Berufsweg
1978-1979 GEBERA Unternehmensberatung, 1979-1982 wissenschaftlicher Mitarbeiter Universität Köln, 1983-1986 WDR Hauptabteilung Finanzen. 1986-1991 Leitung der Abteilung Rechnungswesen beim WDR. 1991-1995 Verwaltungsdirektor Ostdeutscher Rundfunk Brandenburg. 1995-2006 Verwaltungsdirektor NDR. 2003 /2004 Vorsitzender ARD Finanzkommission, 2006-2007 Vorsitzender des Verwaltungsrats der GEZ. 2006-2007 WDR Verwaltungsdirektor, stellvertretender Intendant. Seit 2006 Mitglied ARD-Strategiegruppe. Seit 2008 NDR Intendant.
Ausbildung
Studium der Betriebswirtschaftslehre Universität Köln, Abschluss: Dipl.-Kfm.
Hobbys
Der NDR-Verwaltungsrat hat sich in seiner Sitzung am 22. Januar mit dem Revisionsbericht zum Betrugsfall um die ehemalige Fernsehfilm-Chefin Doris Heinze beschäftigt - Intendant Lutz Marmor spricht von einer "bitteren Lektion". Als Lehre daraus hat der Sender einige Konsequenzen gezogen, u.a. eine Rotation der NDR-Vertreter in den Vergabegremien der Filmförderung. Heinzes Mitgliedschaft in dieses Gremien war zeitlich nicht begrenzt und hat laut NDR zu einer starken Machtkonzentration geführt. mehr
Lutz Marmor (Foto), Intendant des Norddeutschen Rundfunks, hat sich nun auch in den Streit um die "Tagesschau"-Gratis-App-Streit eingeschaltet. Zu den Vorwürfen von Axel-Springer-Boss Mathias Döpfner, der den Verlust tausender Arbeitsplätze befürchtet, sagt Marmor in der "Zeit": "Wenn man die Jahreskosten eines solchen Arbeitsplatzes mit 40.000 bis 50.000 Euro bewertet, müssten Sie zur Refinanzierung von 1.000 Arbeitsplätzen auf 40 bis 50 Mio Umsatz mit den Apps kommen." Das halte er für unrealistisch. "Ich habe Verständnis für Sorgen der anderen Seite, aber eine App ist wie ein Tropfen Wasser im Ozean des Internets. Sie wird nicht marktentscheidend sein", so Marmor. Derweil fordert der rheinland-pfälzische Staatssekretär Martin Stadelmaier in der "Zeit" einen Dreistufentest für die "Tagesschau"-App - umblättern!
Doris Heinze (Foto), ehemalige Fernsehfilmchefin des NDR, hat offenbar den Hals einfach nicht voll genug bekommen: Der NDR hat jetzt in internen Ermittlungen herausgefunden, dass sie ein Drehbuch an zwei verschiedene Produktionsfirmen verkauft hat. Unter dem Pseudonym "Marie Funder" verkaufte sie es an AllMedia, unter ihrem eigenen Namen an Network Movie - dafür hatte sie eine Nebentätigkeitsgenehmigung vom NDR. Bei dem Drehbuch handelte es sich um den nicht realisierten Film "Dienstage mit Antoine". NDR-Intendant Lutz Marmor spricht von einer "herben Entäuschung" - umblättern!xxxx mehr
Sie arbeiten in der Medienbranche und sind nicht in kressköpfe vertreten? Tssstsss. Das müssen Sie schnell ändern — geht ganz einfach: