Kommentar von D. Cohnen
Dieses Urteil ist a) zu begrüßen und b) überfällig. Es ist natürlich nicht nur Google, sondern viele andere multinationale Unternehmen, die für sich allmählich immer selbstverständlicher "das Recht" in Anspruch nehmen, über dem Gesetz zu stehen und nur das zu tun und zu akzeptieren, was sie selbst für richtig halten. Es geht doch! Hoffentlich hat das positive Auswirkungen auf die weitere Rechtsprechung. mehr...
Kommentar von boing
Dr. Burda hat schon 1995 verkündet: "Content is free" und sein einziges Paid Content Angebot Mitte 1996 eingestellt (EuropeOnline). Alleine die Bündelung aller kostenlosen Web-Angebote unter einer lokalen HuffPo wird den Google-Traffic explodieren lassen, damit rechnet sich das Angebot für alle Beteiligten nach wenigen Monaten. Hut ab vor dem Verlag, dass er konsequent diesen Schritt geht. mehr...
Kommentar von Burkhard P. Bierschenck
Wenn man bedenkt, dass gleichzeitig persönliche Beleidigungen und Diffamierungen stehen gelassen werden (besonders wenn die Betroffenen weniger prominent sind), während man sich bigotten Scharfmachern beugt. wird erst ein Schuh draus. Mammut-Konzerne wie Facebook und Google sind durchaus eine Gefahr für die Demokratie, denn diese ist ihnen offensichtlich stets weniger wichtig als die Möglichkeit schnelles Geld zu machen. Wäre Domian nicht so bekannt, hätte sich Facebook nicht darum geschert. mehr...
Kommentar von Ich
Der google reader war ja wohl wirklich nur ein Nischenprodukt für Journalisten und Blogger. Klar dass sich diese beiden Gruppen nun beschweren, aber wenn man ganz ehrlich ist nutzen 99% aller googlenutzer den reader nicht. Für den normalen User ist es hingegen ein Vorteil wenn google seine Ressourcen aus solchen Nieschenprodukten abzieht und sie dafür in Produkte steckt die allen Usern nützen. mehr...
Kommentar von Felix Mohring
Endlich einmal ein Verlag, der sich klar diesem LSR-Schwachsinn entgegen stellt. Es macht einfach keinen Sinn, dass Aggregatoren wie Google und Co. dafür bezahlen müssen, wenn sie durch eine kleine Vorschau den Newsseiten Visits zuschanzen. Bravo Heise! mehr...
Kommentar von Tobias
ibt doch Filter. Alle Zeitungen auf die Blacklist und fertig. Dann können die Verlage ihre Onlineangebote bald einstellen.Hier gehts darum Google zu erpressen Artikel zu verbreiten und oebendrein dafür auch noch zu zahlen.Wem das Internet nicht passt, der soll es nicht nutzen. So einfach. Erst ankommen und reindrängeln und dann jammern und die "Regeln" ändern wollen.Na jetzt haben wir erstmal Pferdefleisch und Bioeier, das lenkt erstmal ab und man kannd as Gesetz heimlich durchwinken. mehr...
Kommentar von Mario Steinheil
Bevor es Missverständnisse gibt: Natürlich nimmt Google (Stand jetzt) keine Provision. Aber die Aufwände, die Verlage für SEO treiben, kann man durchaus in diese Richtung verstehen. Es wäre klug, wenn die LSR-Verfechter unter den Verlagschefs (in der Regel zu weit weg vom operativen Geschäft) mal von ihren Webverantwortlichen vorrechnen lassen würden, wie die Umsatzeinbrüche bei eine Woche oder einen Monat ohne Google-Traffic aussehen würden ... mehr...
Kommentar von Mario Steinheil
Ich habe ein anderes Bild: Verlage bezahlen schon immer ihre Einzelhändler dafür, dass sie ihre Zeitungen und Zeitschriften ins Regal legen und verkaufen. Gut. Übetragen auf diese Situation in Print würde das LSR bedeuten: Die Verlage würden den Händlern die Provision streichen und umgekehr jetzt von ihnen Kohle dafür VELRANGEN, dass sie die Zeitschrift ins Regal legen. Absurd? Eben. Die Verlage müssen endlich begreifen, dass Google ihr Riesen-Kiosk für das Produkt Webseite ist. Bums aus fertig. mehr...
Kommentar von Maurice Jeurissen
Hallo Stephan,m. E. entbehrt schon die Metapher, die Marius Sixtus in seinem Blog berührt jeder Grundlage. Wenn Google in diesem Bild wirklich der Taxifahrer ist und die Verlage das Restaurant, dann verdient sich der Taxifahrer doch nur deshalb eine goldene Nase, weil er seinen Fahrgästen außer Fastfood-Ketten auch eine riesige Vielfalt an Gourmet-Restaurants anbietet u. nebenher noch gratis Kostproben der gesamten Speisekarte.Diesen "Gruß aus der Küche" leisten die Köche nicht freiwillig... mehr...
Kommentar von Stephan Mahlow
"Google ist kein Taxifahrer, der die Gäste dahin bringt, wohin sie wollen, sondern praktisch der einzige Taxifahrer, der unterwegs ist und damit auch die Spielregeln zum eigenen Vorteil bestimmen kann."Ich lese diesen Satz jetzt zum fünften Mal und verstehe das Bild nicht. Ich kenne viele schiefe Bilder. Das hier ist nicht einmal das.Kann mir jemand erklären, wie das gemeint sein könnte? mehr...
Kommentar von Theodor Fruendt
Es braucht Leute wie Akbay weil einer von Friede's Milliardenerben, ja der selbsternannte journalistische Muezzin der Nation, der immer das Ende der Tageszeitungen verkündet und so die ehrenwerten teutschen Verleger vom Investitionszwang befreite, - die seitdem nur noch wie das Kaninchen auf die Schlange (Internet) starren, mit den urigsten Kapriolen Google verteufeln. Klar hat das den Vorteil Leute en masse ohne Not loszuwerden aber dann weiter von einer „Presse-GEZ“ Idee zu träumen ist lustig mehr...
Kommentar von Severin Tatarczyk
Und wie alle Staffeln wieder die Kandidaten im Google Check, diesmal auch mit Autocomplete Auswertung:http://www.severint.net/2013/01/02/alle-staffeln-wieder-die-ibes-kandidaten-2013-im-google-check/ mehr...
Kommentar von Ali J.
Statt das Werkzeug Google zu nutzen, wehrt man sich mit Händen und Füßen dagegen. Aussperren! Aussperren! Die alten Menschen in der GF und Chefredaktion greifen die Realität an. Mal sehen ob der Beton in den Köpfen die Flut aufhalten kann. mehr...
Kommentar von symptom
tagesschau-App, Google und all die anderen sind schuld, wenn sich eine "Bezahlschranke" nicht erfolgreich einführen lässt...Alleine das Wort "Bezahlschranke", dass mittlerwiele auch einigen Lesern außerhalb des Medienkosmos bekannt sein dürfte, kommt nicht gerade wie eine Einladung daher. Ich freue mich, dass endlich die Zeit gekommen ist, Qualität zu liefern, ansonsten erleben wir in nächster Zeit weitere Publikations-Beerdigungen.Aber ob AS das liefern kann... Hmmm... mehr...
Kommentar von Theodor Fruendt
Stadler hat recht: das Internet schläft" nicht. Hätte er zuvor die Stellungnahme der Juristen des Max-Plank-Instituts zum LSR gelesen, wüsste er wer schläft. Eine Lex Google kollidiert wohl auch mit dem GG 19 Abs 1. , dem Verbot des Einzelfallgesetzes. Die Verleger werden das Verbotsrecht sicher nicht durchsetzen. Sie sind auf die Verlinkung der Suchmaschinenbetreiber angewiesen. Lizenzeinnahmen können sie versuchen. Journalistische Leistung wird trotedem durch Anzeigen bezahlt. mehr...