18.04.2012
Es ist schon interessant: In kaum einem anderen Land in Europa wird so viel Geld für Fernsehen ausgegeben wie in Deutschland, aber wir nennen es nicht Pay-TV! So wird seit 20 Jahren behauptet, Deutschland sei "kein Pay-TV-Land". Und stets wird dabei argumentiert, dass die Deutschen nur wenig bis gar kein Interesse an entgeltpflichtigen TV-Programmen hätten, weil sie seit Einführung des Privatfernsehens eine breite Palette an Free-TV-Sendern sehen können.Doch die Realität ist eine andere: Selbst wenn man von der obligatorischen Rundfunkgebühr absieht, zahlen fast die Hälfte (45,6 Prozent laut SES mehr...
16.12.2011
Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs ( KEF ) vorschlagen, die monatliche Rundfunkgebühr auch nach 2012, dem letzten Jahr der Gebührenperiode, bei 17,98 Euro zu belassen ( kress.de vom 7. Oktober 2011 mehr...
11.11.2011
Von 2013 soll eine pauschale Abgabe für alle Haushalte und Betriebsstätten die gerätebezogene Rundfunkgebühr ersetzen. Wie dpa berichtet, haben mit Rheinland Pfalz jetzt zehn Bundesländer das neue mehr...
07.10.2011
Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs ( KEF ) schlägt vor, die monatliche Rundfunkgebühr auch nach 2012 bei 17,98 Euro zu belassen. Zwar würde die KEF laut ARD einen zusätzlichen Bedarf für ARD, ZDF und Deutschlandradio feststellen. Da jedoch das Beitragsmodell 2013 auf eine Haushaltsabgabe umgestellt wird, könne man die Höhe der Einnahmen nach der Umstellung nicht verlässlich prognostizieren."Die ARD begrüßt diese Haltung", heißt es in einer Mitteilung. Der öffentlich-rechtliche Senderverbund habe mit Einsparungen in Milliardenhöhe und der "historisch niedrigen" Finanzbedarfsanmeldung mehr...
01.10.2011
Wenn 2013 die Rundfunkabgabe kommt, wird sie nicht höher sein als die jetzige Rundfunkgebühr. Wie die " Süddeutsche Zeitung " (" SZ ") erfahren haben will, soll die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs ( KEF ) in ihrem aktuellen Bericht vorschlagen, den Betrag bei 17,98 Euro zu belassen. Es käme damit erstmals in der Geschichte der Rundfunkgebühr zu keiner Erhöhung. Lediglich für Zahler der Radiogebühr würde es nach Einführung der Haushaltsabgabe teurer, denn sie müssen dann auch den einheitlichen Satz zahlen.Laut "SZ" ist die KEF der Auffassung, dass ein Einfrieren der Gebühr sinnvoll sei, um mehr...
21.09.2011
Die öffentlich-rechtlichen Sender wollen ab 2013 deutlich höhere Rundfunkgebühren kassieren. Wie die " Zeit " in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, forderten die Anstalten 1,47 Mrd zusätzliche Gebühren. So wolle die ARD für die nächste Gebührenperiode 900 Mio Euro mehr, das ZDF verlange zusätzlich 435 Mio Euro, das Deutschlandradio 100 Mio Euro und arte 35 Mio Euro. Für die Rundfunkgebühr würden die Forderungen eine Steigerung von derzeit 17,98 auf voraussichtlich 18,86 Euro bedeuten - also plus 88 Cent im Monat, heißt es in der "Zeit". Die Zahlen seien Ende April bei der Kommission zur mehr...
Kommentar von Hartmut Klenke
Herr Keese möchte -im Auftrag der klagenden Verlage- Sand in die Augen streuen. Das Tagesschau-App ist nicht umsonst. Es ist mit der Rundfunkgebühr längst bezahlt. Es geht auch nicht um Konkurrenz.Die Verlage wollen das Netz dominieren, damit sie uns noch besser abzocken können. Um die "Finanzierung des Journalismus" geht es dem Herrn ebenfalls nicht. Ein paar Millionen weniger für Herrn Döpfner und schon ist der "Journalismus" im Hause Springer finanziert. mehr...
29.12.2010
nehmen. Dies gilt umso mehr, als es im Jahr 2011 darauf ankommt, die zur Haushaltsabgabe mutierende Rundfunkgebühr akzeptabel zu machen. Wer erreichen will, dass Deutschlands Bürger und Unternehmen mehr...
15.12.2010
Verleger. Unlängst forderte WAZ -Chef Christian Nienhaus einen Anteil an der Gebühr für Verlage ( kress.de vom 3. August 2010 ). Die neue Rundfunkgebühr ist Bestandteil des 15 mehr...
13.10.2010
. Döpfner machte laut ddp in seiner Keynote auf den Medientagen deutlich, dass die digitalen Inhalte von ARD und ZDF nicht über die bestehende Rundfunkgebühr finanziert werden dürften. Gratisangebote der mehr...
03.08.2010
WAZ -Geschäftsführer Christian Nienhaus (Foto) fordert seinen Anteil an der Rundfunkgebühr: "Wenn das Internet die dritte Säule der zukünftigen Mediengebühr sein soll, muss man den privatwirtschaftlichen Verlagen für ihre Leistung davon etwas abgeben", sagte Nienhaus dem Berliner Medienpolitik-Magazin " promedia " (via " carta.info "). Ansonsten riskiere man eine "völlige Verzerrung des Wettbewerbs mehr...
09.07.2010
Für Verwunderung in den eigenen Reihen sorgte die von GEZ -Geschäftsführer Hans Buchholz in der " Financial Times Deutschland " (" FTD ") abgegebene Schätzung zu den Kosten, die die Umstellung der Rundfunkgebühr auf eine Haushaltsabgabe verursachen wird. "Die in der Financial Times Deutschland genannte Zahl der Kosten von 150 Mio Euro für die Umstellung von der Rundfunkgebühr auf einen Haushaltsbeitrag ist für die ARD nicht nachvollziehbar", so Hans Färber , der Verwaltungsratsvorsitzende der GEZ und Verwaltungsdirektor des WDR . Färber räumt ein, dass die "technische Migration des mehr...
08.07.2010
Wenn ab 2013 die Rundfunkgebühr auf eine Haushaltsabgabe umgestellt wird, dann wird diese Abgabe aller Voraussicht nach trotzdem noch von der GEZ eingezogen. Gerüchten, die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) werde überflüssig, wenn künftig jeder Haushalt die Abgabe für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu entrichten hat, tritt GEZ-Geschäftsführer Hans Buchholz in der " Financial Times Deutschland " ("FTD") entgegen. Eines seiner Argumente: Die GEZ sei günstiger als die Finanzämter wenn es darum geht, Gebühren einzuziehen. So beliefen sich die Kosten der GEZ 2009 auf 161,6 Mio Euro bei mehr...
kressreport Ausgabe 02/2010
Die KEF moniert in ihrem 17. Bericht erlahmenden Sparwillen bei ARD und ZDF sowie Budget-Umschichtungen zugunsten des Digitalkanals ZDF neo LKommende Woche wird es wieder ungemütlich für ARD und ZDF . Alle zwei Jahre wieder liest die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten ( KEF ) den beiden Sendern die Leviten. Diesmal handelt es sich um einen Zwischenbericht, der klären soll, ob die Anstalten ihre Zielvorgaben aus dem letzten Gebührenbericht erfüllen und mit den bis 2012 festgelegten Einnahmen aus der Rundfunkgebühr auskommen. Vor zwei Jahren hatte die KEF mehr...
03.06.2010
der Länder, um über die Rundfunkfinanzierung zu beraten. Zur Debatte steht u.a. der Vorschlag von Paul Kirchhof , die geräteabhängige Rundfunkgebühr in eine Haushaltsabgabe umzuwandeln ( kress.de vom 6 mehr...