Geburtstag
5.9.1959
Berufsweg
1985 Redaktion des FAZ-Feuilletons; 1989 Leiter der Redaktion "Literatur und literarisches Leben"; seit 1994 Mitherausgeber der FAZ
Ausbildung
Studium der Germanistik, Anglistik, Literatur und Philosophie in Heidelberg und Cambridge
Michael Althen, "FAZ"-Redakteur, ist gestern im Alter von 48 Jahren in Berlin gestorben. "Michael Althen war die führende Stimme und der größte Cineast der deutschen Filmkritik seit den achtziger Jahren", so Frank Schirrmacher, "FAZ"-Mitherausgeber. "Uns allen hat er gezeigt, wie man nicht nur über Film schreiben, sondern mit Film leben kann." mehr
Die Aberkennung des Henri-Nannen-Preises von "Spiegel"-Journalist René Pfister schlägt nicht nur bei den kress.de-Lesern hohe Wellen: Wolf Schneider, der dieses Jahr selbst den "Henri" für sein Lebenswerk bekam, kritisiert die Entscheidung der Jury: "Ich finde diese Reaktion übertrieben." Pfisters Stück über Seehofer sei ein guter Text, der lediglich in der falschen Kategorie ausgezeichnet worden sei. mehr
Eine 70-köpfige Jury des "medium magazins" hat wieder die "Journalisten des Jahres" gekürt. In der Kategorie "Chefredakteur des Jahres 2010" fiel die Wahl auf dpa-Chefredakteur Wolfgang Büchner (Foto). Er habe "Maßstäbe für Kommunikation und Transparenz" gesetzt, so die Begründung. mehr
Erfüllt das iPad den Wunsch nach Entschleunigung? "Spiegel"-Chefredakteur Mathias Müller von Blumencron und "FAZ"-Herausgeber Frank Schirrmacher sind davon überzeugt. In einer Zeit, in der Informationen blitzschnell ausgetauscht würden, bediene das iPad die "Sehnsucht nach Simplifizierung, ohne eine Entsagung von der digitalen Welt zu verordnen", sagt Müller von Blumencron im "FAZ"-Interview mit Schirrmacher. Das iPad sei ideal für Menschen, die angesichts der digitalen Informationsflut Zeichen der Erschöpfung zeigten. mehr
"FAZ"-Herausgeber Frank Schirrmacher wettert gegen Apples iPad-Politik: "Alles, was man aus den USA hört, klingt weniger nach der Entwicklung und Vermarktung eines Gerätes, als vielmehr nach Schaffung und Gründung eines Staates", so Schirrmacher im deutschen "Rolling Stone". Das fange damit an, dass Apple auf Inhalte Einfluss nehmen will oder sich zumindest vorbehält, über sie mit zu entscheiden. Ein derartiges Ansinnen hätte noch vor wenigen Jahren zu einem Aufstand der öffentlichen Meinung geführt, so Schirrmacher, der das iPad wegen der Geschlossenheit des Systems als eine "Insel im Strom des Geschehens" bezeichnet. mehr
"FAZ"-Herausgeber Frank Schirrmacher (Foto) ist für seine Rede zur Verleihung des Jacob-Grimm-Preises Deutsche Sprache hart kritisiert worden: Er mache das Internet zum Sündenbock, so etwa "Spiegel Online". Im kress-Interview hat Schirrmacher seine Position jetzt noch einmal ausführlich dargestellt und verteidigt: Er benutze das Internet, weil es "großartige Ressourcen" biete, es sei aber kein Medium, das die Zeitung ersetzen könne: "Das Gedruckte, die Zeitung, das Papier sind per se viel solider als das Internet. Sie können genau sagen: Wo kommt das her? Wer hat das gedruckt? Wer hat es mir in den Briefkasten gesteckt?"
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