Berufsweg
1970 Redakteur Ressort Politik beim "Pfälzer Tageblatt"; 1971-1976 Pressesprecher des rheinland-pfälzischen Kultusministers Dr. Bernhard Vogel; 1976-1982 stellvertretender Sprecher der Rheinland-Pfälzischen Landesregierung des Ministerpräsidenten Dr. Bernhard Vogel; 1977 Ministerialrat; 1982-1992 Geschäftsführer der PKS Programmgesellschaft für Kabel- und Satellitenrundfunk mbH mit Sitz in Frankfurt; 1985-1990 Vorsitzender des Bundesverbandes Kabel und Satellit e.V., Bonn; 1985-2004 Geschäftsführer der Sat.1 Satellitenfernsehen GmbH; 1990-1996 Geschäftsführender Vizepräsident des Verbandes Privater Rundfunk und Telekommunikation e.V. (VPRT), Bonn; seit 1996 Präsident des Verbandes Privater Rundfunk und Telekommunikation e. V. (VPRT), Berlin; 2000-2004 Vorstand Medienpolitik und Regulierung der ProSiebenSat.1 Media AG, Berlin; seit 2004 Präsident der Fernsehakademie Mitteldeutschland, Leipzig
Ausbildung
1966-1971 Studium - Politische Wissenschaften, Geschichte und Soziologie an der Universität Heidelberg
Der Verband Privater Rundfunk- und Telemedien (VPRT) kritisiert den bisherigen Umgang mit dem geplanten Drei-Stufen-Test. Der Verband begrüße zwar, dass sich NDR und MDR bereits freiwillig dem Test unterziehen, aber die Umsetzung sei "weder organisatorisch noch inhaltlich akzeptabel", so VPRT-Präsident Jürgen Doetz (Foto). Es könne nicht sein, dass jeder öffentlich-rechtliche Sender nach eigenem Gutdünken Kriterien für den Aufbau und Ablauf des Tests festlege - man brauche dringend eine "Verfahrensvereinheitlichung". Bereits zuvor hatten sowohl der VPRT als auch die EU bemängelt, dass der Drei-Stufen-Test von den sendereigenen Gremien durchgeführt werden soll. Doetz gibt aber Hopfen und Malz noch nicht verloren: "Die Rundfunkräte können jetzt unter Beweis stellen, dass der Drei-Stufen-Test tatsächlich ein glaubwürdiges Instrument für die Legitimation gebührenfinanzierter Angebote und nicht nur ein nutzloser Papiertiger ist". Auch Bund und Länder stehen in der Kritik des VPRT: Der Verband verstehe nicht, warum sie der Rundfunkmitteilung der EU, die dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk deutliche strengere Regeln auferlege, mit einer "deutlichen Abwehrhaltung" begegne. Die Beanstandungen der Privaten im Wortlaut gibt's nach dem Umblättern!
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