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Springer-Chef Mathias Döpfner (Foto) will der "Kostenlos-Kultur" im Internet an den Kragen. Als möglichen Ausweg aus der Misere hat er das Geschäft mit Mobile-Inhalten ausgemacht. Künftig will er für die iPhone-Apps von welt.mobil, bild.mobil und computerbild.de Geld sehen, verriet er in einem Interview mit der "FAZ", das am Freitag erscheint. Im Herbst wolle das Verlagshaus damit auf den Markt. Für die Internetauftritte von Regionalzeitungen, wie "Hamburger Abendblatt" oder "Berliner Morgenpost", plant Döpfner so genannte Freemium-Modelle: allgemeine Nachrichten gratis, Premiuminhalte gegen Bezahlung. "Die Leser haben über Jahrhunderte bewiesen, dass sie bereit sind, für wirklich attraktive Inhalte Geld zu bezahlen. Qualität, geistige Wertschöpfung haben ihren Preis. Warum soll das in der digitalen Welt plötzlich anders sein?", so Döpfner zur "FAZ". Döpfner positioniert sich damit als deutsche Ausgabe von Rupert Murdoch, der jüngst eine Bezahlschranke bei den Netzauftritten seiner Zeitungen angekündigt hatte. Für welche Inhalte die Leser künftig möglicherweise bezahlen müssen - umblättern!xxxx
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