Comedy-Central-Kampa:
Geschasste Clowns proben den Aufstand

Clowns-Finger
Clowns-Pressekonferenz
Clowns-Ärsche

Für eine frische Eigenkampagne legt sich der Berliner Comedy-Kanal Comedy Central mit lustigen Rotnasen an. "Wir nehmen Comedy ernst", behauptet ein fiktiver Programmmacher in TV-Spots und auf Imageplakaten - und erteilt plumpen Clownerien Senderverbot. Für die arbeitslosen Faxenmacher hört da der Spaß aber auf. Sie gehen auf die Barrikaden.

Die Krawall-Kasper richten ihren Zorn gegen Programmchef Marcus Bayr, der mit der echten Programmmacherin Karola Bayr allerdings nur den Nachnamen gemein hat. In Spots und Anzeigen pressen die erzürnten Clowns ihre nackten Hinterteile an Bayrs Bürofenster platt, bewerfen ihn auf einer PK mit Schuhen (Clowns-Größe 68) oder recken ihm den Stinkefinger als Ballontierchen entgegen.

Für die großangelegte Imageaktion hat der Sender gar eine IG Clown ins Leben gerufen, deren Anhänger am Mittwoch zum Protest in Berlin auf die Straße gingen, inklusive Trillerpfeife und Forderungsplakaten (siehe Youtube-Videos). Unter "keine-clowns.de" setzen die Clowns ihren Protest im Internet fort.

Im Kern will der Sender mit der PR-Kampa dem Lustige-Possen-Klischee von Comedy widersprechen. Mehr Öffentlichkeit sollen dafür andersfarbige Programmbausteine wie "Little Britain", "My Name is Earl", die Horror-Comedy "Ugly Americans" oder die britischen Fake-Doku-Serie "Come Fly With Me", die im Sommer Deutschlandpremiere feiert, bekommen.

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