Kommentar von Dipl.oec. Stephen Schmidt
Liebe Frau Melzer, mir unklar, wie Sie aus der Stellungnahme des BDZV (wörtlich: "vor allem aus inhaltlichen, aber auch aus ökonomischen Gründen") etwas anderes titeln können.Ihr Titel wörtlich: "vor allem aus ökonomischen Gründen".Die Frage ist natürlich, ob die Zeitungsverleger auf das Marketing von qualitativ hochwertigem Content verzichten sollten. Vor allem wegen zunehmender Verbreitung von fragwürdigem Online Content.Wird wohl ein erneuter Anlauf mit verbessertem Konzept. mehr...
Kommentar von Jürgen Kassin
Vor 20 Jahren habe ich voller Überzeugung an Kampagnen für Regionalzeitungen mitgewirkt, weil die damals noch richtig gut waren. Heute wird an qualifiziertem Personal gespart, die Qualität vieler Titel ist unterirdisch, zum Teils chlechter als kostenlose Anzeigenblätter. Die Mitglieder des BDZV sind gut beraten, in journalistische Qualität und lokale Tiefe zu investieren. Das wäre die beste Kampagne für Zeitungen und deren online-Auftritte. mehr...
17.05.2013
Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) wollte mit einer millionenschwere Kampagne für die Zeitungen in Deutschland werben ( kress.de vom 4. Dezember 2012 ). Zeitungsverlage sollten sich zusammen tun und Stärke zeigen. Doch daraus wird nun nichts: Die BDZV-Delegiertenversammlung entschied am Donnerstagabend, die Zeitungskampagne zu den Akten zu legen. Das bestätigte der BDZV mehr...
23.04.2013
Der Verhandlungsführer des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger ( BDZV ), Georg Wallraf , hat die Forderungen des Deutschen Journalisten-Verbands nach sechs Prozent mehr Gehalt für Redakteure an Tageszeitungen als "verantwortungslos" bezeichnet. Anlässlich der Sitzung des Sozialpolitischen Ausschusses des BDZV am Dienstag in Berlin machte Wallraf deutlich, dass bei einer Umsetzung der Gewerkschaftsforderungen Arbeitsplätze in den Redaktionen ernsthaft gefährdet würden.Die Branche befinde sich in einem tiefgreifenden Transformationsprozess, angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mehr...
23.04.2013
Der Deutsche Journalisten-Verband fordert eine Erhöhung der Gehälter für die rund 14.000 Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen um sechs Prozent. In gleichem Umfang sollen die Honorare der freien Zeitungsjournalisten steigen. Das beschloss am Montag der DJV-Gesamtvorstand als Große Tarifkommission in Fulda mit großer Mehrheit.Den Gehaltstarifvertrag mit dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger ( BDZV ) und den Tarifvertrag für arbeitnehmerähnliche Freie wird der DJV fristgerecht zum 31. Juli kündigen. "Die Anforderungen an die Zeitungsjournalisten wachsen permanent", sagte DJV mehr...
15.03.2013
gewonnen werden. Das muss schon in einer verbesserten Ausbildung beginnen", forderte Werneke. BDZV erinnert an "schwierige wirtschaftliche Rahmenbedingungen" Georg Wallraf , Verhandlungsführer des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), bezeichnet indes die ver.di-Forderungen nach 5,5% mehr Gehalt für Redakteure von Tageszeitungen als "völlig überzogen". Wallraf macht deutlich, dass nur dann mehr...
kressreport Ausgabe 05/2013
Wie lang ein Artikelanriss sein darf, werden Gerichte klären müssen Mit einer Mehrheit von nur 50 Stimmen hat der Bundestag am 1. März den Gesetzentwurf für das umstrittene Leistungsschutzrecht für Presseverlage (LSR) beschlossen. So richtig zufrieden zeigte sich im Anschluss an die Entscheidung jedoch niemand. Während sich die Google -Pressestelle via Twitter über das „wischi-waschi-lsr“ mokierte, zeigten sich die Verlegerverbände VDZ und BDZV darüber enttäuscht, dass der Gesetzestext nicht alle Vorstellungen der Verleger berücksichtige. Zwei Tage vor der Abstimmung hatte die mehr...
04.03.2013
die digitale Welt", teilte der BDZV mit. "No Snippet" - Rivva zieht Konsequenzen Der vom LSR besonders betroffene und in der Netzgemeinde besonders geschätzte Dienst Rivva teilte mit: "... das war mehr...
01.03.2013
digitale Welt", teilte der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) am Freitag mit.Die Verlagshäuser erhielten mit einem eigenen Leistungsschutzrecht ein Recht, das anderen Werkmittlern längst zustehe. Es werde ihnen ermöglichen, selbst zu verfügen, unter welchen Bedingungen ihre Inhalte von Suchmaschinen und Aggregatoren zu gewerblichen Zwecken genutzt werden, heißt es beim BDZV mehr...
28.02.2013
Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), am Donnerstag in Berlin. Damit stehe die App in direktem Widerspruch zu der Forderung des Rundfunkstaatsvertrags, der den inhaltlichen Schwerpunkt mehr...
27.02.2013
77% der Zeitungen in Deutschland veröffentlichen mittlerweile eine Kinderseite. Ein Drittel publiziert Kindernachrichten und 19% der Verlage legen eine eigene Kinderzeitung wöchentlich oder monatlich bei. Das sind Ergebnisse einer Umfrage des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger BDZV sowie der 2011 gegründeten jule: Initiative junge Leser GmbH. Daraus geht auch hervor, dass 23% der mehr...
22.02.2013
"Es gibt keinerlei Gespräche zwischen deutschen Verlagen und Google über einen Verzicht auf ein Leistungsschutzrecht " - dies teilten der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger ( BDZV ) und der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger ( VDZ ) mit. Die Verbände bekräftigen, dass eine Übereinkunft wie in Frankreich kein Vorbild für Deutschland sein könne. Für die Zukunft der Presse sei es unabdingbar, dass der Bundestag nun zügig das Leistungsschutzrecht verabschiede.Google sei anlässlich eines Austauschs zu verschiedenen Themen, "wie er zwischen Verlagen und dem Suchmaschinenbetreiber immer mehr...
21.02.2013
Die Pressegesetze der Länder sind nicht auf Bundesbehörden anwendbar. Das entschieden die Richter des Bundesverwaltungsgerichts ( BVerwG ) am Mittwoch und zogen damit den Zorn von DJV und BDZV auf sich. DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken kommentiert, dass das Urteil Bundesbehörden dazu einlade, bei unbequemen Fragen zu mauern. "Mit dem Richterspruch können Bundesbehörden Informationen zurückhalten und kritische Recherchen blockieren", so Konken. Die Entscheidung aus Leipzig sei nicht mit der Pressefreiheit zu vereinbaren. Auch der BDZV spricht von einer Schwächung des Auskunftsrechts der mehr...
06.02.2013
festgehalten haben. Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger ( BDZV ) und der Deutsche Journalisten-Verband ( DJV ) verurteilten die Razzien: Der Polizeieinsatz sei "völlig inakzeptabel". "Hier sollen unbeteiligte Journalisten zu Handlangern der Strafverfolgung gemacht werden", beklagte der BDZV. Derartige Beweissicherungsmaßnahmen seien unvereinbar mit einer freien Presse. Der DJV-Bundesvorsitzende Michael mehr...
23.01.2013
Über Rekord-Verkaufzahlen beim E-Paper freut sich der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger ( BDZV ). Nachdem die Verlage im dritten Quartal noch 227.669 Exemplare meldeten, waren es im vierten mehr...