27.04.2012  09:00

Buchtipp Agenturportraits – GWA-Jahrbuch

Seiten Hingucker: Werbung ist einfach ein gutes Stück Kultur – und wer davon etwas mitbekommen möchte, liegt bei diesem Buch genau richtig. Es ist sozusagen der Ausstellungskatalog der deutschen Werbeszene 2011/12 und zeigt die aktuellen Kampagnen der führenden Agenturen. Das ist die Ästhetik des 21. Jahrhunderts! Seite für Seite, Agentur für Agentur. Und wer Kommunikation für sein Unternehmen plant, findet hier jede Menge Anregungen und Ideen sowie viele Hintergrundinformationen und Analysen aktueller Entwicklungen der Branche. Wer sich für die Werbung in Deutschland interessiert, sollte sich diesen Band leisten!
Frankfurter Allgemeine Buch, 78,00 Euro, 224 Seiten

Schaufenster der Werbe-Kunst

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27.04.2012  09:00

Buchtipp geaddet, gepostet, Webfail!

Erst denken, dann klicken: Wer bei Facebook aktiv ist, kennt das: Kurz mal auf den „Posten“-Button gedrückt – und ein paar Minuten später ist einem das aus irgendeinem Grund peinlich. Aus irgendeinem Grund? In diesem Buch sieht man, wie viele Gründe es geben kann. Alles schön schlicht zusammengestellt. Kaum unnötige Erklärungen, keine Authentizitätsbeweise, nichts Nachprüfbares, aber warum auch. Hier gibt es einiges zum Schmunzeln, Lachen und Schämen – und vor allem: zum daraus Lernen. Es gibt Fehler, die muss man nicht selbst machen, die darf man anderen überlassen. Und auf der anderen Seite bietet FB auch ganz wunderbare Möglichkeiten für eine neue Sorte von Schlagfertigkeit. Social-Media-Training mit den Lachmuskeln, so könnte man dieses Buch zusammenfassen.
riva, 8,99 Euro, 206 Seiten

Jeder blamiert sich so gut, wie er kann …

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27.04.2012  09:00

Buchtipp Zeitungs- und Zeitschriftenjournalismus

Unter Druck: Im redaktionellen Alltag gibt es sehr große Unterschiede zwischen Zeitungs- und Zeitschriftenjournalismus – aber es gibt auch viele Ähnlichkeiten bei der Arbeit, etwa bei grundlegenden Fragen der Themenauswahl, Recherche, Sprache, den verwendeten Stilformen und ihrer redaktionellen Bearbeitung. Und insbesondere gegenüber den neuen Medien, könnte man sagen, rückt Print trotz seiner Vielfalt doch wieder etwas zusammen. Volker Wolff, Leiter Presseausbildung am Journalistikstudiengang in Mainz, früher Redakteur beim „Handelsblatt“, Ressortleiter bei „Capital“ und Chefredakteur bei der „Wirtschaftswoche“, hat hier systematisch vieles zusammengetragen und stellt es sachlich und lesenswert dar. Nicht nur Berufseinsteiger, auch erfahrene Journalisten können hier hilfreiche Tipps bekommen.
UVK, 29,99 Euro, 344 Seiten

Das Beste aus dem Redaktionsalltag

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13.04.2012  09:00

Bücher Der Lustfaktor: Sexualisierte Medien – Sexualisierter Alltag?

Drunter und drüber mit Ken und Barbie: „tv diskurs“ wird von der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF) herausgegeben. Diese Ausgabe beschäftigt sich mit dem Schwerpunkt Sexualität – in Umfang und Qualität durchaus einem Buch so ähnlich, dass es an dieser Stelle gut Platz findet, denn dieses Thema wird in der Fachliteratur gar nicht so häufig behandelt. Kongressberichte, Interviews und Themenartikel findet man hier. Die Autoren widmen sich dabei besonders der Frage der Rezeption Jugendlicher von medialer Sexualität. Das ist nicht immer leichte Kost, das ganze Heft wirkt durch Ken und Barbie dann aber doch noch ganz locker.

Sex Sells – auch bei FSF, UVK und kress

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13.04.2012  09:00

Bücher Redigieren

Redigieren ist eine heikle Angelegenheit: Der Schreiber des Textes hat sich schließlich (davon sollte man ausgehen) viel Mühe gegeben! Er hat Wort für Wort mit Bedacht gesetzt – und das soll jetzt geändert werden? Dennoch: Die meisten Texte werden durch eine ordentliche Redaktion besser. Aber wenn der Redakteur aus der Korrekturfahne mit seinem Rotstift ein Schlachtfeld macht, kann das leicht auch den besten Autor verletzen. Stefan Brunner, Journalistik-Professor in München, darüber hinaus erfahrener Praktiker, zeigt – mit viel Einfühlungsvermögen –, wie man nicht nur den Text verbessern, sondern auch beim Autor eine Weiterentwicklung erreichen kann. Ergänzt wird das Ganze durch ein Interview mit Bastian Sick und „Befragungen“ (per E-Mail, mit einheitlichem Fragenkatalog) einiger erfahrener Redakteure.

Hilft Autor und Redakteur gleichermaßen

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13.04.2012  09:00

Bücher Management by E-Mail

Achtung, Gefahr: E-Mails haben die Kommunikation der Menschen insbesondere im Berufsleben völlig verändert – und das nicht immer zum Vorteil. Fast so schnell wie das Telefon, leider nicht vergänglicher als der Papierbrief, rasch kopiert und weitergeleitet ist die E-Mail auch eine Quelle von Ärger oder Kränkung. Das Jonglieren mit Adressatenkreisen hat dazu geführt, dass diese Kommunikationsform auch gern für „Spielchen“ genutzt wird oder zum Aufbrechen von zuvor recht festen Strukturen (wie zum Beispiel Hierarchien) verführt. Für das Management ist das eine große Herausforderung: Der gekonnte Umgang mit E-Mails kann trotz all dieser Nebenwirkungen dabei helfen, Mitarbeiter effizienter zu führen, Zeit zu sparen und gemeinsam mehr zu erreichen. Günter Weick und Susanne Wagner geben hier einige hilfreiche Tipps.

to: alle Manager, cc: alle Mitarbeiter

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30.03.2012  09:00

Bücher Kränkung am Arbeitsplatz

Es kann jeden treffen: Berufliches nicht persönlich nehmen – das kann nicht gelingen, sagt die Autorin dieses Buches, Bärbel Wardetzki. Es ist nun einmal Tatsache, dass wir auch bei der Arbeit einfach Menschen sind und dass wir dabei immer wieder auch verletzt werden – oder andere verletzen. Wer schon etwas höher steht, mag es insgesamt etwas leichter haben – aber auch die, die nun oben sind, waren ja die meiste Zeit ihres Berufslebens auf einer tieferen Hierarchiestufe und haben meist immer noch jemanden über sich. Es betrifft also jeden. Die Autorin, eine Psychologin, Psychotherapeutin und Supervisorin, beschreibt die typischen Situationen und wie man professionell mit ihnen umgeht, wenn sich schon die Kränkung an sich so schwer vermeiden lässt.

Mehr Spaß an der Arbeit haben

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30.03.2012  09:00

Bücher Mein Boss, die Memme

Blick von außen: Jürgen Patrick D. Cowden ist Amerikaner, er lebt und arbeitet in Deutschland. Sein Buch bietet den spannenden Blick von außen auf Deutsches – wenigstens teilweise, denn Cowden ist schon lange da und fühlt sich schon zu 50,1% deutsch. In seinem Buch geht er dabei unterhaltsam von Klischees aus. PS-starke (Dienst-)Wagen, Pünktlichkeit, Perfektionismus: Die Deutschen bringen es in vielem zur Meisterschaft – auch im „Memmentum“. Im Management schlägt sie voll zu, die „German Angst“. Er illustriert das alles mit schönen Beispielen aus seinem 25-jährigen Berufsleben in Deutschland, das er bei Unternehmen wie der Deutschen Bank, der West-LB, Capgemini oder Bertelsmann verbracht hat. Als Hauptgrund für das „Memmentum“ sieht er dabei übrigens Versagensängste – eine Einschätzung, die auch viele andere (auch ausländische) Analytiker teilen: das Fehlen einer „Kultur des Scheiterns“, die mehr auf das Wiederaufstehen als auf das Hinfallen achtet.

Interessantes über „the best Memmen in the world“

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30.03.2012  09:00

Bücher Was Sie schon immer über Führung wissen wollten...

… und was davon bereits in Ihnen steckt: Die Management-Lehre kennt Moden wie die Haute Couture: Wie jährlich Mädchen über die Laufstege staksen, so werden die Säue durchs Business-Dorf getrieben. In der Regel steht „Management by …“ darüber, und dann kommt das Schlagwort des Jahres. Das beklagt auch der Autor dieses Buches, Jörg Steinfeldt. Es sei gar nicht nötig, in dieser Form einzelne „Wahrheitskörnchen“ zu Büchern „aufzublasen“ – in jedem stecke schon einiges einer guten Führungskraft, man müsse es nur herauskehren. Individueller Ansatz statt Generalrezept – das macht dieses Buch anders als andere. Ob es die anderen überflüssig macht, sei dahingestellt.

Reflexion statt Rezept

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16.03.2012  09:00

bücher Webselling: Erfolgreiches Social Media Marketing

Kommunikation heute: Mit ganz vielen Beispielen (welchen, die man nachahmen sollte, und auch abschreckenden) erläutert der Schweizer Social-Media-Experte Reto Stuber, wie man Facebook, Twitter, Youtube, Xing & Co. für das Marketing nutzen kann – abseits der üblichen Versuche, es mit ziemlich schlichten Werbebotschaften zu probieren, denn das scheitert meist. Für alle, die sich mit Marketing beschäftigen, gibt es hier spannende, informative und amüsante Beispiele. Wer sich aktiv in sozialen Netzen herumtreibt, kennt natürlich vieles schon – aber vieles eben auch noch nicht. Wirklich ein reichhaltiges Buch, das bereits in vierter überarbeiteter Auflage erscheint.

Was man mit 140 Zeichen bewirken (oder anrichten) kann…

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