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Studie: Kinowerbung kann wirken
Kinowerbung funktioniert laut den Marketing- und Marktforschern von Millward Brown, sie muss jedoch die Zuschauer unterhalten. So schnitt der Spot für eine Chipsmarke, der in London lediglich im Kino lief, im Hinblick auf die Werbewahrnehmung dreimal so gut ab wie eine vorherige TV-Kampagne. Auch wird Werbung abhängig vom Medium unterschiedlich wahrgenommen. Ein identischer Spot kam laut der Studie im Kino besser an als im Fernsehen. Die Erklärung: Die Zuschauer sind im Kino entspannt und fokussiert. Daher bleibt Kinowerbung länger im Gedächtnis. Zudem sollte eine Kinokampagne die Zuschauer unterhalten, da der Zuschauer dies in diesem Umfeld erwartet. Tut sie dies nicht, fällt sie unangenehm auf. Hinzu komme laut Millward Brown das Gruppenerlebnis, das positive wie negative Emotionen verstärken kann - bis hin zum Ausbuhen schlechter Werbung. Nun liegt es an Millward Brown, einer Tochter des Werbekonzerns WPP, auch die werbungtreibende Industrie von den Befunden zu überzeugen: Laut den Marktforschern von Nielsen sanken die Umsätze mit Kinowerbung im ersten Quartal 2009 um 45,4% (kress.de vom 15. April 2009).
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