Geburtstag
12.2.1947
Berufsweg
seit 11/1999 Geschäftsführer bei OMG e.V., Frankfurt;
Ausbildung
Lehre Industriekaufmann; Studium Volkswirtschaftslehre, Universität Mainz
Hans Georg Stolz, 53, Chef der Arbeitsgemeinschaft Media Analyse (agma), ist ab 1. April neuer Sprecher und Geschäftsführer der Organisation der Mediaagenturen im GWA (OMG). Er folgt auf Werner Bitz (Foto), 65, der sich aus Altergründen verabschiedet. Bitz hatte bereits Ende vergangenen Jahres seinen Geschäftsführerposten bei GWA Service aufgegeben. mehr
Wolfgang Schmidt wurde vom Vorstand des Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA e.V. zum alleinigen Geschäftsführer der GWA Service mbH berufen. Schmidt fungierte bisher als kaufmännischer Leiter des Verbandes. Seit August ist er neben Werner Bitz gleichberechtigter Geschäftsführer der Service-Tochter. Bitz scheidet Ende des Jahres aus Altersgründen aus. mehr
Der allgemeine Optimismus in der Werbeszene erfasst auch die Mediaagenturen: Von 17 für den Frühjahrsmonitor befragten Agenturen der Organisation der Mediaagenturen im GWA (OMG) erwarten sich 82% steigende Umsätze im laufenden Jahr. Annähernd alle Agenturbosse (94%) prognostizieren weiter wachsende Brutto-Werbeausgaben - vor allem für Online und TV. mehr
Die Organisation Mediaagenturen im GWA (OMG) reagiert in einem offenen Brief auf den Mustervertrag für Media-Geschäfte, den der Markenverband und die Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) in der vergangenen Woche vorgestellt hat (kress.de vom 3. Juli 2008). OMG-Geschäftsführer Werner Bitz (Foto) beschwert sich in dem Brief über den pauschalisierenden Vorwurf, dass Mediaagenturen sowie Werbungtreibende bislang keine "sauberen Geschäfte" machten. Der Mustervertrag widerspreche ferner dem Code of Conduct der OWM, in dem von "unabhängigen und eigenständigen Marktpartnern" die Rede sei - genau diese Unabhängigkeit wollten Markenverband und OWM den Agenturen aber nun absprechen. Letztlich geht es in dem Brief um die grundlegende Frage, ob Mediaagenturen eine eigene Wirtschaftsstufe sind oder nicht, wobei die OMG erneut auf diesen Status pocht und das BGH-Urteil von 1993 heranzieht, das dies bestätige. Aber auch um einen eigenen Lösungsvorschlag ist die OMG nicht verlegen: Die Mitglieder diskutierten zurzeit die Einrichtung einer Schiedsstelle, die unklare Vertragsverhältnisse objektiv überprüfen könnte. Der Brief schließt mit der Einladung an die OWM, an der Ausgestaltung dieser Schiedsstelle teilzuhaben.
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