26.06.2009  12:00

"Spiegel"-Chefs wollen Print und Online stärker miteinander verzahnen.

Die "Spiegel"-Chefs Mascolo und Blumencron im kress-Interview:

"Zusammenarbeit zwischen
Print und Online intensivieren"

Mathias Müller von Blumencron, Georg MascoloDie "Spiegel"-Chefredakteure Mathias Müller von Blumencron (Foto l.), 48, und Georg Mascolo (r.), 44, wollen die Redaktion des Nachrichtenmagazins besser mit der von "Spiegel Online" verzahnen. "Jetzt ist es an der Zeit, die Zusammenarbeit zu intensivieren", sagte Blumencron, der vor seinem Wechsel in die Print-Chefredaktion "Spiegel Online" leitete. Nach 16 Monaten an der Spitze des wichtigsten deutschen Polit-Magazins setzte das Duo im Interview mit kress ein deutliches Signal. "Spiegel"-Redakteure sollen mehr als bisher Artikel für den Internet-Auftritt beisteuern. "Es gibt ein gewolltes Drängen von der Chefredaktion, das über die reine Freiwilligkeit hinausgeht", sagte Blumencron. In einem internen "Leitfaden" für die Mitarbeiter schreiben die Chefs, die Kooperation führe dazu, "dass weder Tageszeitungen noch andere Internetmedien der Marke 'Spiegel' ihre Meinungsführerschaft streitig machen können." Es gelte, die "Themenhoheit" zu behalten. Einen gemeinsamen Newsroom schließen Mascolo und Blumencron aber weiterhin kategorisch aus. Was die "Spiegel"-Chefs übers Sparen sagen und was in dem Leitfaden stehen, lesen Sie nach dem Umblättern!

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  • 09.03.2010 17:35
     meint zu:
    Ja, der gesamten linken "Qualitätsmedienlandschaft" schlottern schon die Knie, sollte Weimar mit seinem Konzept Erfolg haben. Denn dann könnte es ja mal eine große Zeitschrift jenseits des deutschen... mehr...
  • 09.03.2010 15:42
     meint zu:
    Sehr geehrte Kress-Medienredaktion ... mehr...
  • 09.03.2010 14:03
     meint zu:
    Also ist insgesamt ein Trend Richtung Medienportale ablesbar. Begrüße ich sehr und freue mich auf die weitere Entwicklung. mehr...
  • 08.03.2010 19:33
     meint zu:
    @sowardas Kurz zur Präzisierung - es ist gemeint, dass die Kritiken in der Community nach dem Relaunch durchgehend positiv waren. Vermutlich auch, weil Mercedes Bunz ja ein Teil dieser Szene war und... mehr...
  • 08.03.2010 17:02
     meint zu:
    Wenn der Relaunch vor drei (!) Jahren so gut angenommen wurde, frage ich mich, warum es nun nötig ist, "Verbesserte Usability und Ästhetik, verstärkte Integration der Leser-Community sowie eine leicht... mehr...