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30.07.2009  12:00

KDG will mittelfristig an die Börse.

KDG will mittelfristig an die Börse

Der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) hat im Geschäftsjahr 2008/2009 ein Ebitda von 571 Mio Euro erwirtschaftet - ein Plus von 24,7%. Dennoch verdoppelte sich der Nettoverlust nahezu von 33,8 Mio Euro im Vorjahr auf nun 72 Mio Euro. Die Verschlechterung führt KDG auf Sonderkosten wie die Übernahme von Netzen von Orion Cable (kress.de vom 4. April 2008) und Restrukturierungsaufwendungen zurück. Mit 373 Mio Euro sei 2008/2009 bei den Investitionen der Höchststand erreicht worden. Im laufenden Geschäftsjahr 2009/2010 will das Unternehmen die Zahl der Kunden für die lukrativen Angebote Internet/Telefon über Kabel erstmals auf mehr als eine Million steigern. Mittelfristig liebäugelt KDG mit einem Börsengang. Wann, "das hängt von der Entwicklung der Kapitalmärkte ab", zitiert die "FTD" KDG-Chef Adrian von Hammerstein. Man habe mit den Vorbereitungen noch nicht begonnen und auch keine Bank beauftragt, so Investor-Relations-Chefin Insa Calsow. Momentan gehört KDG der Private-Equity-Gesellschaft Providence Equity Partners.

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