Geburtstag
27.9.1964
Berufsweg
Verkaufsdirector MGM; Geschäftsführer MGM MediaGruppe München; 08/2001-08/2007 Geschäftsführer SevenOne Media; seit 01/2004 Vorstand Sales & Marketing ProSiebenSat.1 Media AG
Ausbildung
Hobbys
CEO Christoph Hölzlwimmer (Foto), 42, hat den Münchner Video-Dienstleister stream5 verlassen. Kopf des Unternehmens ist ab sofort Geschäftsführer und Gründer Steffen Matz, 32. Bislang amtierte der als CVO und kümmerte sich um Geschäftsentwicklung und den technischen Ausbau der Plattform. mehr
Nicole Danöhl (Foto), 35, startet als Publisher Manager beim Video-Angebot SnackTV Media. Sie kümmert sich um Inhaltelieferanten, die bereits im Boot sind - und sie soll auch neue an Bord holen. mehr
Lisa Dommasch (Foto), 29, ist neue Key-Account-Managerin beim Münchner Mediendienstleister Wunder Media. Sie soll neue Kunden rankarren und den bisherigen individuelle Konzepte für Online- und Printprodukte schneidern. mehr
Der Münchner TV-Konzern ProSiebenSat.1 Media hat sein neues Vermarktungsmodell für TV-Werbung in Deutschland ausgebessert. Laut Vorstandschef Guillaume de Posch (Foto) sei man inzwischen mit "den wichtigsten Mediaagenturen handelseinig geworden". Das neue Modell habe die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2008 negativ beeinflusst, so de Posch auf der Hauptversammlung des Unternehmens. Einige große Mediaagenturen hätten das Modell nicht akzeptiert. Zur Erinnerung: ProSiebenSat.1 hatte ein neues Verkaufsmodell für Werbezeiten Ende 2007 eingeführt, nachdem das Unternehmen in einem Verfahren des deutschen Kartellamts ein Bußgeld wegen Wettbewerbsbeschränkung auferlegt bekommen hatte. Nach dem schwachen Start ins Jahr rechnet de Posch in der zweiten Jahreshälfte mit besseren Werbegeschäften. Allzu großen Optimismus hegt er jedoch nicht: Das Branchenwachstum werde allenfalls bei 1% liegen. Fürs Ausland sieht er ein Plus von 4%. In Skandinavien und den Niederlanden prüft ProSiebenSat.1 den Verkauf von Randgeschäften, zudem hat die Sendergruppe im Frühjahr für gut 15 Mio Euro eigene Aktien an der Börse erworben. Vorstand Peter Christmann hat auf der Hauptversammlung selbst um die Verschiebung seiner Entlastung gebeten.
Die TV-Sendergruppe ProSiebenSat.1 blickt auf ein schwieriges erstes Quartal zurück. Konzernchef Guillaume de Posch hat dafür am Donnerstag die Einführung des neuen Werbezeiten-Verkaufsmodells sowie die Quotenschwäche des Sorgenkinds Sat.1 verantwortlich gemacht. Der Umsatz von ProSiebenSat.1, inklusive der übernommenen europäischen Sendergruppe SBS, fiel auf vergleichbarer Basis um 2% auf gut 729 Mio Euro. Der operative Gewinn brach um ein Viertel auf 88,5 Mio Euro ein. Die geringeren Einnahmen nach der erzwungenen Umstellung beim Werbeverkauf fordern Opfer: Der für den Verkauf und das Marketing zuständige Vorstand Peter Christmann (Foto) wird den Konzern Ende Juni verlassen. Seine Aufgaben übernimmt zunächst Firmenchef de Posch. Auch im zweiten Quartal sollen sich die Unsicherheiten rund um das neue Verkaufsmodell auswirken - de Posch reagiert mit einem Sparprogramm - umblättern.
ProSiebenSat.1 Media macht ernst mit der Integration der Senderkette SBS Broadcasting Group. U.a. wird die neue Group Content für beide Senderketten eingerichtet, die die programmlichen Aktivitäten für beide Senderketten zentral steuert. Abteilungsleiter sind Jan Frouman für Akquisitionen und Gábor Kereszty für Produktionen. Sales-Vorstand Peter Christmann gibt die Fühhrung des Vermarkters SevenOne Media an Michael Krautwald ab. Auch ansonsten gibt es ein eifriges Stühlerücken in der Top-Etage von P7S1.
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