IMAGE###||###
Programmie-Streit: P7S1 trägt Löwenanteil der Prozesskosten
Fingerzeig im Programmie-Streit zwischen ProSiebenSat.1 und den VDZ-Verlagen: Das Landgericht Hamburg brummt der Münchner Senderfamilie 2/3 der Gerichtskosten für das kurze, mündliche Verfahren im Januar auf. Die konkret beteiligten Verlage Bauer, Axel Springer und TV Spielfilm Verlag übernehmen den Rest. Zwar hatten beide Parteien den Zank über den Zugang zu P7S1-Programminfos damals ohne Richterspruch beigelegt (kress.de vom 9. Januar 2009), weil P7S1 einlenkte - der Kadi sah allerdings in der Vertragskündigung durch P7S1 den "Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung". Der Antrag der Verlage habe im Grundsatz Aussicht auf Erfolg gehabt. Hintergrund: P7S1 sperrte Ende 2008 seine Presselounge für die Verlage, die sich gegen neue AGBs zur Wehr gesetzt hatten. Die TV-Unternehmen P7S1 und RTL, vertreten durch ihre gemeinsame Tochter VG Media, wollen Gebühren für programmbegleitende Informationen erheben. Zudem sollen Verlage in elektronischen Programmführern (EPGs), die das Pressematerial verwenden, auf Werbung und redaktionelle Tipps verzichten. Ein Rechtsstreit zum neuen Mustervertrag zwischen VDZ und der VG Media vor dem Landgericht Köln ist nach wie vor anhängig (kress,de vom 7. Januar 2009).
Dieser Newseintrag ist älter als 30 Tage und daher nur für Abonnenten des kressreport zugänglich. Wenn Sie den Artikel ganz lesen und uneingeschränkten Zugang zu unserem Archiv haben wollen, hinterlegen Sie doch bitte im Kontrollzentrum Ihre Abonummer unter dem Punkt "Archivzugang freischalten". Dort können Sie nun Ihre Abonummer eintragen und unser XXL-Archiv, das bis ins Jahr 1966 zurückreicht, steht Ihnen offen.