IMAGE###||###
Mehr Beschwerden: Werberat ruft zur Rücksichtnahme auf
Der Deutscher Werberat verzeichnete im ersten Halbjahr 2009 147 Beschwerden aus der Bevölkerung - das ist ein Viertel mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Beanstandungen durch den Werberat erhöhten sich von 30 auf 39 Fälle, rügen musste das Gremium fünf Mal. Schuld sei der gestiegene Leistungsdruck durch die Krise. "Das ist kein Grund, in der Werbung über die Grenzlinie gesellschaftlich akzeptierter Markt-Kommunikation zu gehen", sagt der Werberat und ruft daher die Werbungtreibenden zu mehr Rücksichtnahme auf die Gefühle der Konsumenten auf. Aufmerksamkeit um jeden Preis schaffe selten Ansehen für Marken und wecke kaum Sympathie für Waren und Dienstleistungen. Als Beispiele für derartige Schmuddelwerbung nennt das Gremium gewaltverherrlichende und sexistische Anzeigen, die öffentlich gerügt wurden. Gleichzeitig räumt der Werberat ein, dass "nicht nur bei manchem Firmenlenker die Phantasie bei der Werbung durchgeht, sondern auch bei Beschwerdeführern". Das Gremium hat in der ersten Jahreshälfte 108 beanstandete Kampagnen freigesprochen.
Dieser Newseintrag ist älter als 30 Tage und daher nur für Abonnenten des kressreport zugänglich. Wenn Sie den Artikel ganz lesen und uneingeschränkten Zugang zu unserem Archiv haben wollen, hinterlegen Sie doch bitte im Kontrollzentrum Ihre Abonummer unter dem Punkt "Archivzugang freischalten". Dort können Sie nun Ihre Abonummer eintragen und unser XXL-Archiv, das bis ins Jahr 1966 zurückreicht, steht Ihnen offen.