Geburtstag
4.12.1959
Berufsweg
Nach einem zweijährigen Zeitungs-Volontariat studierte Hofmann an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Sein Kinodebüt "Land der Väter, Land der Söhne" erhielt u.a. den Bayerischen Filmpreis 1989. Mit Fernsehfilmen avancierte er zu einem der erfolgreichsten deutschen Regisseure der 90er Jahre. Die ersten Folgen des RTL-Serienklassikers "Balko", der Justizkrimi "Der große Abgang" und der medien-kritische Thriller "Der Sandmann" mit Götz George erregten Aufsehen.
1998 verabschiedete er sich mit dem Kino-Thriller "Solo für Klarinette" von der Regie, um die Produktionsfirma teamWorx Television & Film GmbH zu gründen. Das Unternehmen der UFA/FremantleMedia Gruppe entwickelte sich rasch zu einem der wichtigsten Player der deutschen Filmbranche. Event-Produktionen wie „Der Tunnel“, „Die Flucht“, „Dresden“, „Das Wunder von Berlin“ und „Mogadischu“ machte teamWorx zum europaweiten Marktführer im Bereich Event-Fernsehen, außerdem setzte Hofmann wichtige Trends in der deutschen Fernsehlandschaft durch Produktionen mit brisanten Themen wie „Willkommen zuhause“, der die Traumatisierung deutscher Kriegsheimkehrer durch den umstrittenen Bundeswehreinsatz in Afghanistan thematisiert, und „Bis nichts mehr bleibt“, dem ersten fiktionalen Film über einen Scientology Aussteiger. Es folgten u.a. die erfolgreichen Ausstrahlungen der historischen Dramen „Schicksalsjahre“ mit Maria Furtwängler in der Hauptrolle, „Kalter Himmel“ und „Hindenburg“. Der erste Film über das Thema Cybermobbing, „Homevideo“, war das meistprämierte Fernsehspiel in 2011. In Kürze werden „Der Turm“, „Rommel“ sowie der große Event-Dreiteiler „Unsere Mütter, unsere Väter“ zu sehen sein.
Nico Hofmann wurde für seine Leistungen als Produzent und Regisseur vielfach ausgezeichnet. Für seine besonderen Verdienste im Bereich Fernsehfilm erhielt er 2006 den Hans-Abich-Preis und für seine produzentischen Leistungen bei „Dresden“, „Die Sturmflut“ und „Die Luftbrücke“ wurde er mit dem Bayerischen Fernsehpreis geehrt. 2007 erhielt er den Schillerpreis der Stadt Mannheim sowie den Romy als Bester Produzent. Darüber hinaus wurde Hofmann 2009 mit der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.
Nico Hofmann engagiert sich seit vielen Jahren für den Filmnachwuchs. Seit 1995 lehrt er als Professor für den Fachbereich „Szenischer Film“ an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg. Im Jahr 2000 rief Nico Hofmann mit Bernd Eichinger den Nachwuchspreis FIRST STEPS ins Leben.
Seit dem Frühjahr 2008 verantwortet Nico Hofmann zusätzlich als Geschäftsführer und Filmproduzent die Aktivitäten der UFA Cinema. Hofmann produzierte die Verfilmung des beliebten Jugendbuchbestsellers „Hanni & Nanni“ (Regie: Christine Hartmann), die Bestsellerverfilmung „Dschungelkind“ (Regie: Roland Suso Richter) sowie „Die Relativitätstheorie der Liebe“ von Otto Alexander Jahrreiss. Weitere Kinoproduktionen der UFA Cinema von Hofmann sind „Jesus liebt mich“ (AT), „Die vierte Macht“ „Hanni und Nanni 2“, “Wir wollten aufs Meer“, „Das Wochenende“ und „Der Medicus“.
teamWorx produziert eine Dokumentation über den Kaiser. Die Produzenten Nico Hofmann und Sascha Schwingel teilten am Wochenende mit, dass es gelungen sei, "Franz Beckenbauer für die aufwändigste Dokumentation, die es bisher über ihn gab, zu gewinnen". mehr
Nach den tollen Quoten der Guttenberg-Satire "Der Minister" legt Sat.1 nach und verfilmt auch die "Affäre Wulff" zum Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff. Dies berichtet "Bild" unter Berufung auf den Sender und Nico Hofmann (teamWorx), der nach "Der Minister" auch den Wulff-Film produzieren wird. mehr
Das ZDF ergänzt den Fernsehfilm "Unsere Mütter, unsere Väter" um einen animierten Comic. Der öffentlich-rechtliche Sender veröffentlicht ihn im Web sowie als App für iOS und Android. mehr
Teamworx-Produzent Nico Hofmann ("Der Turm", "Rommel") werkelt nach seiner Guttenberg-Satire "Der Minister" schon wieder an einem neuen Projekt: Gemeinsam mit dem Produzenten Jan Mojto (Beta Film) lässt er bereits seit Herbst einen achtteiligen Vatikan-Thriller entwickeln. Das berichtet "Der Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. mehr
Sat.1 strahlt "Der Minister", die Satire um Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, am Dienstag, 12. März, um 20:15 Uhr aus. Das Werk von Teamworx-Produzent Nico Hofmann ist angelehnt an zu Guttenbergs Karriere, seinen steilen Aufstieg, und seinen plötzlichen Fall durch die Plagiatsaffäre. mehr
Heike Hempel (Foto), 47, streitet für zwei Klassiker der Unterhaltung: "Ich finde, dass Komödie und Melodram eine Renaissance verdient haben", sagt die Leiterin Unterhaltung-Wort des ZDF. Mit ihnen ließen sich im Fernsehen die wichtigen Fragen des Lebens ergründen und unterhaltsam erzählen. Die Erzählmuster der 90er-Jahre - Mann und Frau küssen sich vor einem Sonnenuntergang - hält die sie dagegen für überholt. mehr
Teamworx-Produzent Nico Hofmann macht nun doch keinen Spielfilm über das Leben von Bettina Wulff. Wie die Zeitschrift "Bunte" vorab meldet, dementiert Hofmann in einem Interview, das Buch "Jenseits des Protokolls" von Bettina Wulff verfilmen zu wollen. "Das ist völlig missverstanden worden! Ich werde dieses Buch nicht verfilmen, ich mache keinen Spielfilm über die Wulffs", sagt Hofmann. mehr
Nico Hofmann (Foto, Teamworx) und Jan Mojto (Beta Film) planen eine internationale TV-Produktion über Adolf Hitler. Grundlage für die achtteilige Serie sei die Biographie "Hitlers erster Krieg" des Historikers Thomas Weber. Das teilten die Geschäftsführer von teamWorx Fernsehen & Film und Eos/Beta Film bei der Fernsehmesse Mipcom in Cannes mit. mehr
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