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"Ich bezahl euch sogar gerne dafür":
Nach dem Selbstmord des SchülerVZ-Hackers, der mehrere Millionen Daten von Internetnutzern gesammelt hatte, geraten das betroffene Unternehmen und die Justiz offenbar in Erklärungsnot. Laut einem "Spiegel"-Vorabbericht hat der mutmaßliche Erpresser vor seiner Festnahme tagelang mit der Firma VZnet-Netzwerke, die unter anderem die Plattform schülerVZ betreibt, über eine Datenrückgabe verhandelt. Der Technikchef der VZ-Gruppe, habe "Exit", so das Pseudonym des Hackers, am 17. Oktober über das Internet kontaktiert. Das Protokoll des Chat zeige, dass der Firmenangestellte "Exit" teils gelockt habe, teils drohte - und dass die Firma selbst mehrfach das Thema Geld angesprochen habe, so der "Spiegel". Wenn man es schaffe, die Daten zu lokalisieren und zu löschen, dürfe "uns das auch was kosten", soll der VZ-Mann geschrieben haben. An anderer Stelle soll er angeboten haben: "du - und andere können bei uns rumhacken wie sie wollen. ich bezahl euch sogar gerne dafür!" Unter einer Bedingung: "wenn ich jemanden dafür bezahle, möchte ich, dass das nicht public wird". Markus Berger- de León, CEO VZ-Netzwerke, hat am Montag auf den "Spiegel"-Bericht reagiert - umblättern!
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