würde, fände ich das nachvollziehbar, aber so? Anscheinend raucht der... mehr...
  • 25.05.2012 11:27
     meint zu:
    Löscht Google nun die Suchinhalte oder geht selbst löschend gegen die Websites vor? Letzteres wäre Skandalös! Google als der nächtliche Rächer der Entrechteten im Internet? Wir brauchen keine... mehr...
  • 25.05.2012 11:25
     meint zu:
    Bravo. Leider müssen immer unabhängige Leute von aussen solche halbseidenen Machenschaften untersuchen. Bei dem Geschäftsinteresse, das dahinter steckt, kann man kaum von einem Unternehmen erwarten,... mehr...