kress-Startcheck: "Die Schulermittler" (RTL)
Außer Scripted Reality scheint am TV-Nachmittag nicht mehr viel zu gehen. Ein Trend, von dem vor allem RTL profitiert. Seit Saisonbeginn hat der Marktführer die Krone in seinem langjährigen Nicht-Marktführer-Slot zurückerobert - dank pseudodokumentarischer Krawallgeschichten, die von Laiendarstellern holprig vorgetragen werden. Über deren unterirdisches Niveau ist fast alles gesagt, die treffendste Zusammenfassung lieferte Dieter Nuhr: "Asis spielen Asis für Asis." Über deren unschlagbaren Publikumserfolg aber auch: "Familien im Brennpunkt" liegt bei 23,9 % Marktanteil, "Verdachtsfälle" bei 21,6 %. Da ist es nur folgerichtig, dass RTL die Farbe auch noch um den 17-Uhr-Halbstundenslot erweitert hat. Auf dem ewigen Problemsendeplatz liefen am Montag "Die Schulermittler" (Foto) an. Auch wenn das Format nicht ganz so krawallig daherkommt wie sein Vorlauf, gehören wüste Schreiereien zwischen Kind und Eltern, zwischen Adoptiveltern und leiblichem Vater doch zum Konzept. "Die Schulermittler" im kress-Startcheck - umblättern!
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