Geburtstag
10.1.1952
Berufsweg
Bürochef dpa-Köln, finanzpolitischer Korrespondent in Bonn, stellv. Landesbüroleiter Niedersachsen in Hannover, Ressortleiter Hörfunkdienste in Hamburg, Auslandskorrespondent, 1994 Leiter Medien-Marketing und Produktentwicklung in Hamburg, 1999 Eintritt in die dpa-Geschäftsleitung, 2005 Geschäftsführer. ;
Ausbildung
Studium Jura/ Bonn, Politik/Pennsylvania, USA,
Hobbys
Michael Segbers erlebt gerade ereignisreiche Wochen: Anfang Dezember kürte ihn der Aufsichtsrat zum Vorsitzenden der dpa-Geschäftsführung und am 10. Januar feiert er seinen 60. Geburtstag. Im Interview mit dem kressreport erzählt der Spätberufene, warum er fürs harte News-Geschäft keineswegs zu alt ist und wie er dafür sorgen will, dass die Nachrichtenagentur gegenüber der Konkurrenz Oberwasser behält. mehr
Michael Segbers (Foto), seit 8. Dezember Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Presse-Agentur (dpa), wird im Gespräch mit dem kressreport deutlich: "Wenn mir ein Konkurrent am Tag unserer Aufsichtsratssitzung im Dezember gleich zwei Unterlassungserklärungen zuschickt, kann ich das nicht als Versachlichung verstehen." Peter Löw, einer der dapd-Gesellschafter, hatte im März 2011 die Hoffnung geäußert, dass der Umgang der beiden Agenturen miteinander sachlicher werde. Segbers ist ganz anderer Meinung: mehr
Die dpa hat das Geschäftsjahr 2010 - wie erwartet - mit einem negativen Ergebnis abgeschlossen. Der Fehlbetrag von knapp 5,2 Millionen Euro sei zwar nicht erfreulich, doch stehe die Agentur wirtschaftlich weiterhin auf einer sehr soliden Basis, erklärte dpa-Geschäftsführer Michael Segbers am Mittwoch bei der Vorstellung des Geschäftsberichts 2010. mehr
dpa-Chef Malte von Trotha (Foto), 44, legt sein Amt zum Jahresende nieder. Wie die Agentur informiert, wird er seinen Vertrag nicht verlängern und spätestens Ende 2011 aus dem Unternehmen ausscheiden. Von Trotha wolle einen guten Übergang ermöglichen, heißt es aus Hamburg. Ab Januar wird Michael Segbers bis auf weiteres alleiniger Geschäftsführer der Agentur. mehr
Der Umzug in die Berliner Zentralredaktion und die Kündigung des Großkunden WAZ machen sich in der Bilanz bemerkbar: Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) hat erstmals ein Geschäftsjahr mit einem Minus abgeschlossen. Der Fehlbetrag lag nach Steuern im vergangenen Jahr bei 3,8 Mio Euro. Der Umsatz ging um 3,8 Mio (4,1%) auf 90,3 Mio Euro zurück. mehr

Am Dienstag hat die Nachrichtenagentur ddp die Übernahme der deutschen AP-Tochter verkündet (kress.de vom 8. Dezember 2009) und diese Nachricht mit forschen Attacken auf Marktführer Deutsche Presse-Agentur (dpa) gewürzt. Die dpa will das Gebaren ihres Wettbewerbers öffentlich nicht kommentieren, doch im Intranet haben Geschäftsführung und Chefredaktion klare Kante gegeben. Vor allem der Auftritt des ddp-Miteigentümers Peter Löw bei einer Pressekonferenz in Berlin am Mittwoch hat die dpa-Oberen in Wallung gebracht. Er hatte der dpa u.a. vorgeworfen, "mit allen Mitteln“ ihre "Monopolstellung" zu verteidigen. "Alle diese Behauptungen sind falsch", kontern die dpa-Geschäftsführer Malte von Trotha (Foto r.) und Michael Segbers sowie Chefredakteur Wilm Herlyn (Foto l.) und sein Stellvertreter Wolfgang Büchner nun im Intranet ihres Unternehmens und stellen "rechtliche Schritte" in Aussicht. Umblättern!
"Es ist die Zeit zum Sparen und zum Investieren", so Malte von Trotha (Foto), Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Presse-Agentur (dpa) am Mittwochmorgen auf der Jahrespressekonferenz der Nachrichtenagentur. Investieren wird die dpa in diesem Jahr kräftig: Die Zusammenführung der Zentralredaktionen in Berlin und die damit einhergehende Umstrukturierung der Arbeitsabläufe lässt sich die Gesellschaft einen Betrag in höherer einstelliger Mio-Höhe kosten. Die wirtschaftliche Lage der dpa ermögliche diesen Schritt "ohne fremdes Kapital und ohne Gefährdung unserer finanziellen Ressourcen", so von Trotha. 2008 machte die dpa 94,1 Mio Euro Umsatz (2007: 93,8 Mio) und kam nach Abzug von Steuern auf einen Jahresüberschuss von 2,9 Mio Euro (2007: 4,4 Mio). Für 2009 rechnet von Trotha mit einem Gesamt-Minus in mittlerer einstelliger Mio-Höhe. Umblättern!
Der Münchner Verleger Dirk Ippen ("Münchner Merkur", "tz", "HNA"), 68, will der Deutschen Presse-Agentur (dpa) die Treue halten: "Wir bleiben bei dpa!", so Ippen (Foto) auf Anfrage zu kress. Er begründete das mit "Treue zum alten Genossenschaftsmodell". Hintergrund: Ippens "Hessisch/Niedersächsische Allgemeine" ("HNA") in Kassel hat von Ende März an einige Wochen lang den Verzicht auf dpa-Inhalte getestet (kress.de vom 28. März 2009) und sich nur noch bei anderen Nachrichtenagenturen bedient. Nun bleibt in und um Kassel herum doch alles beim Alten. Bekommt die Ippen-Gruppe von der dpa wenigstens bessere Konditionen? Umblättern!


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