Geburtstag
15.5.1963
Berufsweg
1990 - 1992 Assistent innerhalb der Geschäftsführung der Kirch Medien Gruppe, München; 1992 - 1996 Gründung der Sparte "Neue Medien" der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck, München, Geschäftsführer des Systhema Verlages (CD-Rom-Publishing); 1997 - 2000 Macmillan Limited, London: Director Electronic Publishing der Nature Publishing Group, Managing Director Nature Publishing Group; Director Macmillian Ltd; seit 05/2001 Vorsitzender der Geschäftsführung Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck GmbH; seit 2007 zusätzlich Übernahme des Vorsitzes des Geschäftsbereiches Zeitungen und des Aufsichtsrates der Verlagsgruppe Handelsblatt
Ausbildung
Jura- und Germanistikstudium an der Uni Tübingen und München; Dr. jur.
Die Würzburger Mediengruppe Main-Post übernimmt zum 1. April 2012 das "Obermain-Tagblatt" in Lichtenfels. Damit setzt die Augsburger Mediengruppe Pressedruck, zu der die "Main-Post" gehört, ihr regionales Wachstum fort. Erst Ende 2010 kaufte das Augsburger Unternehmen Stefan von Holtzbrinck den Verlag der "Main Post" ab. Das Kartellamt muss dem Kauf des "Obermain-Tagblatts" noch zustimmen. mehr
Holtzbrinck verlässt die Region: Nach dem Abschied von der Würzburger "Main Post" hat die Verlagsgruppe nun die Mehrheit an einer weiteren Regionalzeitung abgegeben: Die Mediengruppe Pressedruck übernimmt 51% der Anteile am Konstanzer "Südkurier". Die Augsburger Pressedruck-Gruppe ("Augsburger Allgemeine"), hat Holtzbrinck schon die "Main Post" abgekauft. mehr
Die Stuttgarter Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck sucht nicht länger nach einem Käufer für ihre sozialen Netzwerke StudiVZ, MeinVZ und SchülerVZ. Dies berichtet das "manager magazin". Bei dem Unternehmen war auf kress-Nachfrage niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. mehr
Die Belegschaft des "Südkurier", Konstanz, will das Blatt selbst übernehmen, bevor jemand anderes zuschlägt. Das berichtet die "taz" am Freitag. Hintergrund: Der "Südkurier" gehört zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck, und Verleger Stefan von Holtzbrinck ist dabei, sich von den Regionaltiteln zu trennen. Die Mitarbeiter in Konstanz fürchten aber, dass im Falle einer Übernahme durch ein anderes Verlagshaus Arbeitsplätze zur Disposition stehen. mehr
Dicker Deal vor Weihnachten: Wie erwartet hat Verleger Stefan von Holtzbrinck (Foto) die Mediengruppe Main-Post, Würzburg, an die Mediengruppe Pressedruck verkauft, den Verlag der "Augsburger Allgemeinen". In der Mediengruppe Main-Post erscheinen neben dem gleichnamigen Titel die Zeitungen "Schweinfurter Tagblatt", "Bote vom Haßgau", "Volksblatt" und "Volkszeitung". Verleger von Holtzbrinck hat unterdessen in einem Interview mit der "Main-Post" dementiert, dass sein Haus "derzeit" über den Verkauf weiterer Regionalzeitungen verhandelt. mehr
Die Verlagsgruppe Holtzbrinck prüft offenbar, sich von ihren Regionalzeitungen bzw. einigen davon zu trennen: Laut "Handelsblatt" (Montagsausgabe) steht Verleger Stefan von Holtzbrinck (Foto) vor dem Verkauf der "Main-Post", Würzburg. Käufer in spe sei die Augsburger Presse-Druck und Verlags GmbH ("Augsburger Allgemeine"). mehr
Jochen Gutbrod, Vize-Chef von Holtzbrinck und enger Vertrauter von Verleger Stefan von Holtzbrinck, verlässt die Verlagsgruppe Ende April 2010. Er gehe "auf eigenen Wunsch", um sich "wieder verstärkt seinen eigenen unternehmerischen Familien-Interessen zuwenden zu können", so die Verlagsgruppe. Seine Funktionen als Geschäftsführer für Strategie und M&A übernimmt Michael Brockhaus. Er wird auch Geschäftsführer von Holtzbrinck Digital, wo die wichtigsten Internetbeteiligungen der Verlagsgruppe zusammengefasst sind. Einen neuen stellvertretenden Vorsitzenden der Holtzbrinck-Geschäftsführung soll es offenbar vorerst nicht geben. Weitere Hintergründe - umblättern!
Einem Bericht des "Spiegel" zufolge, wird die Luft in Holtzbrincks VZ-Familie ("StudiVZ", "SchuelerVZ", "MeinVZ") zunehmend dicker: Im laufenden Jahr werfe "StudiVZ" samt Ablegern nur rund 10 Mio Euro Umsatz ab - kalkuliert habe man in Stuttgart aber mit 25 bis 30 Mio. Ob der hohen Verluste, die um die 10 Mio Euro betragen sollen, und der auch künftig unsicheren Ertragslage im Community-Geschäft, setzt Holtzbrinck offenbar auf Plan B: Bereits im Januar habe man Verhandlungen mit Erz-Konkurrent "Facebook" aufgenommen. Bei einem Treffen zwischen Geschäftsführer Stefan von Holtzbrinck (Foto) und "Facebook"-Chef Mark Zuckerberg, hätten die Amerikaner lediglich "Facebook"-Anteile für die deutsche Community geboten - Bares wäre Holtzbrinck lieber gewesen. Der künftige Wert einer "Facebook"-Beteiligung sei ebenso ungewiss, wie die Entwicklung bei "studiVZ". Stefan von Holtzbrinck habe also einen Rückzieher gemacht und stattdessen vorübergehend Gespräche mit United Internet geführt, heißt es im "Spiegel".


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