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"Times Online" wird kostenpflichtig
"Times Online", die Website der britischen Traditionszeitung "Times", soll im kommenden April kostenpflichtig werden. Dies berichtet "paidcontent.org" von der Konferenz der Society of Editors. Chefredakteur James Harding hatte dort am Dienstag angekündigt, dass im Frühjahr nach einem Relaunch auch eine Bezahlschranke fällt. Demnach ist offenbar vorgesehen, "Tageskarten" an die Nutzer zu verkaufen, mit denen man 24 Stunden lang auf der Website surfen kann. Zusätzlich wird es ein Abo-Modell geben, aber keine Micropayment-Experimente. Daneben wird es zwei separate Websites für "Times" und "Sunday Times" geben. Die Blätter gehören zu Rupert Murdochs News Corp. Pläne, Bezahlinhalte für alle Websites des Medienkonzerns einzuführen, sind schon länger durch Murdoch angekündigt (kress.de vom 7. Mai 2009). Harding sagte auf der Konferenz, man werde die Ökonomie der Zeitungsbranche neu schreiben: "Wir befinden uns in dem Kampf unseres Lebens".
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