Die geplante "Tagesschau"-Gratis App für das iPhone wird offenbar mehr Funktionen bieten als bisher bekannt – sogar mehr als "tagesschau.de". Dies berichtet der "Focus" vorab und bezieht sich auf ein Schreiben des stellvertretenden NDR-Intendanten Arno Beyer an den Rundfunk- und Verwaltungsrat, in dem er den Umfang des Angebots aufgelistet haben soll: Demnach enthält die "Tagesschau"-App u.a. einen Newsticker des digitalen ARD-Infokanals EinsExtra, einen Benachrichtigungsdienst für EinsExtra-Eilmeldungen.
Sie möchten einen Kommentar abgeben?Wettbewerber haben sich beim Bundeskartellamt über Google beschwert. Dies hat der Suchmaschinenprimus am Samstag bekanntgegeben. Die Kartellis hätten Google um Stellungnahmen gebeten, um danach über die Einleitung eines förmlichen Verfahrens zur entscheiden. Den Angaben zufolge gehen die deutschen Zeitungs- und Zeitschriftenverleger, die Microsoft-Tochter Ciao und der Kartendienst-Anbieter Euro-Cities gegen Google vor. Was VDZ und Co. monieren
- bitte umblättern!Die "Süddeutsche Zeitung" hat versucht, sich Blogposts über ihre iPhone-App zu kaufen. Das berichtet Jan Tißler in dem Blog "Upload-Magazin". Die "SZ" habe den Schweizer Dienstleister Trigami damit beauftragt, "Advertorials" bei Bloggern unter zu bringen. Peter Bilz-Wohlgemuth, Marketingleiter bei "sueddeutsche.de",bestätigt in einem Kommentar bei "Upload", Trigami beauftragt zu haben - allerdings habe man keine "lobenden" Blogbeiträge gekauft. Das Ganze sei als Viral-Kampagne gedacht gewesen.
Inzwischen hat Trigami-Chef Remo Uherek den Fehler auf seine Kappe genommen...Genug der Halbwahrheiten: Lässig vom schwarzen Ledersessel aus landete Apple-Boss Steve Jobs am Mittwoch-Vormittag (Ortszeit) in Kalifornien seinen jüngsten Coup. Wie erwartet kommt das Apple iPad - so der offizielle Name - als überdimensionales iPhone daher. Facebook, Youtube, Office- und Entertainment-Spielereien sind Standard. Mit einem Lächeln dürften weltweit Verleger beobachtet haben, wie leichtfüßig Jobs sich durch eine digitale Ausgabe der "New York Times" blätterte.
Bilder und alle Fakten nach dem Umblättern!Das "Wired"-Magazin stellt in einem schicken Promo-Video eine Dummy-Version seiner iPad-App vor. "Es läuft gerade eine Revolution ab", sagt Scott Dadich, der Creative Director der US-"Wired", in dem Video. Gemeinsam mit Adobe wolle man eine "neue Welt für Zeitschriften" entwickeln.
Was "Wired" auf dem iPad alles können soll...Jeder vierte Internetnutzer ab 14 Jahren hat im Internet schon mal falsche Angaben über sich gemacht. Das verrieten die 12 Mio flunkernden Deutschen in einer Umfrage des Hightech-Verbands Bitkom - anonym, versteht sich. Besonders beliebt ist das Tricksen bei Name und Alter. Jeder zweite der Schummelnden hat hier gefälscht.
Wie viele ein falsches Geschlecht angeben...Google geht gegen die Web-Zensur in China auf die Barrikaden und droht mit dem Rückzug aus dem größten und am schnellsten wachsenden Internetmarkt der Welt. Google-Chefjustiziar David Drummond liefert die Gründe im Unternehmensblog: Google sei Opfer von Hackerangriffen geworden, zudem seien Google-Mail-Konten von Regimegegnern ausgespäht worden. Die Drohung von Google findet fast weltweit Applaus. Fast - manche Stimmen behaupten, Google gehe es einfach nur um das Geschäft.
mehr...Der Bruttowerbemarkt schloss 2009 dank einem starken vierten Quartal mit einem leichten Minus von 0,2% ab. Insgesamt pumpten die werbungtreibenden Unternehmen 20,8 Mrd Euro brutto in die Werbung, errechnete Nielsen Media Research. Während die Ausgaben in den ersten beiden Quartalen rückläufig waren, stagnierten sie im dritten und legten im vierten sogar um 5,1% gegenüber dem Vorjahr zu. Dennoch spricht Nielsen-Chef Ludger Wibbelt (Foto) von einem „blockierten Jahr“. Als Big Spender unter den Werbungtreibenden taten sich Handelsunternehmen und Pharma-Industrie hervor.
Wer knauserte...Für die Mitarbeiter der Spiegelnet GmbH fing das neue Jahr turbulent an. Nachdem Geschäftsführer Fried von Bismarck der Redaktion von "manager- magazin.de" vor einigen Tagen mitgeteilt hatte, dass die rund 20-köpfige Mannschaft erheblich verkleinert werden soll, traf es nun auch Chefredakteur Andreas Nölting (Foto). Nach kress-Informationen wurde ihm Ende vergangener Woche mitgeteilt, dass man sich von ihm trennen will. Nölting selbst informierte daraufhin die Redaktion über die Entscheidung der Geschäftsführung.
Wie die Nachfolgeregelung aussieht ...Dirk Rumberg, 46, Erfinder der "SZ-Bibliothek", hat sich auf den Digital-Trip begeben: Er ist Geschäftsführer der WerWieWas GmbH, einer Tochter der telegate AG, und hat gerade unter http://werwiewas.de ein Mitmach-Portal eröffnet. Auf der "Plattform von Bürgern für Bürger" schreiben Menschen Relevantes über den Ort, in dem sie leben, arbeiten oder Urlaub machen. Kategorien sind "Neuigkeiten", "Veranstaltungen", "Wissenswert" und "Empfehlenswert".
Die Details...