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15.3.1966
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Zehn Jahre "Financial Times Deutschland" ("FTD") - das sind zehn Jahre rote Zahlen für Gruner + Jahr. G+J-Boss Bernd Buchholz (Foto) und "FTD"-Chefredakteur Steffen Klusmann schworen in ihren Geburtstagsreden am Montagabend trotzdem auf zehn weitere Jahre "FTD" ein - und bedankten sich bei den Gesellschaftern für deren "langen Atem". Klusmann versprach mit einem Augenzwinkern: "Alles wird gut". Ehrengast Angela Merkel gab Buchholz gleich ein paar Tipps für die geplante Bezahl-App der "FTD" mit auf den Weg: mehr
Die junge Wirtschaftszeitschrift "Business Punk" erscheint nach kress-Informationen im kommenden Jahr voraussichtlich zweimal. Vom ersten Heft hätten sich, anders als zunächst im Markt kolportiert, rund 20.000 Exemplare verkauft. Von den Neustarts aus dem Hause Gruner + Jahr, darunter das Männer-Kochmagazin "Beef" und "Gala Men", waren "Business Punk" die wenigsten Chancen auf eine Fortsetzung eingeräumt worden. Das Konzept, karrieregeile Jungspunde bei der Hatz nach Ruhm und Geld die Freizeit zu vertreiben, erschien nicht zeitgemäß. Zudem ist die Anzeigenlage für Wirtschaftstitel auch mehr als ein Jahr nach Ausbruch der Finanzkrise schlecht. Noch mehr News von der G+J-Wirtschaftspresse - umblättern!
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Neue Formate, modifiziertes Layout, dickerer Unternehmensteil: Das sind einige der Änderungen, die Steffen Klusmann (Foto) für das G+J-Wirtschaftsmagazin "Capital" plant. In der Maiausgabe (EVT. 23. April) sollen sie erstmals sichtbar sein. Klusmann, Sprecher des Chefredakteur-Kollegiums der G+J-Wirtschaftspresse sowie "FTD"- und "Capital"-Chefredakteur, ersetzt den schwergängigen Meinungsteil am Heftbeginn durch das kleinteiliger angelegte Ressort "Capitalisten“ mit Personalmeldungen und "personalisierten Formaten“. Dazu zählt z.B. "Unsere Besten“, wo Ereignisse aus der Wirtschaftswelt in Form einer Art Oscar-Verleihung aufgespießt und bewertet werden. Den "Capital“-Guide (Lifestyle) macht Klusmann wieder zum Heftausstieg, sodass die Lektüre des Magazins leicht endet. Die "Capital“-Redaktion hat sich für de Heftschluss das Format "Miss Moneypenny“ einfallen lassen, benannt nach der Sekretärin von Geheimdienstchef "M" in den James-Bond-Filmen. "Die rechte Hand des Chefs redet Klartext und wäscht ihm den Kopf", sagt Klusmann zum Konzept der von einer anonymen Autorin verfassten Kolumne. Ein Blick auf die Layout-Entwürfe - umblättern!
Nur 30 von 110 gerade in Köln und München entlassenen Mitarbeitern der G+J-Wirtschaftspresse wollen in die zukünftige Zentralredaktion (kress.de vom 19. November 2008) nach Hamburg wechseln. Das sagte Steffen Klusmann (Foto), 42, der Leiter des neuen Chefredakteurskollegiums von "FTD", "Capital", "Börse Online" und "Impulse", laut "FAZ" (Donnerstagsausgabe) am Dienstagabend vor dem Club Hamburger Wirtschaftsjournalisten. Klusmann will die vakanten Stellen mit 60 Redakteuren von außen besetzen. 900 Personen hätten sich für die Jobs beworben und er führe Abwerbungsgespräche, vor allem beim "manager magazin". Die gekündigten Redakteure von "Capital" und "Impulse" in Köln haben unterdessen gegen ein Sozialplan-Angebot der Geschäftsleitung protestiert. Umblättern!
Die Belegschaft der Wirtschaftsmagazine von Gruner + Jahr macht ihrem Ärger in einem offenen Brandbrief an Bertelsmann-Boss Hartmut Ostrowski Luft. Seit der Bekanntgabe der Pläne, die Redaktionen von "Capital", "Impulse" und "Börse Online" mit der "Financial Times Deutschland" in Hamburg zusammenlegen, befinden sich die Mitarbeiter nach eigener Aussage im Schwebezustand. Der "hektisch gefasste Plan" sei unausgegoren und undurchdacht. Die Einsparpotentiale seien falsch berechnet, die Synergien zu optimistisch und die Machbarkeit in der gesetzten Frist nicht analysiert, so der Betriebsrat in dem Schreiben. Bis heute herrsche keine Klarheit, wie es in den kommenden Wochen weitergehen soll. Auch die Organisationsstruktur der geplanten Wirtschaftsredaktion sei unklar. Die gesamte Belegschaft befindet sich laut dem Brandbrief in einer "Schockstarre". Der "wachsende Dilettantismus in der Verlagsführung" mache das Projekt zu einem "Himmelfahrtskommando". Das Verlagsmanagement könne keineswegs damit rechnen, genug Personal für die Wirtschaftsredaktion zusammen zu kriegen, heißt es. Laut dem Betriebsrat gibt derzeit weder einen Anreiz noch eine vernünftige Motivationsgrundlage, bei dem "Hochrisiko-Projekt" mitzuwirken". Das Dokument im Wortlaut gibt's nach dem Umblättern!
Nun ist es offiziell: Gruner +Jahr bündelt seine Wirtschaftstitel "Capital", "Impulse", "Börse Online" und "Financial Times Deutschland" am Hamburger Stammsitz. Bisher war die Wirtschaftspresse auf die Standorte Köln, München und Hamburg verteilt. In der Hansestadt wird eine Zentralredaktion eingerichtet, die "FTD"-Chef Steffen Klusmann (Foto), 42, leiten soll. Die Chefredakteure Ursula Weidenfeld ("Impulse"), Stefanie Burgmaier ("Börse Online") und der Nachfolger von Klaus Schweinsberg bei "Capital" sollen die "inhaltliche Verantwortung für ihre Marken" behalten. Im März 2009 soll der Betrieb mit 250 Redakteuren losgehen, 60 Stellen werden abgebaut. "Die Schaffung der Redaktion Wirtschaft ist der einzige Weg, die nötigen Einsparungen durch die Nutzung gemeinsamer Ressourcen zu erzielen und zugleich die Identität und Qualität der Blätter zu wahren", so Zeitschriftenvorstand Bernd Buchholz in einer Pressemitteilung. Mehr Hintergründe - bitte blättern!
Bis vor kurzem noch war die "Financial Times Deutschland" eine englisch-deutsche Koproduktion. Seit wenigen Wochen steht nun fest, dass Gruner + Jahr künftig alleiniger Hausherr bei der lachsrosa Wirtschaftszeitung ist. Chefredakteur Steffen Klusmann (Foto), 42, hat auch schon vorher lieber Jeans getragen als maßgeschneiderte Anzüge aus der Savile Row. Seine Hauptaufgabe ist nun, das Blatt bis 2009 in die schwarzen Zahlen zu bringen. Dafür muss er sich, wie er im Interview erzählt, auf eine "wirtschaftliche Auflage" konzentrieren. Im Klartext heißt das: Da eine höhere Verbreitung auch mehr Geld kostet, ist zunächst eine Steigerung über die aktuelle Auflage von 104.518 Exemplaren (IVW IV/07) nicht vorgesehen. Im kress-Interview, erklärt der Wirtschaftsjournalist, warum er damit gut zurechtkommt. Bitte umblättern.
Der Hamburger Spiegel Verlag will 50 Prozent und die unternehmerische Führung bei der Financial Times Deutschland übernehmen. Entsprechende Verhandlungen laufen nach kress-Infos bereits seit mehreren Wochen befinden sich in einer heißen Phase, eine Entscheidung ist aber noch nicht gefallen und wird wohl auch nicht in den nächsten Tagen fallen. Der britische Medienkonzern Pearson will seine Anteile abgeben. Dies berichteten Handelsblatt.com und Welt Online. zuerst. Der Spiegel Verlag soll bei der nach wie vor defizitären Wirtschaftszeitung die Führung übernehmen. Eine ausführliche Analyse des sich abzeichnenden Top-Deals lesen Sie, wenn Sie auf Gesamter Artikel klicken.
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