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"FHM"-Rebrush: "Es geht hier nicht mehr nur um Frauen"
Weil "Mann" ständig an sich arbeitet, hat sich auch der Männer-Titel "FHM" (Mitte Editionen, ehemals Egmont Cultfish) einem kleinen Facelift unterzogen: Andere Farben, wechselnde Schriften, mehr Weißraum sollen ab der August-Ausgabe überzeugen. An der Heftstruktur ändert sich nichts, aber es kommen neue Rubriken namens "Das 1-Frage-Interview" und "Ist dein Auto schwul?" hinzu. Die Redaktion verspricht mehr Nutzwert und stärkere Akzente bei Entertainment-, Technik-, Sport- und Lifestyle-Themen. "Es geht hier nicht mehr nur um Frauen", so der Verlag, das nehme der Anzeigenmarkt positiv auf. Impulsgeber für den Rebrush war dem Verlag zufolge eine Leserbefragung, "nun sind wir noch näher dran an den Wünschen unserer Leser", äußert sich Chefredakteur Christian Kallenberg. Von gut 150.000 Exemplaren kommend (IVW 1/2008), hat die "FHM" binnen Jahresfrist mehr als 20.000 verkaufte Hefte an Auflage eingebüßt. Hintergrund: Allgemein steht das Männer-Segment unter Druck, auch die Konkurrenz hat Konsequenzen gezogen. Beim "Playboy" soll der neue Chef Florian Boitin die Auflage beflügeln (kress.de vom 19. Mai 2009), Marquard stellte jüngst den "Maxim" ein. Die Zeitschrift soll allerdings in Kürze bei einem anderen Verleger ihr Comeback erleben (kress.de vom 26. Juni 2009).
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