Kommentar von Rudolf F. Thomas
Altbauten müssen saniert und modernisiert werden. So ist das auch mit "Wetten dass...?" Das Format geht bestimmt besser. Die Crew benötigt neue Köpfe. Lanz kann es genauso wenig wie 92/93 Wolfgang Lippert. Nur hingehen und ein paar Bausteine auswechseln reicht bei einer Generalsanierung nicht. Da sind alle "Gewerke" gefordert: Autoren, Redaktion, Produktion, Regie und Moderation. Vielleicht sollte sich das ZDF fragen, ob es für ein modernes Format (noch) der geeignete Sender wäre? mehr...
Kommentar von Peter F. Meyer
So ist das also. Fußball ist Schuld, damit dieser uralte Zopf nicht durch eine frische Kurzhaarfrisur ersetzt werden muss. Schläfert doch endlich diese absolut nicht mehr zeitgemäße Sendung ein. Macht Euch Gedanken für etwas Neues! Auch um neue und unverbrauchte Gesichter. mehr...
Kommentar von Jan Gesthuizen
Ich nutze auch Adblocker obwohl ich selber Onliner bin. Diese furchtbaren Pop-Ups und Blinkbanner sind einfach eine Zumutung. Warum glauben den so viele Verlage, man könne Leser online schlimmer malträtieren als man es sich im Print je getraut hat? Die neue Version von Adblock Plus arbeitet zum Beispiel mit einer Whitelist. Die läst bestimmte Werbung zu, sofern sie nicht zu aufdringlich ist. Das ist meiner Meinung nach eine sehr schöne Lösung. mehr...
Kommentar von Walter Lorz
Seit Jahren die selben Plattitüden. Experimentierfreude ist dabei nur das neue Wort für Ratlosiggkeit, die sich auch in der Aussage widerspiegelt, dass sich der Journalismus "in seiner spannensten Phase" befindet. Seit Jahren, sei dazu angemerkt. Wenn man schon über "gemeisame Aktionen" fabuliert, sollte man vor allem über gemeinsame portalübergreifende Bezahlschranken sprechen. Oder gleich über gemeinsame Invests in branchenfremde Startups. mehr...
Kommentar von Peter F. Meyer
Nichts ist so sicher wie das Internet. Jedenfalls, dass es gehackt werden kann. Es bedarf keines terroristischen Anschlags, um durch Hacks die Börse ins Wanken geraten zu lassen. Gewinnsüchtigen Yps wird hier eine völlig neue Methode geliefert, um schnell abzuzocken. Der Vorfall wirkt auf mich befreiend, weil er ein weiteres Glied in der Unsicherheit der "sozialen" Netzwerke liefert. Befreiend, weil das Vorgaukeln von Sicherheit dieser Systeme wieder einmal ad absurdum geführt wird. Danke. mehr...
Kommentar von Thomas Bauer
@ R.E.H.: Das Geschwür ist doch wohl eher diese neue Populismus-Partei, zu der natürlich so ein „Verbietet das ZDF"-Gerede gut passen würde.So ganz nebenbei hat es das ZDF mit seinen Programmreformen geschafft, zum Marktführer zu werden, deutlich vor den Sendern, die von den Mediendiensten so gerne präsentiert werden, aber tatsächlich nur in der künstlichen "Zielgruppe“ 14-49 noch knapp vorne liegen. Den Marktführer abschaffen? Eine noch krudere Idee als das unkontrollierbare Kika-Koop-Modell… mehr...
Kommentar von Ralf E. Hansen
Die Bewerbung von KND hat durchaus ihre Reize. Erstens ist er ein kreativer Kopf, zweitens Unternehmererfahrung und drittens - das Wichtigste - er ist absolut immun bezüglich der allgemeinen Charakterlage des öffentlich rechtlichen Proporzes. Wenn das Entscheidergremium intelligent ist, lässt es neue Führer "von außen" zu. Solches Führungs Knowhow ist bei ARD dringend von Nöten um den Gremien mal zu verklickern, wie die Republik wirklich tickt..... mehr...
Kommentar von Caroline Hinds
Ob eine digitale Zeitung umweltfreundlicher ist als ein "echtes Blatt", darüber mag man streiten. Aber eine digitale Zeitung bietet kurzfristiger aktualisierbare Informationen und vielschichtigere Möglichkeiten. Mehr noch als 3D im Kino ist es eine neue Dimension. Das Problem liegt aber darin, dass andere seriöse Anbieter (Süddeutsche, Zürcher) ihr Angebot "for free" im Internet haben. Wie will man den Geiz-ist-Geil-Leser dann motivieren, dass gute Information ihren Preis hat? mehr...
Kommentar von Thomas Bauer
Man könnte natürlich frohlocken, dass es selbst bei den RTL-Zuschauern eine Trash-Grenze nach unten gibt und darum die Marktanteile sinken. Aber leider dürfte das Gegenteil stimmen: Da die öffentlich-rechtlichen Sender ihre Marktanteile halten, bzw das sie ZDF deutlich ausbaut – wo sollen denn die Marktanteile für RTL herkommen, wenn gleichzeitig ein Dutzend neue Kanäle die Trash-Grenze noch weiter absenken und mit Junk oder Dosenware auch jeweils 0,1 bis 1,5 Prozentpunkte abgrasen? mehr...
Kommentar von Wolfram Pierenkemper
Viele Verlage haben es immer noch nicht verstanden, mit den neuen Medien und einer guten Mannschaft neue interaktive Wege zu gehen.Ein behutsamer Umbau auf Digital, wobei der Leser echte Vorteile hat.5 mal mehr detailierten Content, mehr Hintergrund, mehr Fotos, professionell recherchiert. Bezahlt als neue Digitale Zeitung, kein schlechter Abklatsch des Alten. Das wäre eine Maßnahme. Der Druck einer Zeitung ist ein sehr teueres und umweltfeindliches Produkt für die Informationsverbreitung. WP mehr...
Kommentar von Wolfgang Messer
@Ralf E. Hansen: In diesem Fall könnte sogar Geld gespart werden. Diverse Ressourcen wie das neue "E-Lab" in Baden-Baden und passende Sendereihen gibt's ohnehin schon:http://www.swr.de/unternehmen/presse/eroeffnung-e-lab-studio/-/id=4224/nid=4224/did=10649428/yo7r1p/index.htmlDer Output ist dort auch von Vornherein nicht auf lineares TV beschränkt, sondern kann multimedial genutzt werden. mehr...
Kommentar von Bernd Hartmann
Hey Marc Bartl,Die Audio, Video lese ich schon lange, die digitale Welt weniger, obwohl ich in ihr arbeite, das geschriebene Wort und Bild ist für mich genau so wichtig, wie die Platten-, CD-, SA-CD-, Blu-ray-A- und Filmsammlung.Neue Medien, wenn ich sie sammeln kann, werden ganz einfach eingegliedert. Gruß Bernd Hartmann mehr...
Kommentar von Wolfgang Ferencak
Nun solange die Verleger genau wie die Entertainment Branche nur jammern und neue Protektionen einfordern, statt sich der, sicher gewaltigen, Herausforderung neuer Wege der Monetarisierung zu entwickeln stellen... Solange über das veränderte Nutzerverhalten lamentiert wird statt den Versuch zu unternehmen die digital natives zu verstehen... Solange Erbsenzähler mit BWL Background versuchen mit Instrumenten von vorgestern die digitale Zukunft zu gestalten... und last but not least solange ... mehr...
Kommentar von Christian Kallenberg
Möchte Herrn Sommer hier mal etwas in Schutz nehmen: Seine Kritik halte ich für völlig legitim. Uns war klar, dass wir einen Teil gerade der alten YPS-Fans mit dem neuen Heft verprellen würden. Alte YPS-Leser finden die neue Version entweder richtig gut oder richtig mies. Dazwischen gibt es wenig, das Thema emotionalisiert einfach zu stark. Unser Meinung nach gab es konzeptuell allerdings keine sinnvolle Alternative für die Neuauflage. Und Herr Sommer, noch mal nur für Sie: URZEITKREBSE! mehr...
Kommentar von dingPong
Ich bin kein Yps-Fan und auch kein Yps-Mitarbeiter, ABER die Frage sei erlaubt:WAS hätte ein Rupert Sommer denn anders gemacht? Ich lese oben nur einen belanglosen Verriss ohne sinnvolle und konstruktive Kritik. Wenn Sie ehrlich sind, dann hätte Yps doch machen können, was es wollte - Sie hätten es doch verrissen. Entweder hätte man zu wenig gewagt oder zu viel. Entweder wäre das Heft zu teuer oder zu billig gewesen. Entweder wäre zu viel Nostalgie oder zu viel Neues dabei gewesen. mehr...